Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Parteien, Gesellschaft

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck hat eine offenere politische Debatte gefordert.

15.06.2019 - 09:33:42

Altbundespräsident Gauck wirbt für offenere politische Debatte

"Wir verlieren uns selbst, wenn wir so tun, als wäre es zu gefährlich, in großer Offenheit Probleme zu debattieren, weil das Volk sofort wieder umkippen könnte und eine Diktatur wählen würde", sagte Gauck dem "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Es sei auffällig, "dass gewisse Themen nicht ausreichend von der Regierung versorgt wurden", kritisierte der ehemalige Bundespräsident mit Blick auf die Flüchtlingskrise in den Jahren 2015 und 2016. Die Parteien sollten "alle relevanten Themen und Probleme bearbeiten", so Gauck weiter.

Er spricht sich für "eine erweiterte Toleranz in Richtung rechts" aus. Toleranz fordere, "nicht jeden, der schwer konservativ ist, für eine Gefahr für die Demokratie zu halten und aus dem demokratischen Spiel am liebsten hinauszudrängen", so der frühere Bundespräsident. Man müsse zwischen rechts - im Sinne von konservativ - und rechtsextremistisch oder rechtsradikal unterscheiden. Die CDU müsse für die Konservativen "wieder Heimat werden", sagte Gauck. Er kritisierte, dass die Wahl von AfD-Abgeordneten zum Vizepräsidenten des Bundestages blockiert wurde. Das sei "ein problematischer Weg", so der ehemalige Bundespräsident weiter. Natürlich habe jeder Abgeordnete das Recht, denjenigen zu wählen, den er wolle. "Aber ich frage mich, ob es politisch nützlich ist, jeden Kandidaten der AfD abzulehnen", sagte Gauck dem "Spiegel".

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Günther will Frauenquote von 50 Prozent in CDU Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat einen schlechten Umgang mit Frauen in der Politik beklagt und eine Frauenquote von 50 Prozent in seiner Partei gefordert. (Politik, 24.07.2019 - 08:51) weiterlesen...

Günther: CDU kann wieder 40 Prozent holen Nach Monaten der Distanzierung von dem bei der CDU-Vorstandswahl unterlegenen Friedrich Merz geht Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther auf den Widersacher von Angela Merkel und Vertreter der Konservativen zu. (Politik, 24.07.2019 - 07:11) weiterlesen...

Umfrage: Ostdeutsches Identitätsgefühl nutzt AfD und Linkspartei In den neuen Bundesländern hat sich ein spezifisch ostdeutsches Identitätsgefühl entwickelt, von dem die AfD und die Linkspartei profitierten. (Politik, 23.07.2019 - 19:31) weiterlesen...

Grüne im EU-Parlament offen für Zusammenarbeit mit von der Leyen Nach einem Gespräch zwischen der neu gewählten EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) und den Fraktionschefs von Europäischer Volkspartei (EVP), Sozialdemokraten, der liberalen Gruppe "Renew Europe" sowie den Europäischen Grünen hat sich die Grünen-Europaabgeordnete Ska Keller mit Blick auf die Zusammenarbeit zuversichtlich geäußert. (Politik, 23.07.2019 - 16:01) weiterlesen...

Gewählt. Der unterlegene Außenminister Jeremy Hunt (l) gratuliert. Boris Johnson (M) ist von den Tories zum neuen Parteichef und Nachfolger von Großbritanniens Premierministerin Theresa May gewählt worden. (Media, 23.07.2019 - 14:00) weiterlesen...

Riexinger: Bremer Koalitionsvertrag trägt linke Handschrift Linken-Chef Bernd Riexinger hat die Entscheidung der Bremer Linken-Mitglieder begrüßt, den mit SPD und Grünen ausgehandelten Koalitionsvertrag anzunehmen. (Politik, 23.07.2019 - 09:10) weiterlesen...