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Krankheiten, Gesundheit

Der Corona-Lockdown lässt die Zahlen der Infektionen und Todesfälle sinken.

31.01.2021 - 19:32:07

Fallzahlen des RKI - Corona-Zahlen: 11.192 Neu-Infektionen und 399 Todesfälle. Doch die regionalen Unterschiede sind immens - vor allem zwischen den Landkreisen.

Berlin - Die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen ist in Deutschland am Wochenende weiter gesunken: Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) bis Sonntagmorgen innerhalb eines Tages 11.192 neue Corona-Infektionen.

Bis Samstag registrierte das RKI 12.321 Neuinfektionen binnen eines Tages. In der Vorwoche waren es samstags noch 16.417 und sonntags 12.257 gemeldete Neuinfektionen gewesen.

Auch die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus Sars-CoV-2 ging in der Tendenz zurück: Bis Sonntag registrierte das RKI 399 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden, am Vortag waren es 794. Insgesamt starben demnach am Wochenende 1193 Menschen an oder mit einer Corona-Infektion. Am vorherigen Wochenende waren es 1228 Tote gewesen.

Seit Beginn der Pandemie registrierte das RKI in Deutschland 2.216.363 Infektionen mit Sars-CoV-2 und 56.945 Todesfälle. Der Höchststand der binnen eines Tages erfassten Todesfälle war mit 1244 am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war der höchste Wert mit 33.777 am 18. Dezember gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der registrierten Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - lag am Sonntag bei 90,2. Der bisherige Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Erklärtes Ziel von Bund und Ländern ist bisher eine Inzidenz unter 50, damit die Gesundheitsämter die Kontakte der Infizierten besser rückverfolgen können.

Allerdings schwankt der Wert zwischen den Bundesländern und insbesondere zwischen verschiedenen Landkreisen erheblich. Die höchsten Inzidenzen der Länder hatten am Sonntag dem RKI zufolge Thüringen mit rund 164 und Sachsen-Anhalt mit knapp 144, die niedrigsten Werte hatten Niedersachsen mit knapp 72 und Baden-Württemberg mit rund 74. Werte über 100 hatten noch fünf Bundesländer: das Saarland und die ostdeutschen Länder mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern.

Bei den Landkreisen ist die Differenz wesentlich größer: Die höchsten Inzidenzen hatten am Sonntag laut RKI die Landkreise Schmalkalden-Meiningen in Thüringen mit 340 und Tirschenreuth in Bayern mit 318. Die niedrigsten Werte hatten Emden (12) sowie der Landkreis Aurich (13) und der Heidekreis (21) - alle in Niedersachsen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 0,91 (Vortag 0,92). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 91 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

Auch die Zahl der intensivmedizinisch versorgten Covid-19-Patienten ging zurück: Am Sonntag lagen auf den Intensivstationen nach Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) 4348 Menschen mit Covid-19. 2336 von ihnen (54 Prozent) wurden invasiv beatmet. Der Höchststand war Anfang Januar mit 5762 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen erreicht worden.

© dpa-infocom, dpa:210131-99-240238/3

@ dpa.de

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