Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Gesundheit, Städtetag

Der Deutsche Städtetag begrüßt die Maßnahmen von Bund und Ländern zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

29.10.2020 - 08:48:25

Städtetag hält Corona-Maßnahmen für richtig

"Die Städte halten die verschärften Maßnahmen von Bund und Ländern für hart, aber richtig, um den rasanten Anstieg der Corona-Infektionen abzubremsen. Das ist ein klares politisches Signal, das wir jetzt brauchen", sagte Burkhard Jung, Präsident des Deutschen Städtetages und Leipziger Oberbürgermeister, der "Rheinischen Post".

Es sei besser, jetzt entschlossen zu handeln, als später "mit Versäumnissen zu hadern". Das vorübergehende Herunterfahren der Kontakte auf das Nötigste sei "schmerzhaft". Es verändere das Miteinander in den Städten spürbar, weil das öffentliche Leben weitgehend ausgesetzt sei, sagte Jung. "Aber wir müssen jetzt so klar vorgehen, um die Gesundheit von vielen zu schützen und einen vollständigen Lockdown zu vermeiden." Jung appellierte an die Gesellschaft: Es brauche "in den kommenden Wochen großen Rückhalt in der gesamten Gesellschaft, damit wir die Pandemie im Griff behalten und nicht die Kontrolle verlieren". Aber er erinnerte die Ministerpräsidenten auch daran, in zwei Wochen die Wirkung der Maßnahmen zu prüfen. "Wir hoffen sehr, dass bis zum Dezember die Infektionen deutlich zurückgegangen sind und die jetzt beschlossenen harten Regeln wieder gelockert werden können." Für Familien und die Zukunftschancen der Kinder sei es wichtig, Schulen und Kitas weiter offen zu halten. Jung bedauerte aber die Einschränkungen für die Kultureinrichtungen. Er mahnte den Bund, sich an seine Versprechen zu halten: "In der Kultur, im Sport, in der Gastronomie sind mit viel Energie und Kreativität gute Hygienekonzepte entwickelt worden. Deshalb halten wir es für sehr wichtig, dass die wirtschaftlichen Folgen für die betroffenen Einrichtungen, Unternehmen und Soloselbständigen abgefedert werden - so, wie Bund und Länder das zugesagt haben." Insgesamt, so bilanzierte Jung, bleibe die Chance, das Gesundheitssystem nicht zu überfordern und die steigende Zahl der Menschen mit schweren Krankheitsverläufen medizinisch gut zu versorgen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

RKI meldet 13.554 Neuinfektionen: 6 Prozent weniger als in Vorwoche Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Dienstagmorgen 13.554 Corona-Neuinfektionen gemeldet. (Politik, 24.11.2020 - 06:12) weiterlesen...

Lauterbach: Auch Geimpfte müssen Hygieneregeln beachten SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach warnt davor, nach einer Corona-Impfung zu schnell zur Normalität zurückzukehren. (Politik, 24.11.2020 - 05:03) weiterlesen...

MPK: Union und FDP kritisieren SPD-Forderungen Verschiedene Forderungen aus dem Beschlussentwurf der Ministerpräsidenten der SPD-regierten Bundesländer für die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stoßen bei Abgeordneten von Union und FDP auf erhebliche Kritik. (Politik, 24.11.2020 - 05:02) weiterlesen...

Corona-Impfung: Gesundheitspolitiker für Hausarzt-Einbeziehung Gesundheitspolitiker verschiedener Fraktionen sprechen sich dafür aus, die Hausärzte bei der Planung der Corona-Impfkampagne früh mit zu berücksichtigen. (Politik, 24.11.2020 - 00:05) weiterlesen...

Strenge Weihnachts-Kontaktbeschränkungen stoßen auf harsche Kritik Die in der Beschlussvorlage der Ministerpräsidenten vorgesehenen Kontaktbeschränkungen auf maximal fünf bis zehn Personen an den Weihnachtstagen sind bei der Opposition auf Kritik gestoßen. (Politik, 24.11.2020 - 00:05) weiterlesen...

INSA: Zwei Drittel der Deutschen für Feuerwerksverbot Die Corona-Pandemie lässt das Verständnis der Deutschen für ein grundsätzliches oder teilweises Verbot von Feuerwerkskörpern wachsen. (Politik, 23.11.2020 - 19:47) weiterlesen...