Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Demonstrationen, Kriminalität

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA führt weiterhin zu schweren Ausschreitungen.

29.05.2020 - 07:34:05

Gewaltsame Proteste - Nach Tod von Floyd: Demonstranten stürmen Polizeigebäude. Der Gouverneur des Bundesstaats Minnesota ruft die Nationalgarde zur Hilfe.

  • Gedenken - Foto: Jerry Holt/Star Tribune/AP/dpa

    Ein Mann hält ein Foto des verstorbenen George Floyd hoch. Foto: Jerry Holt/Star Tribune/AP/dpa

  • Ausschreitungen - Foto: Mark Vancleave/Star Tribune/AP/dpa

    Ein mehrstöckiges Wohngebäude steht nach Protesten in Flammen. Foto: Mark Vancleave/Star Tribune/AP/dpa

  • New York - Foto: Frank Franklin II/AP/dpa

    Auch in New York findet eine Kundgebung nach dem Tod von Floyd statt. Foto: Frank Franklin II/AP/dpa

  • Feuer - Foto: Elizabeth Flores/Star Tribune/AP/dpa

    Die Demonstranten haben in der Stadt gleich mehrere Brände entzündet. Foto: Elizabeth Flores/Star Tribune/AP/dpa

Gedenken - Foto: Jerry Holt/Star Tribune/AP/dpaAusschreitungen - Foto: Mark Vancleave/Star Tribune/AP/dpaNew York - Foto: Frank Franklin II/AP/dpaFeuer - Foto: Elizabeth Flores/Star Tribune/AP/dpa

Minneapolis - In der US-Großstadt Minneapolis ist es nach dem Tod des Schwarzen George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz erneut zu Ausschreitungen gekommen.

Demonstranten drangen in der Nacht in eine Polizeistation ein, wie örtliche Medien berichteten. Auf Fernsehbildern waren auch Feuer zu sehen.

Die Polizeistation sei evakuiert worden, berichtete der Sender CBS Minnesota unter Berufung auf eine Polizeimitteilung. «Demonstranten sind gewaltsam in das Gebäude eingedrungen und haben mehrere Brände entzündet», zitierte der Sender weiter aus der Mitteilung. Auch in Denver kam es Medienberichten zufolge zu Protesten. Örtliche Medien berichteten dort über Schüsse. Laut Polizei wurden zunächst keine Verletzten gemeldet.

Vor dem Polizeigebäude in Minneapolis riefen Dutzende Demonstranten «Keine Gerechtigkeit - kein Frieden» («No Justice, No Peace»), wie die «Washington Post» berichtete. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd (46) war es in Minneapolis bereits zuvor zu schweren Ausschreitungen gekommen. Der Gouverneur des US-Bundesstaats Minnesota, Tim Walz, hatte daraufhin die Nationalgarde mobilisiert. In seiner Anordnung hieß es, friedliche Demonstrationen seien weiterhin erlaubt.

Auslöser für die Wut und Empörung der Demonstranten war ein rund zehn Minuten langes Video von Floyds Tod, das sich wie ein Lauffeuer in Sozialen Medien verbreitete: Ein weißer Polizist drückte sein Knie mehrere Minuten lang an den Hals des 46-Jährigen, der wiederholt um Hilfe flehte, bevor er das Bewusstsein verlor. Wiederholt sagte der Afroamerikaner: «Ich kann nicht atmen.» Er starb kurz danach in einem nahen Krankenhaus. Die insgesamt vier involvierten Polizisten wurden entlassen, aber bislang weder festgenommen noch angeklagt.

@ dpa.de