Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Gesellschaft, Studie

Die Alterung der Bevölkerung in Deutschland stellt den Staat in den kommenden Jahren wohl vor große finanzielle Herausforderungen.

18.11.2021 - 11:21:10

Studie: Alternde Gesellschaft bringt Staat in finanzielle Not

Laut einer Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung könnten die Sozialversicherungsbeiträge schon im Jahr 2035 fast die Hälfte des Einkommens der Erwerbstätigen ausmachen. Derzeit machten die Beitragssätze der Sozialversicherungen 39,8 Prozent der beitragspflichten Einkommen aus.

Ohne Reformen drohe dieser Anteil bereits bis zum Jahr 2035 auf 47,9 Prozent zu steigen, so die Berechnungen des Bochumer Sozial- und Finanzexperten Martin Werding. Mit dem beginnenden Übergang der Baby-Boomer-Generation in die Rente verschlechtert sich demnach das Verhältnis von Beitragszahlern und Rentnern drastisch. Noch stünden 100 Menschen im erwerbsfähigen Alter etwa 35 Rentnern oder Pensionären gegenüber. Bis 2035 seien es bereits 48 Rentner auf 100 Erwerbstätige, so die Studie. Wegen der höheren Abgaben dürften die Bruttolöhne und damit die Arbeitskosten insgesamt stark steigen. Trotz zunehmenden Fachkräftemangels drohe dadurch eine sinkende Nachfrage nach vor allem ungelernten Arbeitskräften, teilte die Bertelsmann-Stiftung mit. Die Arbeitslosigkeit würde demnach deutlich zunehmen - innerhalb der kommenden 15 Jahre könnte die Arbeitslosenquote auf bis zu acht Prozent steigen, mit der Folge sinkender Einnahmen für alle Zweige der Sozialversicherung. Auch für die öffentlichen Haushalte, die wegen der Coronakrise ohnehin stark belastet sind, habe die Alterung der Bevölkerung negative Folgen. Derzeit liegt die Staatsverschuldung bei 66,7 Prozent des BIP. Statt nach dem jüngsten, krisenbedingten Anstieg wieder zurückzugehen, steigt die Schuldenlast bis 2035 laut Studie voraussichtlich auf 71,5 Prozent.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Soziologin will vielfältige Besetzung des künftigen Bundeskabinetts Angesichts der Aufstellung des künftigen Bundeskabinetts hat die Soziologin und Direktorin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), Naika Foroutan, mehr Vielfalt bei der personellen Besetzung gefordert. (Politik, 26.11.2021 - 02:04) weiterlesen...

Ethikratsmitglied für allgemeine Impfpflicht Das Ethikratsmitglied Wolfram Henn spricht sich angesichts hoher Infektionszahlen und weiterhin niedriger Impfquote für eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland aus. (Politik, 26.11.2021 - 00:04) weiterlesen...

Juli-Chefin sieht Cannabislegalisierung als Meilenstein Die neue Chefin des FDP-nahen Jugendverbandes Junge Liberale, Franziska Brandmann, zeigt sich erfreut über die im Koalitionsvertrag festgeschriebene Drogenpolitik der Ampel-Parteien. (Politik, 25.11.2021 - 19:11) weiterlesen...

DKG-Chef: Ungeimpfte Behandlungen nicht selbst zahlen lassen Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) will nicht, dass ungeimpfte Corona-Patienten ihre Behandlung künftig selbst bezahlen müssen. (Politik, 25.11.2021 - 14:56) weiterlesen...

Arbeitgeber offen für allgemeine Impfpflicht in Deutschland Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat sich angesichts steigender Corona-Infektionszahlen offen für eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland gezeigt. (Politik, 25.11.2021 - 02:05) weiterlesen...

Bayerns Innenminister hat kein Verständnis für Impfverweigerer Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat kein Verständnis für Impfverweigerer und will eine generelle Impfpflicht. (Politik, 25.11.2021 - 01:04) weiterlesen...