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Hochwasser, Katastrophen

Der Bundespräsident dankt in NRW den Hochwasser-Helfern, die «bis zur Erschöpfung und jenseits davon» gearbeitet hätten.

17.07.2021 - 14:08:07

Flutkatastrophe in Deutschland - Steinmeier in Erftstadt: «Ihr Schicksal bricht uns das Herz». Die Kanzlerin reist am Sonntag ins Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz.

- Trost vom Staatsoberhaupt: Bei seinem Besuch im Hochwasser-Hotspot Erftstadt in Nordrhein-Westfalen hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier tief betroffen gezeigt. «Ihr Schicksal bricht uns das Herz», sagte er an Betroffene gerichtet, die bei der Hochwasserkatastrophe Angehörige verloren haben.

Er habe «Menschen getroffen, die vieles verloren haben», so der SPD-Politiker weiter. Vieles sei «nicht leicht wieder herstellbar». Es sei «eine Zeit der Not» - doch «in der Not steht unser Land zusammen».

Der Bundespräsident dankte den Helfern der Flutkatastrophe - «im Namen aller Deutschen». Viele hätten «bis zur Erschöpfung und jenseits davon gearbeitet». Der Ruf nach Hilfe aus allen Teilen der Region sei «groß und drängend».

Kanzlerin am Sonntag in Rheinland-Pfalz

Auch die Kanzlerin wird noch am Wochenende in der Katastrophenregion erwartet: Angela Merkel plant nach Angaben der Staatskanzlei in Mainz am Sonntag einen Besuch in den schwer verwüsteten Gebieten in Rheinland-Pfalz. Bei einer Videokonferenz mit NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte die Kanzlerin kurz- und langfristige Unterstützung durch den Bund für die betroffenen Menschen zugesichert.

Unterdessen gehen die Aufräumungs- und Rettungsarbeiten in den Katastrophengebieten weiter. Offen ist, ob es in Erftstadt Todesopfer zu beklagen gibt. «Wir gehen von mehreren Toten aus, wissen es aber nicht», sagte der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU). Bislang gibt es nach Angaben des NRW-Innenministeriums landesweit mindestens 43 Todesopfer und viele Verletzte. «Die Lage ist sehr unübersichtlich», sagte Reul.

Auch in Rheinland-Pfalz gehen die Such- und Rettungsarbeiten weiter. Noch immer sind Tausende Rettungskräfte in der Eifel, wo in der Nacht zum Donnerstag die Wassermassen ganze Orte verwüstet hatten. Auch mehr als zwei Tage nach dem Unglück werden noch Menschen vermisst. In Rheinland-Pfalz wurden bislang mehr als 90 Todesopfer gefunden.

In beiden Bundesländern starben damit bislang mehr als 130 Menschen infolge des Hochwassers. NRW-Ministerpräsident Laschet sprach von einer «Flut-Katastrophe von historischem Ausmaß».

Auch Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ist nach dem Abbruch ihres Urlaubs in die Krisengebiete gereist. Wie eine Sprecherin mitteilte, will sich die Parteichefin vor Ort über die Lage der Menschen informieren. Dabei verzichte sie bewusst auf Pressebegleitung oder öffentliche Auftritte.

Den Angaben zufolge traf Baerbock bereits am Freitag in Mainz ein. Auf Twitter schrieb sie dazu: «Die Gespräche gehen unter die Haut. Nach wie vor sind nicht alle Orte erreicht, Menschen weiter abgeschnitten. Zugleich gibt es eine unglaubliche Solidarität zu helfen, Betroffene zu Hause aufzunehmen und zu unterstützen.» Für Samstag sind weitere Termine Baerbocks in Nordrhein-Westfalen angesetzt.

© dpa-infocom, dpa:210717-99-414868/7

@ dpa.de

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