Ihr Broker

  • Sonderkonditionen
  • Mehrfach reguliert
  • Sehr finanzstark
  • Reguliert in CYPERN & Australien

Mehr Erfahren >>

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETS.COM
Krankheiten, Uganda

Der Ebola-Ausbruch im Kongo hat das Nachbarland Uganda erreicht.

12.06.2019 - 20:30:05

Krankheit breitet sich aus - Ebola: WHO prüft «internationalen Gesundheitsnotstand». Ein erkrankter Junge ist dort bereits gestorben. Die WHO überlegt nun, ob ein «internationaler Gesundheitsnotstand» ausgerufen werden muss.

Kampala - Einen Tag nach Bekanntwerden der ersten aus dem Kongo eingeschleppten Ebola-Erkrankung ins benachbarte Uganda ist der Patient, ein fünfjähriger Junge, gestorben.

Zudem seien zwei weitere Erkrankungen von Laboren bestätigt worden, erklärte das Uganda-Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch über Twitter. Es handle sich um die Großmutter des Jungen und seinen dreijährigen Bruder, erklärte das ugandische Gesundheitsministerium. Das hämorrhagische Fieber endet für die meisten Infizierten mit dem Tod.

Die WHO hatte seit Monaten vor einer Ausbreitung der Epidemie auf Nachbarländer gewarnt. Sie berief für Freitag den Notfallausschuss ein, der die WHO darüber berät, ob ein «internationaler Gesundheitsnotstand» ausgerufen werden muss. Das würde die Alarmbereitschaft erhöhen, mehr Geld für die Bekämpfung der Epidemie frei machen und könnte Reisewarnungen beinhalten.

Der in Uganda gestorbene Junge war in einem Ebola-Behandlungszentrum in der grenznahen Stadt Bwera versorgt worden. Er hatte sich ersten Erkenntnissen zufolge bei einem Besuch seiner Familie im Kongo mit dem gefährlichen Virus infiziert. Die Familie war am Sonntag unter Umgehung der gesundheitlichen Kontrollen am Grenzübergang nach Uganda eingereist. Die Angehörigen wurden unter Quarantäne gestellt.

Uganda hatte in den vergangenen Monaten mit internationaler Unterstützung bereits Vorkehrungen für ein mögliches Einschleppen von Ebola getroffen. Dazu gehörte auch die Verabreichung eines experimentellen Impfstoffs an Tausende Mitarbeiter des Gesundheitswesens. An der Grenze zu Uganda werden zudem Menschen routinemäßig auf Fieber untersucht, um ein Einschleppen von Ebola zu verhindern. Allein im Ort Kasindi überqueren täglich bis zu 25.000 Menschen die Grenze.

Wegen der Gewalt in den kongolesischen Provinzen Nord-Kivu und Ituri ist es schwierig, den bislang zweitschwersten bekannten Ebola-Ausbruch unter Kontrolle zu bringen. Im Ost-Kongo haben sich seit dem offiziellen Beginn der Epidemie fast 2100 Menschen mit dem Virus angesteckt, rund 1400 davon erlagen der Krankheit.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Das Geschäft mit dem Schlaf - Erholsame Nächte nicht zum Nulltarif. Denn mit dem Versprechen einer erholsamen Nacht wollen viele Anbieter Geld verdienen. Doch nicht alle Hilfsmittel sind laut Medizinern effektiv. Tablette, Technikgadget oder Spezialmatratze - bei Schlafstörungen haben Betroffene die Qual der Wahl. (Wissenschaft, 14.06.2019 - 08:28) weiterlesen...

Infektionskrankheit - Zweiter Toter nach Ebola-Ausbruch in Uganda. Nun gibt es schon zwei Todesfälle in einem Nachbarland. Zuletzt hatten internationale Experten vorsichtige Hoffnungen geäußert, die Ebola-Epidemie im Kongo bald in den Griff zu bekommen. (Wissenschaft, 13.06.2019 - 16:50) weiterlesen...

Furcht vor Ebola. Nach Bekanntwerden der ersten aus dem Kongo eingeschleppten Ebola-Erkrankungen ins benachbarte Uganda war am Tag zuvor ein fünfjähriger Junge gestorben. Am Grenzübergang Kasindi zwischen dem Kongo und Uganda wird die Körpertemperatur von Passanten gemessen. (Media, 12.06.2019 - 20:14) weiterlesen...

Weitere Ebola-Erkrankungen in Uganda. Zudem seien zwei weitere Erkrankungen von Laboren bestätigt worden, erklärte das Uganda-Büro der Weltgesundheitsorganisation über Twitter. Es handle sich um die Großmutter des Jungen und seinen dreijährigen Bruder, erklärte das ugandische Gesundheitsministerium. Das hämorrhagische Fieber endet für die meisten Infizierten mit dem Tod. Kampala - Einen Tag nach Bekanntwerden der ersten aus dem Kongo eingeschleppten Ebola-Erkrankung ins benachbarte Uganda ist der Patient, ein fünfjähriger Junge, gestorben. (Politik, 12.06.2019 - 14:32) weiterlesen...

Erster Fall in Uganda - Ebola aus dem Kongo breitet sich aus. Nun ist erstmals auch ein Nachbarland des Kongos betroffen. Die Familie des erkrankten Kindes war den Behörden aufgefallen. Doch sie schlichen sich an allen Kontrollen vorbei über die Grenze nach Uganda. Das lebensgefährliche Ebola-Virus breitet sich weiter aus. (Wissenschaft, 12.06.2019 - 11:50) weiterlesen...

Ebola breitet sich aus: Erster Krankheitsfall in Uganda. Bei einem fünfjährigen kongolesischen Kind sei die lebensgefährliche Virus-Erkrankung nachgewiesen worden, erklärte die Weltgesundheitsorganisation. Das Kind sei am Sonntag aus dem Kongo eingereist und werde nun in einem Ebola-Behandlungszentrum in der grenznahen Stadt Bwera behandelt. Der Gesundheitszustand der Eltern des Kindes werde genau überwacht, hieß es weiter. Das hämorrhagische Fieber Ebola endet für die meisten Infizierten mit dem Tod. Kampala - Die gefährliche Ebola-Epidemie im Osten des Kongos hat das Nachbarland Uganda erreicht. (Politik, 11.06.2019 - 22:16) weiterlesen...