Terrorismus, Explosionen

Die britische Regierung zieht Konsequenzen aus dem Anschlag von Manchester und stellt der Polizei Militärs zur Seite.

24.05.2017 - 10:54:05

Geheimdienst kannte Abedi - Manchester-Attentäter war wahrscheinlich in Syrien. Inzwischen sickern immer mehr Details zu dem mutmaßlichen Attentäter durch: Salman Abedi war dem Geheimdienst bekannt.

  • Hilfe - Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMA

    Ein Polizist hilft unweit des Explosionsortes einer verletzten Frau. Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMA

  • Absperrung - Foto: Peter Byrne/PA Wire

    Polizisten haben die Innenstadt der nordenglischen Metropole Manchester abgeriegelt. Foto: Peter Byrne/PA Wire

  • Schwer bewaffnet - Foto: Peter Byrne/PA Wire

    Schwer bewaffnete Polizisten in der Innenstadt von Manchester. Vor allem Kinder und Jugendliche zählten zu den Besuchern des Konzerts. Foto: Peter Byrne/PA Wire

  • Nach dem Anschlag - Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMA

    Polizisten und andere Einsatzkräfte kümmern sich um eine verletzte Frau. Bei dem Anschlag verloren mehr als 20 Menschen ihr Leben. Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMA

  • Road closed - Foto: Rui Vieira

    Eine Absperrung unweit des Anschlagortes. Nach Angaben der Ermittler war ein Selbstmordattentäter für das Blutbsd verantwortlich. Foto: Rui Vieira

  • Spurensuche - Foto: Danny Lawson/PA Wire

    Eine Polizistin in einem weißen Overall passiert die Brücke, die die Manchester Arena mit der Victoria Station verbindet. Foto: Danny Lawson/PA Wire

  • Nach Anschlag in Manchester - Foto: Martin Rickett

    Ein junger Künstler schreibt auf dem St Ann's Square in Manchester den Spruch «We are grieving today but we are strong» (Heute trauern wir, aber wir sind stark). Foto: Martin Rickett

  • Trauer in Manchester - Foto: Kirsty Wigglesworth

    Nach dem Terroranschlag rücken die Bürger Manchesters zusammen. Foto: Kirsty Wigglesworth

  • Gedenkfeier - Foto: Emilio Morenatti

    Ein Union Jack, Blumen und Kerzen liegen in Manchester nach einer Gedenkfeier auf dem Albert Square. Foto: Emilio Morenatti

  • Kerzen - Foto: Danny Lawson

    Auf einer Gedenkkerze steht: Liebe alle, hasse niemanden. Foto: Danny Lawson

  • Trauer - Foto: Emilio Morenatti

    Zwei Frauen liegen sich nach einer Gedenkfeier trauernd in den Armen. Foto: Emilio Morenatti

  • Abgesperrt - Foto: Ben Birchall

    Die Polizei sperrte Straßen in der Nähe der Manchester Arena ab. Foto: Ben Birchall

  • I love Manchester - Foto: Danny Lawson

    Manchester gilt als besonders junge und weltoffene Stadt. Foto: Danny Lawson

  • Albert Square - Foto: Emilio Morenatti

    Menschen bringen Blumen und Kerzen an den Albert Square in Manchester. Foto: Emilio Morenatti

Hilfe - Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMAAbsperrung - Foto: Peter Byrne/PA WireSchwer bewaffnet - Foto: Peter Byrne/PA WireNach dem Anschlag - Foto: Joel Goodman/London News Pictures via ZUMARoad closed - Foto: Rui VieiraSpurensuche - Foto: Danny Lawson/PA WireNach Anschlag in Manchester - Foto: Martin RickettTrauer in Manchester - Foto: Kirsty WigglesworthGedenkfeier - Foto: Emilio MorenattiKerzen - Foto: Danny LawsonTrauer - Foto: Emilio MorenattiAbgesperrt - Foto: Ben BirchallI love Manchester - Foto: Danny LawsonAlbert Square - Foto: Emilio Morenatti

London/Paris - Salman Abedi, der mutmaßliche Attentäter von Manchester, ist nach Angaben des französischen Innenministers Gérard Collomb wahrscheinlich in Syrien gewesen.

«Wir wissen heute nur das, was die britischen Ermittler uns mitgeteilt haben», sagte Collomb am Mittwoch dem Sender BFMTV. Der Brite sei libyscher Herkunft, aber in Großbritannien aufgewachsen und habe sich «plötzlich nach einer Reise nach Libyen und dann wahrscheinlich nach Syrien radikalisiert und hat entschieden, diesen Anschlag zu begehen».

Abedi war dem britischen Geheimdienst bekannt. Das berichtete die britische Innenministerin Amber Rudd dem Nachrichtensender Sky News. «Ich bin sicher, dass wir in den nächsten Tagen und Wochen mehr Informationen über ihn bekommen werden», sagte Rudd.

Die Regierung hatte am Dienstagabend die Terrorwarnstufe in Großbritannien auf das höchste Niveau angehoben. Die Sicherheitsbehörden halten ein unmittelbar bevorstehendes Attentat für möglich. Das Militär kann jetzt nach Ausrufung der höchsten Sicherheitsstufe die Polizei unterstützen.

Das könnte zum Beispiel bei Großveranstaltungen in den nächsten Tagen der Fall sein, sagte Rudd in einem BBC-Interview. Nach Angaben von Scotland Yard sollen die Militärs unter anderem am Buckingham-Palast, am Parlament und vor Botschaften zum Einsatz kommen.

Nach Medienberichten war der 22-jährige Abedi erst kurz vor dem Terroranschlag zu Besuch in Libyen. Dort soll ein Teil seiner Familie leben. Abedi ist in Großbritannien geboren und aufgewachsen. Ebenso wie Premierministerin Theresa May betonte auch Rudd in ihren Interviews, dass Abedi womöglich kein Einzeltäter war. Es könnte eine größere Gruppe von Personen hinter der Tat in Manchester stecken.

Am Montagabend war am Ende des Konzerts von in Manchester ein Sprengsatz detoniert. Der mutmaßliche Attentäter hatte so mindestens 22 Menschen mit sich in den Tod gerissen. . Insgesamt 20 Verletzte waren am Mittwoch noch in einem kritischen Zustand.

Unter den Todesopfern des Terroranschlags sind mindestens zwei Polen, ein weiterer wurde verletzt, wie das Außenministerium in Warschau mitteilte. Bei den Toten handelt es sich demnach um ein Elternpaar, das seine beiden Töchter von dem Popkonzert abholen wollte.

Das bislang jüngste Todesopfer der Attacke auf die Konzerthalle in Manchester war ein achtjähriges Mädchen. Mindestens 59 Verletzte kamen in Krankenhäuser. Den Rettungskräften zufolge waren unter ihnen zwölf Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Etwa 60 weitere Opfer wurden rund um den Anschlagsort von Helfern versorgt, meldete die Zeitung «Manchester Evening News» unter Berufung auf Rettungskräfte. Die Polizei bestätigte die Gesamtzahl von 120 Verletzten aber nicht.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte die Attacke für sich reklamiert. Eindeutige Belege dafür fehlen aber bislang.

Großbritannien war bereits mehrfach Ziel terroristischer Angriffe. Im Juli 2005 hatten vier Muslime mit britischem Pass in der Londoner U-Bahn und in einem Bus Sprengsätze gezündet. 56 Menschen starben, 700 wurden verletzt. Erst vor zwei Monaten traf eine Attacke die Hauptstadt erneut, als ein Mann ein Auto absichtlich in Fußgänger auf einer Brücke steuerte und danach einen Polizisten erstach.

@ dpa.de

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