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Ausschreitungen, Gesundheit

Der «Grüne Pass», der italienische Impf-Nachweis, wird noch einmal verschärft.

09.10.2021 - 22:10:11

Italien - Schwere Ausschreitungen bei Corona-Demos in Rom. Bei Protesten dagegen kommt es in Rom zu Ausschreitungen.

  • Corona-Protest in Italien - Foto: Mauro Scrobogna/LaPresse/AP/dpa

    Eine Demonstration gegen den ?Gr?nen Pass? ist in Rom eskaliert. Foto: Mauro Scrobogna/LaPresse/AP/dpa

  • Proteste in Rom - Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa

    Ein Demonstrant in Rom st?rt sich nicht am Tr?nengas. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa

  • Corona-Demo - Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse/AP/dpa

    Mehrere Tausend Menschen hatten sich in Rom auf der Piazza del Popolo zu einer Demonstration versammelt. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse/AP/dpa

  • Auseinandersetzungen - Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa

    Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im ?ffentlichen und privaten Sektor m?ssen ab dem 15. Oktober einen Gesundheitspass vorweisen. Dagegen gibt es Proteste. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa

  • Demonstration in Rom - Foto: Mauro Scrobogna/LaPresse via ZUMA Press/dpa

    Tr?nengas weht ?ber eine Stra?e. Foto: Mauro Scrobogna/LaPresse via ZUMA Press/dpa

  • Demonstranten - Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa

    Protestteilnehmer und Polizisten sto?en aufeinander. Anlass der Demo ist die Versch?rfung des italienischen?Gesundheitspasses. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa

  • Polizeieinsatz - Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse/AP/dpa

    Polizisten setzen Schlagst?cke ein. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse/AP/dpa

Corona-Protest in Italien - Foto: Mauro Scrobogna/LaPresse/AP/dpaProteste in Rom - Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpaCorona-Demo - Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse/AP/dpaAuseinandersetzungen - Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpaDemonstration in Rom - Foto: Mauro Scrobogna/LaPresse via ZUMA Press/dpaDemonstranten - Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpaPolizeieinsatz - Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse/AP/dpa

Rom - Bei Protesten gegen die Corona-Politik der italienischen Regierung ist es in Rom zu schweren Ausschreitungen gekommen. Mehrere Tausend Demonstranten zogen am Samstag durch die Straßen der Hauptstadt und gerieten immer wieder mit der Polizei aneinander.

Es kam zu heftigen Zusammenstößen, die Ordnungskräfte setzten Schlagstöcke, Pfefferspray und Wasserwerfer ein. Die Demonstranten versuchten, Absperrungen zu durchbrechen und warfen ihrerseits mit Stühlen und Knallbomben, wie auf Videos zu sehen war.

Am frühen Abend stürmten die Protestierenden den Sitz der größten italienischen Gewerkschaft CGIL. Amateuraufnahmen zeigten, wie sie die Wachleute und Polizisten mit Stöcken und Fahnenstangen attackierten und dann durch die Tür in das Gebäude vordrangen.

Die Politik war geschockt. Ministerpräsident Mario Draghi verurteilte die Gewalt auf den Straßen und unterstrich, dass Gewerkschaften Garanten der Demokratie und Rechte der Arbeiter seien und dass jeder Versuch der Einschüchterung hart zu ahnden sei.

CGIL-Generalsekretär Maurizio Landini nannte die Attacke einen «organisierten Akt faschistischer Gewalt, einen Angriff auf die Demokratie und auf die ganze Arbeitswelt, den wir abwehren werden. Niemand darf glauben, unser Land in die Faschistenzeit zurückstoßen zu können.»

In Italien treten in der nächsten Woche weitere Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie in Kraft. Vom 15. Oktober muss jeder Beschäftigte in der Privatwirtschaft oder im öffentlichen Dienst einen sogenannten «Grünen Pass» haben, also einen Nachweis der Impfung, Genesung oder eines - zu bezahlenden - negativen Tests. Die Kritiker dieses Passes und Impfgegner machten zuletzt Stimmung gegen die Maßnahme.

Diese sorgt aber gleichzeitig dafür, dass ab Montag Lockerungen möglich sind: Kinos, Theater und Konzerthallen dürfen wieder zu 100 Prozent ausgelastet werden. Auch Diskotheken können wieder öffnen. Eintritt zu allen Events gibt es nur mit dem «Grünen Pass».

© dpa-infocom, dpa:211009-99-540957/4

@ dpa.de