Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Kriminalität, Justiz

Die amerikanischen Strafverfolgungsbehörden haben eine neue Anklage gegen Julian Assange erlassen - ihm wird Verschwörung vorgeworfen.

25.06.2020 - 07:36:04

Vorwurf der Verschwörung - USA: Neue Anklage gegen Wikileaks-Gründer Assange. Ob der Wikileaks-Gründer aus Großbritannien ausgeliefert wird, ist noch nicht entschieden.

Washington - Die US-Justiz hat eine neue Anklage gegen Wikileaks-Gründers Julian Assange erlassen. Das Justizministerium in Washington teilte am Mittwochabend (Ortszeit) mit, gegen den 48-Jährigen werde von einer breiteren Verschwörung beim Hacken von Computern als bislang ausgegangen.

Demnach hätten «Assange und andere» Menschen dafür rekrutiert, Netzwerke zu hacken, damit Wikileaks davon profitiere. Allerdings würden zu den bisher 18 Anklagepunkten gegen Assange keine weiteren hinzugefügt.

Die US-Justiz wirft Assange vor, der Whistleblowerin Chelsea Manning geholfen zu haben, geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Dabei soll Washington zufolge insbesondere die Sicherheit von US-Informanten aufs Spiel gesetzt worden sein. Bei einer Verurteilung in allen 18 Anklagepunkten drohen Assange bis zu 175 Jahre Haft. Assange bestreitet die Vorwürfe. Die Wikileaks-Enthüllungen hatten auch zur Aufdeckung von Kriegsverbrechen durch amerikanische Soldaten geführt.

Assange hatte sich aus Angst vor einer Auslieferung an die USA 2012 in die ecuadorianische Botschaft in London geflüchtet. Damals lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Die Ermittlungen wurden jedoch später eingestellt. Die britische Polizei verhaftete Assange im April 2019, weil er mit der Flucht in die Botschaft gegen Kautionsauflagen verstoßen hatte. Er wurde zu einem knappen Jahr Gefängnis verurteilt.

Der gebürtige Australier sitzt seit rund einem Jahr im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh. Eine Anhörung zum US-Antrag auf Auslieferung Assanges war im Mai wegen der Corona-Pandemie auf September verschoben worden.

© dpa-infocom, dpa:200625-99-556299/3

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Exekution von Daniel Lewis Lee - Juristischer Streit um Hinrichtung auf US-Bundesebene. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump schlägt für die Bundesebene einen anderen Weg ein. Nun steht die Exekution eines verurteilten Mörders an. In den vergangenen Jahren haben sich diverse US-Bundesstaaten von der Todesstrafe verabschiedet. (Politik, 13.07.2020 - 18:16) weiterlesen...

Exekution von Daniel Lewis Lee - Erste Hinrichtung auf US-Bundesebene seit 17 Jahren erlaubt Washington - Um die erste Hinrichtung in den USA auf Bundesebene seit 17 Jahren ist wegen der Corona-Ansteckungsgefahr ein juristischer Streit entbrannt. (Politik, 13.07.2020 - 12:58) weiterlesen...

New Yorker Finanzaufsicht - Deutsche Bank: Millionenstrafe wegen Geschäften mit Epstein. Das Geldhaus hatte trotz dessen krimineller Vorgeschichte noch Geschäfte mit dem Sexualverbrecher gemacht. Die Deutsche Bank ist als erster Finanzkonzern für ihre Rolle im Missbrauchsskandal um den US-Geschäftsmann Epstein zur Rechenschaft gezogen worden. (Wirtschaft, 08.07.2020 - 10:47) weiterlesen...

Union fordert deutlich längere Daten-Löschfristen Als Konsequenz aus einer Serie von rechtsextremistischer Gewalt und Fällen von Kindesmissbrauch hat die Union eine Verlängerung der Daten-Löschfristen von zehn auf 25 Jahre verlangt. (Polizeimeldungen, 08.07.2020 - 10:25) weiterlesen...

Union fordert deutlich längere Daten-Löschfristen Als Konsequenz aus einer Serie von rechtsextremistischer Gewalt und Fällen von Kindesmissbrauch hat die Union eine Verlängerung der Daten-Löschfristen von zehn auf 25 Jahre verlangt. (Polizeimeldungen, 08.07.2020 - 10:22) weiterlesen...

Union fordert deutlich längere Daten-Löschfristen Als Konsequenz aus einer Serie von rechtsextremistischer Gewalt und Fällen von Kindesmissbrauch hat die Union eine Verlängerung der Daten-Löschfristen von zehn auf 25 Jahre verlangt. (Polizeimeldungen, 08.07.2020 - 10:21) weiterlesen...