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Fußball, DFB-Pokal

DFB-Pokal-Achtelfinale - Blamage für Leverkusen im Pokal - BVB scheitert an Werder

05.02.2019 - 23:52:05

DFB-Pokal-Achtelfinale - Blamage für Leverkusen im Pokal - BVB scheitert an Werder. Gleich zwei Favoriten scheitern im Achtelfinale des DFB-Pokals. Die größte Überraschung gelingt dem 1. FC Heidenheim gegen Leverkusen. In Dortmund entwickelt sich ein Hochspannungsmatch.

  • 2:1 - Foto: Stefan Puchner

    Sebastian Griesbeck (l) und Torschütze Maurice Multhaup jubeln über 2:1 für den FC Heidenheim gegen Leverkusen. Foto: Stefan Puchner

  • Verloren - Foto: Christian Charisius

    Eduard Löwen (r) vom FC Nürnberg steht nach dem 0:1 gegen den HSV verlorenen Spiel vor den Hamburger Spielern auf dem Platz. Foto: Christian Charisius

  • Pokal-Aus - Foto: Stefan Puchner

    Nach dem Aus im DFB-Pokal gegen den 1. FC Heidenheim gehen die Spieler von Bayer Leverkusen enttäuscht vom Platz. Foto: Stefan Puchner

  • Führung - Foto: Roland Weihrauch

    Die Paderborner (r) jubeln mit dem Torschützen Kai Pröger über die 2:1-Führung gegen den MSV Duisburg. Foto: Roland Weihrauch

  • Großer Jubel - Foto: Nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen den BVB feiern die Spieler von Werder Bremen den Einzug ins Pokal-Viertelfinale. Foto: Bernd Thissen

    Nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen den BVB feiern die Spieler von Werder Bremen den Einzug ins Pokal-Viertelfinale. Foto: Bernd Thissen

2:1 - Foto: Stefan PuchnerVerloren - Foto: Christian CharisiusPokal-Aus - Foto: Stefan PuchnerFührung - Foto: Roland WeihrauchGroßer Jubel - Foto: Nach dem Sieg im Elfmeterschießen gegen den BVB feiern die Spieler von Werder Bremen den Einzug ins Pokal-Viertelfinale. Foto: Bernd Thissen

Berlin - Mit Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund sind zwei Favoriten im Achtelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden. Die Gewinner des Abends sind Werder Bremen und die Zweitligateams.

Völlig überraschend warf der Fußball-Zweitligist 1. FC Heidenheim die Leverkusener mit 2:1 (0:1) aus dem Wettbewerb. Im Duell zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen setzte sich Werder nach einem Hochspannungs-Spiel erst im Elfmeterschießen mit 4:2 durch. Nach 120 Minuten stand es 3:3.

Gleich drei Zweitligisten zogen ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein - neben den Heidenheimern auch der Hamburger SV und der SC Paderborn. Der HSV besiegte den 1. FC Nürnberg mit 1:0 (0:0). Der Tabellenführer der 2. Liga warf damit ebenfalls einen Bundesligisten aus dem Pokal. In einem reinen Zweitligaduell setzte sich der SC Paderborn mit 3:1 (0:0) gegen den MSV Duisburg durch.

Die Leverkusener konnten nicht an die jüngsten Erfolge in der Bundesliga - einschließlich des 3:1 bei den Bayern wenige Tage zuvor - anknüpfen. Zwar waren sie in der ersten Halbzeit das überlegene Team und gingen kurz vor der Pause durch einen Treffer von Julian Brandt (44.) in Führung. In der zweiten Halbzeit baute die Werkself aber massiv ab. Nikola Dovedan (47.) und Maurice Multhaup (72.) schossen die Heidenheimer eine Runde weiter.

Das Duell zwischen dem BVB und Werder entwickelte sich zum Hochspannungsmatch. Zu Beginn des Spiels hatte Milot Rashica (5.) die Bremer in Führung gebracht. Marco Reus verwandelte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Freistoß zum Ausgleich. Nach einer torlosen zweiten Halbzeit gingen die Mannschaften in die Verlängerung. Da brachte Christian Pulisic die Dortmunder in der 105. Minute in Führung.

Der erst zur Verlängerung eingewechselte 40 Jahre alte Claudio Pizarro glich in der 108. zum 2:2 aus. Achraf Hakimi (113.) brachte die Dortmunder dann erneut in Führung, Martin Harnik (119.) glich diese aber kurz vor Ende der Verlängerung wieder zum 3:3 aus. Es ging ins Elfmeterschießen, in dem sich die Bremer durchsetzten.

Beim Spiel in Hamburg empfing der Tabellenführer der 2. Liga den Vorletzten der Bundesliga aus Nürnberg. Für die Hamburger traf Winterzugang Berkay Özcan bei seinem Startelf-Debüt in der 54. Minute und sicherte dem HSV damit den Einzug ins finanziell lukrative Pokal-Viertelfinale.

In Duisburg bekamen die Zuschauer nach einer torlosen ersten Halbzeit dann noch vier Treffer zu sehen. Nachdem Cauly Oliveira Souza den MSV zunächst in Führung brachte (47.), reagierten die Paderborner von Coach Steffen Baumgart mit drei Treffern in einer knappen halben Stunde. Bernard Tekpetey (52.), Kai Pröger (61.) und Christopher Antwi-Adjej (76.) schossen ihr Team ins Viertelfinale.

@ dpa.de