Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Parteien, Ex-SPD

Der frühere SPD-Chef und amtierende Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung, Kurt Beck, hat die neue SPD-Führung vor einem übereilten Austritt aus der Großen Koalition gewarnt.

01.12.2019 - 15:36:33

Ex-SPD Chef Beck warnt vor übereiltem GroKo-Ausstieg

"Die Regierung überstürzt zu verlassen wäre sicherlich kein guter Weg. Die neue Parteispitze muss sich sehr genau überlegen, an welcher Stelle die SPD für die Menschen mehr erreichen kann. Dafür muss sie sich ausreichend Zeit nehmen", sagte Beck dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben).

"Die paar Tage bis zum Parteitag werden für eine Entscheidung dieser Tragweite kaum ausreichen", so Beck weiter. "Ich warne vor der Hoffnung, dass in der Opposition alles besser wird." Mit Blick auf die Kritik von Altkanzler Gerhard Schröder an dem neuen Spitzenduo sagte Beck: "Die SPD hat in einem demokratischen Verfahren eine Entscheidung gefällt. Und es hilft meiner Partei nicht, diese Entscheidung schon 24 Stunden später infrage zu stellen. Ich rufe alle Genossen dazu auf, sich hinter der neuen Parteispitze zu versammeln." Das Ergebnis der Mitgliederbefragung habe ihn überrascht, räumte der früherer Parteichef ein. "Aber wenn man Menschen nach ihrer Meinung fragt, muss man akzeptieren wie sie entscheiden. Ich bin gewillt, die demokratische Entscheidung der SPD-Mitglieder anzuerkennen." Weiter sagte Beck: "Das Ergebnis der Mitgliederbefragung gilt. Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans müssen nun auf dem SPD-Parteitag gewählt werden."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Saarländischer Ministerpräsident will schnelle CDU-Vorsitzsuche Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat seine Partei vor einer weiteren Hängepartie bei der Festlegung eines Verfahrens zur Kür eines neuen Parteivorsitzenden gewarnt. (Politik, 21.02.2020 - 05:02) weiterlesen...

Röttgen bedauert Rückzug von Linken-Politiker Liebich Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Norbert Röttgen (CDU), hat den Rückzug des Linken-Außenpolitikers Stefan Liebich bedauert. (Politik, 21.02.2020 - 05:02) weiterlesen...

Strobl mahnt Söder zu Zurückhaltung in Sachen CDU-Vorsitz CDU-Vize Thomas Strobl verbittet sich in Fragen des CDU-Vorsitzes eine Einmischung durch CSU-Chef Markus Söder. (Politik, 21.02.2020 - 02:53) weiterlesen...

Walter Kohl will sich stärker politisch einbringen Der Unternehmer und Autor Walter Kohl, der älteste Sohn des verstorbenen Bundeskanzlers Helmut Kohl, ist in die CDU eingetreten und will sich politisch stärker einbringen. (Politik, 20.02.2020 - 16:17) weiterlesen...

Unionsfraktionschef will Mitspracherecht bei CDU-Chefsuche Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) fordert ein Mitspracherecht seiner Fraktion bei der Auswahl des nächsten CDU-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten. (Politik, 20.02.2020 - 15:53) weiterlesen...

Tiefensee sieht Bewegung der CDU bei Ramelow-Wahl Der Landeschef der SPD in Thüringen, Wolfgang Tiefensee, sieht Bewegung bei der CDU im Bemühen, die Regierungskrise zu lösen. (Politik, 20.02.2020 - 11:45) weiterlesen...