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Unfälle, Notfälle

Der Chef der Betreiberfirma des Chemparks drückt den Angehörigen der Vermissten bereits sein Beileid aus.

28.07.2021 - 15:30:10

Unfall im Chempark - Nach Explosion in Leverkusen: Tod von Vermissten befürchtet. Noch immer ist unklar, ob und wie viele gesundheitsschädliche Stoffe bei der Explosion freigesetzt wurden.

  • Chempark - Foto: David Young/dpa

    Sch?den am Geb?ude nach der Explosion im Leverkusener Chempark. Foto: David Young/dpa

  • Rauchwolke - Foto: Oliver Berg/dpa

    Die gewaltige Explosion, die laut Zeugenaussagen noch im Umkreis von gut zehn Kilometern zu h?ren war, ereignete sich nach Angaben des Betreibers gegen 9.30 Uhr im Tanklager des Entsorgungszentrums B?rrig. Foto: Oliver Berg/dpa

  • L?scharbeiten - Foto: Chempark/Currenta GmbH

    Einsatzkr?fte der Feuerwehr sind mit L?scharbeiten im Chempark besch?ftigt. Nach der Explosion am Dienstag geht die Suche nach den Vermissten weiter. Foto: Chempark/Currenta GmbH

Chempark - Foto: David Young/dpaRauchwolke - Foto: Oliver Berg/dpaL?scharbeiten - Foto: Chempark/Currenta GmbH

Leverkusen - Die Betreiberfirma des von einer schweren Explosion erschütterten Chemparks in Leverkusen geht von dem Tod der nach dem Unglück noch vermissten Mitarbeiter aus.

«Wir müssen leider davon ausgehen, dass wir die fünf Vermissten nicht lebend finden», sagte der Chef der Firma Currenta, Frank Hyldmar, am Mittwoch. Es handle sich um vier Mitarbeiter seines Unternehmens und einen Mitarbeiter einer externen Firma. Hyldmar drückte den Angehörigen sein Beileid aus, auch wenn der Tod noch nicht bestätigt sei.

Die Explosion hatte sich am Dienstagmorgen in einer Müllverbrennungsanlage des Chemparks ereignet. Nach der Detonation brannte ein Tanklager. Mindestens zwei Menschen starben bei der Detonation, 31 wurden nach Angaben der Betreiberfirma verletzt. Die Ursache für die Detonation ist noch unklar.

Das nordrhein-westfälische Landesumweltamt (LANUV) geht indessen von «Dioxin,- PCB- und Furanverbindungen» aus, die über die Rauchwolke in umliegende Wohngebiete getragen wurden. Nach Informationen des Amtes hätten in den betroffenen Tanks unter anderem auch chlorierte Lösungsmittel gelagert, teilte ein Sprecher mit. In welcher Konzentration dies tatsächlich geschehen sei, werde aber aktuell noch untersucht. Die Untersuchungen seien recht aufwendig.

Anwohner wurden angehalten, kein Obst- oder Gemüse aus dem Garten zu essen, auf dem sich Ruß abgelagert hatte.

© dpa-infocom, dpa:210727-99-554508/35

@ dpa.de