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Deutsche Umwelthilfe e.V.

Deutsche Umwelthilfe kritisiert geplante Milliarden-Subventionen f?r klima- und gesundheitssch?dliche Lkw

16.11.2020 - 18:02:17

Deutsche Umwelthilfe kritisiert geplante Milliarden-Subventionen f?r klima- und gesundheitssch?dliche Lkw. Berlin - - DUH bef?rchtet erneute Selbstbedienung aus der Staatskasse der Autokonzerne beim Autogipfel am morgigen Dienstag - Anstatt G?tertransporte auf der Stra?e zu verteuern, will Verkehrsminister Scheuer Diesel-Lkw mit knapp einer Milliarde Euro subventionieren - Abgasmessungen der DUH an Euro ...

Berlin -

- DUH bef?rchtet erneute Selbstbedienung aus der Staatskasse der Autokonzerne beim Autogipfel am morgigen Dienstag - Anstatt G?tertransporte auf der Stra?e zu verteuern, will Verkehrsminister Scheuer Diesel-Lkw mit knapp einer Milliarde Euro subventionieren - Abgasmessungen der DUH an Euro V+VI Lkw zeigen Verdopplung von gesundheitssch?dlichem Stickoxid-Aussto? gegen?ber der LKW-Gesamtflotte

Anl?sslich des f?r den morgigen Dienstag angek?ndigten Autogipfels im Bundeskanzleramt fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ein Ende der F?rderung klimasch?dlicher Fahrzeuge. Anstelle von Kaufpr?mien f?r Diesel-Lkw braucht es eine Verlagerung des G?terverkehrs auf die Schiene sowie Instrumente zur F?rderung CO2-freier und -sparsamer Antriebe, unter anderem durch eine ver?nderte Besteuerung und Maut.

"W?hrend die Schweiz erfolgreich den G?tertransport auf die Schiene verlagert und den Stra?eng?terverkehr systematisch verteuert, k?mpft Autominister Scheuer f?r weitere Verg?nstigungen des Stra?eng?terverkehrs in Deutschland. Erneut zeigt sich ?berdeutlich, wer im Verkehrsministerium wirklich entscheidet: Es ist wenig ?berraschend weiterhin die Automobilindustrie. Mit seinem Eintreten f?r eine Befreiung der Spediteure vom kommenden CO2-Preis und den absurden f?nfstelligen Kaufpr?mien f?r Euro VI Diesel-Lkw verabschiedet er sich von der Verlagerung des G?terverkehrs auf die Schiene. Dass Euro VI Lkw massiv zur Luftbelastung beitragen, interessiert ihn dabei nicht: Er vers?umt es nicht nur, bei Pkw eine wirksame Abgasreinigung auf den Weg zu bringen - auch bei der Kontrolle von Lkw-Emissionen legt er die H?nde in den Scho?" , sagt J?rgen Resch, Bundesgesch?ftsf?hrer der DUH.

Aktuelle Messungen der DUH belegen einen verdoppelten Aussto? von gesundheitssch?dlichem Stickoxid der Gesamtflotte durch defekte oder manipulierte Lkw - ein Zustand, den die Beh?rden bislang ignorieren. Der auf den Kraftstoffpreis aufgeschlagene CO2-Preis soll mit der neuen Lkw-Maut verrechnet werden, die eine CO2-Komponente enth?lt. Damit entgehen dem Staat j?hrlich Einnahmen in H?he von rund 400 Millionen Euro und der Anreiz zum Umstieg auf verbrauchsarme Fahrzeuge verpufft. Die Kosten f?r die Lkw-Abwrackpr?mie werden laut Medienberichten mit 500 Millionen Euro f?r die Jahre 2020 bis 2022 beziffert. Die Kaufpr?mie sieht einen Zuschuss beim Tausch von Euro V Lkw von 15.000 Euro vor, beim Tausch von Euro III oder Euro IV Fahrzeugen von 10.000 Euro.

"Verkehrspolitiker aller Parteien, insbesondere aber die der Koalition, ?berbieten sich in Sonntagsreden, wenn es um die angebliche F?rderung der Elektromobilit?t und die Sicherung des Standortes Deutschland geht. Doch was sie beschlie?en f?hrt genau in die andere Richtung. Mit dieser Politik hat Deutschland im Pkw Segment den Anschluss an die Elektromobilit?t bereits verloren. Nun ausgerechnet parallel zu vorhandenen Schienenstrecken Infrastruktur f?r Oberleitungs-Lkw schaffen zu wollen, zeigt die destruktive Haltung des Vertreters der Autokonzerne im Bundeskabinett Andreas Scheuer gegen?ber der Schiene" , so Resch weiter.

Neben einer Abkehr von F?rderpr?mien f?r Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor fordert die DUH eine massive St?rkung des G?terverkehrs auf der Schiene, unter anderem durch die umgehende Schlie?ung von L?cken bei elektrifizierten Strecken. Dies kann die Kapazit?t der Schiene deutlich erh?hen. Dar?ber hinaus fordert sie eine fl?chendeckende und systematische Kontrolle von Schadstoffemissionen von Lkw im Fahrbetrieb.

Links:

Zu den DUH-Messungen von Lkw: http://l.duh.de/p201110

Pressekontakt:

J?rgen Resch, Bundesgesch?ftsf?hrer 0171 3649170, resch@duh.de

DUH-Pressestelle:

Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe 030 2400867-20, presse@duh.de

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/4764777 Deutsche Umwelthilfe e.V.

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