Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Kriminalität, Gesellschaft

Der Weg nach Hause war nur kurz, aber die junge Frau kam niemals an.

25.09.2021 - 10:36:06

Kriminalität - Hunderte bei Mahnwache für getötete Frau in London. Ihre Ermordung hat die Menschen schockiert - Hunderte gedenken nun gemeinsam der 28-Jährigen.

London - Nach dem Mord an einer jungen Frau in London haben Hunderte Menschen bei einer Mahnwache der 28-Jährigen gedacht und die Regierung zu mehr Engagement im Kampf gegen Gewalt aufgerufen.

Angehörige sprachen unter Tränen von ihrem Leid, wie britische Medien am Samstag berichteten. Ermittler Trevor Lawry bat die Menge um Hinweise. «Bitte helfen Sie uns, die Verantwortlichen für diesen schockierenden Fall zu fangen», sagte Lawry vor etwa 500 Trauernden. Herzogin Kate (39) sprach den Hinterbliebenen ihr Beileid aus.

Die 28-Jährige war am 17. September auf dem kurzen Weg von ihrer Wohnung zu einem Pub, wo sie eine Freundin treffen wollte. Am nächsten Nachmittag wurde ihre Leiche in einem Park gefunden, durch den ihr Weg führte. Die Polizei nahm bisher zwei Männer fest, beide kamen mittlerweile aber wieder auf freien Fuß. Nach einem dritten Mann werde fieberhaft gefahndet, so die Behörde.

Der Fall erinnert an den Mord an der Londonerin Sarah Everard. Die 33-Jährige war im März auf dem Heimweg von einer Freundin spurlos verschwunden. Ein Polizist hat gestanden, Everard entführt, vergewaltigt und getötet zu haben. Das Urteil gegen ihn wird in der kommenden Woche erwartet.

«Ich bin traurig über den Verlust einer weiteren unschuldigen jungen Frau auf unseren Straßen», twitterte Herzogin Kate über den Account des Kensington-Palasts. «Meine Gedanken sind bei Sabinas Familie und Freunden und allen, die von diesem tragischen Ereignis betroffen sind.» Auch Premierminister Boris Johnson sprach den Angehörigen sein Beileid aus. «Meine Gedanken sind in dieser zutiefst beunruhigenden Zeit bei der Familie und den Freunden von Sabina Nessa», twitterte er am Freitagabend und versprach: «Wir werden alles tun, um diese abscheulichen Verbrechen zu verhindern und unsere Straßen sicherer zu machen.»

© dpa-infocom, dpa:210925-99-353635/2

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Rassismus - Mordprozess beginnt im Fall des getöteten Joggers Arbery. Zu Festnahmen kam es erst, als ein verstörendes Video auftauchte. Nun wird drei Angeklagten der Prozess gemacht. Der schwarze Arbery wurde beim Joggen von weißen Amerikanern verfolgt und erschossen. (Politik, 19.10.2021 - 00:34) weiterlesen...

Jekaterinburg - Alkohol-Vergiftung: 18 Menschen sterben in Russland. Dafür bezahlen Menschen immer wieder mit ihrer Gesundheit oder mit ihrem Leben. Nun sind neue erschreckende Fälle bekannt geworden. Auf dem Schwarzmarkt in Russland ist Alkohol günstig zu haben. (Politik, 17.10.2021 - 14:48) weiterlesen...

Verbrechen - Macron: Massaker von Paris 1961 unverzeihlich. Am 17. Oktober 1961 wurde ein Boykott von muslimischen Franzosen blutig niedergeschlagen - es gab zu Tode. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilt die Taten, doch seine Worte zu dem Massaker stoßen auf geteiltes Echo. Verbrechen - Macron: Massaker von Paris 1961 unverzeihlich (Politik, 17.10.2021 - 10:36) weiterlesen...

Jekaterinburg - Erneut Tote duch gepanschten Alkohol in Russland. In der Großstadt Jekaterinburg sterben 18 Menschen. Nur wenige Tage, nachdem Dutzende Menschen im Süden Russlands an gepanschtem Alkohol gestorben sind, gibt es eine neue Massenvergiftung. (Politik, 16.10.2021 - 19:12) weiterlesen...

Hassrede im Netz - Studie: Antisemitismus auf allen Social-Media-Plattformen. Ein Problem, das nun eine Studie näher beleuchtet. Ohne Aufklärung, ohne Hintergrundwissen kommen junge Menschen nicht selten im Netz mit Verschwörungsideologien und Antisemitismus in Kontakt. (Wissenschaft, 13.10.2021 - 14:04) weiterlesen...