Gesundheit, Krankheiten

Der Gesundheitsminister würdigt in einer Videobotschaft die schwere Arbeit im Gesundheitswesen.

24.12.2021 - 14:08:11

SPD-Gesundheitsminister - Lauterbach dankt Beschäftigten im Gesundheitswesen. Er wisse, was den Beschäftigten dort gebühre: «mehr als das, was wir derzeit bieten können».

Berlin - Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat unmittelbar vor Heiligabend allen Beschäftigten im Gesundheitswesen für ihre Arbeit gedankt.

«Nun ist es schon das zweite Weihnachten in der Pandemie. Wir hatten es uns gewünscht, ja, wir hatten es uns erhofft, dass es anders verlaufen würde. Es ist aber nicht so gekommen», sagte der SPD-Politiker in einer Videobotschaft, in der er sich direkt an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wendet.

«So dramatisch wie die Situation letztes Jahr in den Pflegeeinrichtungen insbesondere gewesen ist, so hatten wir doch die Hoffnung, dass über die Impfkampagne im Laufe des Jahres wir aus der Pandemie herauskommen könnten. Leider ist das nicht eingetreten.» Die Impflücken seien immer noch viel zu groß.

«Wir stecken tief in Ihrer Schuld»

Die andauernde Pandemie bedeute leider auch eine andauernde Belastung für die Beschäftigten im Gesundheitswesen, etwa im Krankenhaus, in der Arztpraxis, in der Pflegeeinrichtung oder im Gesundheitsamt. «Ich weiß ganz genau, wie schwer Ihre Arbeit ist, und ich weiß auch, was Ihnen gebührt: mehr als das, was wir derzeit bieten können», sagte Lauterbach in Richtung der Beschäftigten.

«Ich möchte Ihnen ausdrücklich persönlich ganz herzlich für die geleistete Arbeit danken. Ohne diese Arbeit könnten wir diese Herausforderung nicht bewältigen.» Lauterbach betonte: «Wir stecken tief in Ihrer Schuld.» Die außerordentlichen Arbeitsbelastungen würden von ihm wahrgenommen. «Ich werde alles tun, was ich kann, Ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern», kündigte der Minister an.

Test-Aufruf auch an Geimpfte

Auch an die Bevölkerung richtet der Gesundheitsminister zu den anstehenden Festtagen eine Botschaft. Der Anteil der Omikron-Fälle werde in den «nächsten Tagen SEHR stark ansteigen», schreibt Lauterbach . «Über Feiertage melden Gesundheitsämter mit Verspätung. Wir haben Entwicklung dennoch im Blick. Bitte vermeidet/vermeiden Sie Ansteckungen beim Fest.»

Auch Geimpfte sollten sich testen lassen, so Lauterbach.

© dpa-infocom, dpa:211224-99-497455/3

@ dpa.de

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