Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Parteien, Wahlen

Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, sieht alle der möglichen Kanzlerkandidaten von CDU und CSU für die kommende Bundestagswahl kritisch.

21.09.2020 - 09:22:02

IW-Chef sieht potenzielle Kanzlerkandidaten der Union kritisch

"Keiner der potenziellen Kanzlerkandidaten der Union überzeugt mich vollends", sagte Hüther dem Nachrichtenportal T-Online. Allerdings gehe es ohnehin weniger um Personen, so der Ökonom.

"Wichtiger ist, welche Koalition Deutschland künftig regiert. Klar ist dabei nur: Wenn es weiterhin bei diesem schwarz-roten Gewürge bleibt, wäre das für die Wirtschaft schädlich." Verglichen mit der Großen Koalition sei eine Regierung unter Beteiligung von Union und Grünen attraktiver. "Mit einer schwarz-grünen Koalition könnte zumindest Aufbruchstimmung entstehen. Viele Fragen würden neu bewertet", sagte Hüther. "Die Grünen sind inzwischen deutlich realistischer und pragmatischer als sie es noch vor Jahren waren. Selbst in ihren Reihen gibt es genug Leute, die wissen, dass der gleichzeitige Ausstieg aus der Atom- und der Kohlenergie schwierig ist. Eine Koalition von Grünen und der Union kann durchaus interessant sein." Das Ausscheiden Angela Merkels als Bundeskanzlerin hält Hüther derweil für "geboten" - fehlen werde sie ihm nicht. "Familienangehörige kann man vermissen, aber doch keine Politiker", sagte er. "Zudem sind 16 Jahre in Regierungsverantwortung eine sehr lange Zeit, da schadet Wechsel nicht. Insofern werde ich Angela Merkel nicht vermissen." Politik lebe nicht vom Stillstand, sondern von "Dynamik, Demokratie vom Wechsel". Es sei deshalb nur konsequent, dass Merkel ihren Posten nächstes Jahr räume, so Hüther.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Parteitag-Absage kann Linke eine halbe Million Euro kosten Der Linken droht wegen der bevorstehenden Absage des am Wochenende geplanten Erfurter Bundesparteitages ein enormer finanzieller Schaden. (Politik, 28.10.2020 - 04:59) weiterlesen...

Roland Koch gegen Verschiebung des CDU-Parteitags Der frühere hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat die Entscheidung des CDU-Vorstands kritisiert, den für Anfang Dezember in Stuttgart geplanten Bundesparteitag und die Wahl eines neuen Vorsitzenden zu verschieben. (Politik, 27.10.2020 - 18:25) weiterlesen...

Werte-Union will gegen Parteitagsverschiebung klagen Die sogenannte "Werte-Union" prüft eine Klage gegen die Verschiebung des CDU-Parteitags. (Politik, 27.10.2020 - 18:00) weiterlesen...

Bär kritisiert Merz Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) bewertet die von CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz erhobenen Anschuldigungen gegen das Partei-"Establishment" als "mehr als steile These". (Politik, 27.10.2020 - 16:28) weiterlesen...

Merz bleibt bei harter Haltung und fordert baldigen CDU-Parteitag Nach einem denkwürdigen Auftritt im "Heute-Journal" und weiteren Äußerungen am Montag hat CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz seine harte Haltung am Dienstag noch einmal bekräftigt. (Politik, 27.10.2020 - 15:22) weiterlesen...

Parteienrechtlerin empfiehlt CDU Online-Parteitag mit Briefwahl Die Düsseldorfer Parteienrechtlerin Sophie Schönberger hat die Verschiebung des CDU-Parteitags als rechtlich problematisch bezeichnet und einen Online-Parteitag mit Briefwahl als rechtlich sicherste Variante empfohlen. (Politik, 27.10.2020 - 15:20) weiterlesen...