Prozesse, Terrorismus

Dem NSU werden zehn Morde zur Last gelegt.

18.07.2017 - 16:06:07

22 Stunden eingeplant - Plädoyers im NSU-Prozess beginnen am Mittwoch. Die Hauptangeklagte Zschäpe steht in einem Mammutprozess seit Jahren vor Gericht. Jetzt geht es in die Schlussphase.

München - Mehr als vier Jahre nach Beginn des NSU-Prozesses sollen an diesem Mittwoch die Plädoyers in dem Mammutverfahren beginnen. Das hat das Oberlandesgericht München heute bekanntgegeben.

Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl hatte am Morgen erklärt, dass als erste Partei die Bundesanwaltschaft plädieren soll. Bundesanwalt Herbert Diemer hatte mitgeteilt, er sei bereit. Das Plädoyer der Anklage werde schätzungsweise 22 Stunden dauern. 

Götzl sagte, nach der Bundesanwaltschaft erhielten die Nebenkläger das Wort für ihre Plädoyers, anschließend die Verteidiger. Das werde voraussichtlich aber erst nach der Sommerpause passieren. Letzter bisher geplanter Verhandlungstag davor ist der 1. August. Im August sind in Bayern Schulferien.

Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe lebte fast 14 Jahre mit den Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt im Untergrund. Die beiden Männer sollen während dieser Zeit zehn Menschen ermordet haben, neun aus rassistischen Motiven. Zschäpe ist als drittes und einzig überlebendes Mitglied des «Nationalsozialistischen Untergrunds» wegen Mittäterschaft an allen Verbrechen angeklagt. 

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Attacke im Auftrag des IS? BGH prüft Urteil im Fall Safia S.. Karlsruhe - Vor zwei Jahren sorgte die Messerattacke der jugendlichen IS-Sympathisantin Safia S. auf einen Polizisten in Hannover für Entsetzen - nun überprüft der Bundesgerichtshof den Fall. Das Mädchen hat gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Celle Revision eingelegt. Das hatte den Angriff als Auftragstat der Terrormiliz IS gewertet und die Schülerin zu einer Haftstrafe von sechs Jahren verurteilt. Die Verteidigung bestreitet den Vorwurf. Vom Urteil der höchsten deutschen Strafrichter hängt es ab, ob die heute 17-Jährige auf eine mildere Strafe hoffen kann. Der BGH entscheidet am 19. April. Attacke im Auftrag des IS? BGH prüft Urteil im Fall Safia S. (Politik, 22.02.2018 - 14:18) weiterlesen...

Messerangriff auf Polizisten - Attacke im Auftrag des IS? BGH prüft Urteil im Fall Safia S.. sympathisierte mit der Terrormiliz IS und stach einen Polizisten nieder. Versuchter Mord, entschied das OLG Celle. Doch war die Schülerin auch der lange Arm des IS? Der BGH prüft. Je nach Urteil könnte sie mit einer milderen Strafe davon kommen. Das Mädchen Safia S. (Politik, 22.02.2018 - 14:10) weiterlesen...

Schülerin Safia S. - BGH urteilt am 19. April über IS-Attacke auf Polizisten. Karlsruhe - Der Bundesgerichtshof (BGH) wird am 19. April sein Urteil im Fall der jugendlichen IS-Sympathisantin Safia S. verkünden. Sie hatte vor zwei Jahren in Hannover einen Polizisten mit einem Messer schwer verletzt. Schülerin Safia S. - BGH urteilt am 19. April über IS-Attacke auf Polizisten (Politik, 22.02.2018 - 11:22) weiterlesen...

Strafrichter prüfen Revision - BGH prüft IS-Attacke einer Schülerin auf Polizisten Karlsruhe - Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft den Fall der jugendlichen IS-Sympathisantin Safia S., die vor zwei Jahren in Hannover einen Polizisten mit einem Messer schwer verletzt hat. (Politik, 22.02.2018 - 06:22) weiterlesen...

Prozess gegen mutmaßliche IS-Terrorhelfer startet. Ein 22-Jähriger soll einen in Österreich in Haft sitzenden mutmaßlichen IS-Terroristen bei dessen Planung eines Terroranschlags auf die US-Militärbasis in Ramstein unterstützt haben. Beide sollen als Test einen Sprengsatz in einem Park in Neuss gezündet haben. Eine 17-Jährige soll nach islamischem Recht mit dem mutmaßlichen österreichischen IS-Terroristen verheiratet gewesen sein. Düsseldorf - Zwei mutmaßliche Helfer der Terrormiliz IS müssen sich ab heute in Düsseldorf vor Gericht verantworten. (Politik, 22.02.2018 - 01:32) weiterlesen...