Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Parteien, Asyl

Der designierte Nachrücker für den Bundestagssitz der zurückgetretenen SPD-Parteichefin Andrea Nahles, Joe Weingarten, hat seine umstrittenen Aussagen zu Flüchtlingen verteidigt.

11.08.2019 - 13:56:54

SPD-Politiker Weingarten verteidigt Äußerungen über Flüchtlingen

Der Ausdruck "Gesindel" in Bezug auf Flüchtlinge sei "grenzwertig" gewesen, sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben). Herausgerutscht sei ihm der Begriff aber nicht.

"Ich hätte auch von gewaltaffinen soziologischen Randgruppen sprechen können", sagte er. "Das hätte dann aber niemand verstanden." Da Nahles angekündigt hatte, ihr Bundestagsmandat nach der Sommerpause niederzulegen, würde Weingarten in den Bundestag nachrücken. Bei einer SPD-Parteiveranstaltung hatte Weingarten Flüchtlinge in drei Gruppen unterteilt: "Asylsuchende", die Deutschland aus humanitären und völkerrechtlichen Gründen aufnehmen müsse. "Arbeitssuchende", die meist keine ausreichende Qualifikation hätten. Und eine dritte Gruppe ohne jedes Recht auf Aufnahme, die Weingarten "Gesindel" nannte. Die Kritik an seiner Person könne er angesichts der großen Unsicherheit in der SPD nachvollziehen, sagte Weingarten, für strategisch klug halte er sie nicht. "Ich bin seit 41 Jahren in der SPD und stehe dort für eine pragmatische und wirtschaftsfreundliche Politik, zu der auch die Einhaltung von Recht und Ordnung gehören", sagte er. Viele würden so denken wie er, sagte Weingarten: "Aber die Frage ist, ob in der SPD noch Platz für Vertreter dieser Denkrichtung ist." Weingarten fügte hinzu, er könne sich nicht zu Pressemitteilungen über mögliche Mandatsverzichte äußern. "Erst wenn der Wahlleiter auf mich zukommt, werde ich zusammen mit meiner Frau eine Entscheidung treffen und die dann mitteilen." Aus der SPD habe bislang niemand in der Sache das Gespräch mit ihm gesucht.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Kandidatur für SPD-Vorsitz: Scholz verteidigt sich Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) verteidigt seine Haltung, kein Licht ins Dunkel zu bringen, wie genau er die kommissarische SPD-Führung über seine Kandidatur für den Parteivorsitz informierte. (Politik, 23.08.2019 - 01:01) weiterlesen...

AfD will Mitgliederzahl verdoppeln Im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung will die AfD bis 2025 ihre Mitgliederzahl von derzeit 35.000 auf 70.000 verdoppeln. (Politik, 23.08.2019 - 00:01) weiterlesen...

Umfrage: Mehrheit der Unions-Anhänger für CDU-Verbleib Maaßens Die Mehrheit der Unions-Anhänger ist der Auffassung, dass der frühere Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, nicht aus der CDU ausgeschlossen werden sollte. (Politik, 23.08.2019 - 00:01) weiterlesen...

AfD-Spitze gibt als bundesweites Wahlziel 20 Prozent aus Die AfD soll nach dem Willen ihres Bundesvorstands mittelfristig zur Volkspartei werden und von jedem fünften Wähler die Stimme erhalten. (Politik, 23.08.2019 - 00:01) weiterlesen...

Dreyer dementiert Telefonschalte mit Scholz Nach dem kommissarischen SPD-Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel hat sich nun auch die kommissarische SPD-Chefin Malu Dreyer zur umstrittenen Telefonschalte mit Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) zu Wort gemeldet. (Politik, 22.08.2019 - 18:56) weiterlesen...

Urban will sich für Chrupalla als AfD-Bundeschef einsetzen Der sächsische AfD-Landeschef Jörg Urban will sich für den sächsischen Bundestagsabgeordneten Tino Chrupalla als neuen Bundeschef der Partei einsetzen. (Politik, 22.08.2019 - 13:55) weiterlesen...