Konflikte, Präsident

Das Säbelrasseln der großen Akteure im Syrienkrieg wird immer lauter.

11.04.2018 - 17:06:40

«Raketen werden kommen» - Trump droht Russland mit Militärschlag in Syrien. US-Präsident Trump wendet sich auf Twitter an Russland und kündigt einen Angriff in Syrien an. Russland hatte zuvor gedroht, amerikanische Raketen abschießen zu wollen.

  • Konflikt in Syrien - Foto: Ein Soldat der syrischen Armee beobachtet die Kampfhandlungen in Duma. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

    Ein Soldat der syrischen Armee beobachtet die Kampfhandlungen in Duma. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

  • Mutmaßlicher Giftgasangriff - Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/AP

    Dieses vom Syrischen Zivilschutz zur Verfügung gestellte Bild zeigt einen Jungen in Duma, der durch ein Beatmungsgerät Luft holt. Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/AP

  • Konflikt in Syrien - Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

    Rauch steigt nach dem Einschlag einer Rakete der syrischen Armee über Duma auf. Foto: Ammar Safarjalani/XinHua

  • Mutmaßlicher Giftgasangriff in Syrien - Foto: Ein Sanitäter hält einem Kleinking in Duma nach dem Angriff ein Beatmungsgerät über den Mund. Foto: AP

    Ein Sanitäter hält einem Kleinking in Duma nach dem Angriff ein Beatmungsgerät über den Mund. Foto: AP

  • US-Militäreinsatz - Foto: US-Flagge auf einem Panzerfahrzeug in Syrien. Foto: Hussein Malla/AP

    US-Flagge auf einem Panzerfahrzeug in Syrien. Foto: Hussein Malla/AP

  • Emmanuel Macron - Foto: Manish Swarup

    Hält Angriffe auf «chemische Kapazitäten» des syrischen Regimes für möglich: Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Foto: Manish Swarup

  • UN-Sicherheitsrat Sitzung - Foto: Julie Jacobson/AP

    Wassili Nebensja, UN-Botschafter von Russland, bei einer Abstimmung bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Die Abstimmung geht um die Untersuchung eines früheren Chemiewaffen-Einsätze in Syrien. Foto: Julie Jacobson/AP

  • US-Präsident Trump - Foto: Evan Vucci/AP

    Donald Trump verschärft seine militärischen Drohungen. Foto: Evan Vucci/AP

  • US-Zerstörer - Foto: Adam Warzawa/PAP/Archiv

    Der US-Zerstörer "USS Donald Cook", hier beim Einlaufen in den Hafen von Gdynia (Polen), ist auf dem Weg ins östliche Mittelmeer. Foto: Adam Warzawa/PAP/Archiv

Konflikt in Syrien - Foto: Ein Soldat der syrischen Armee beobachtet die Kampfhandlungen in Duma. Foto: Ammar Safarjalani/XinHuaMutmaßlicher Giftgasangriff - Foto: Syrian Civil Defense White Helmets/APKonflikt in Syrien - Foto: Ammar Safarjalani/XinHuaMutmaßlicher Giftgasangriff in Syrien - Foto: Ein Sanitäter hält einem Kleinking in Duma nach dem Angriff ein Beatmungsgerät über den Mund. Foto: APUS-Militäreinsatz - Foto: US-Flagge auf einem Panzerfahrzeug in Syrien. Foto: Hussein Malla/APEmmanuel Macron - Foto: Manish SwarupUN-Sicherheitsrat Sitzung - Foto: Julie Jacobson/APUS-Präsident Trump - Foto: Evan Vucci/APUS-Zerstörer - Foto: Adam Warzawa/PAP/Archiv

WASHINGTON - Nach dem mutmaßlichen Giftgaseinangriff in Syrien hat US-Präsident Donald Trump Russland mit einem Raketenangriff in dem Bürgerkriegsland gedroht. "Russland hat geschworen, alle Raketen abzuschießen, die auf Syrien abgefeuert werden. Mach' Dich bereit, Russland, denn sie werden kommen (...)", schrieb Trump am Mittwoch im Kurznachrichtendienst Twitter. Die Raketen seien "schön und neu und "smart"". Der russische Botschafter im Libanon, Alexander Sassypkin, hatte zuvor erklärt, dass Russland jegliche US-Rakete auf syrischem Hoheitsgebiet abfangen werde.

USA: Inflation legt wie erwartet zu

WASHINGTON - In den USA haben sich die Verbraucherpreise im März wie erwartet entwickelt. Die Jahresinflationsrate sei von 2,2 Prozent im Vormonat auf 2,4 Prozent gestiegen, teilte das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten damit gerechnet. Sie machen vor allem Basiseffekte für den Anstieg der Rate verantwortlich.

ROUNDUP: Russland will auf US-Sanktionen reagieren - Deutsche Firmen in Gefahr

MOSKAU - Russland hat angesichts massiver Kurseinbrüche an der Börse und einer Talfahrt des Rubels eine "angemessene Reaktion" auf die jüngsten US-Sanktionen angekündigt. Alle Aspekte der Zusammenarbeit mit den USA müssten auf den Prüfstand, sagte Regierungschef Dmitri Medwedew am Mittwoch in Moskau. "Es wird versucht, die finanzielle und wirtschaftliche Schlinge um uns enger zu ziehen, und darauf müssen wir reagieren", sagte er.

ROUNDUP/IW-Studie: Deutschland braucht mehr Fachkräfte aus Drittstaaten

BERLIN - Für den Erhalt von Wachstum und Wohlstand ist die deutsche Wirtschaft laut einer neuen Studie zunehmend auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen. So habe in den vergangenen Jahren ein Beschäftigungsaufbau stattgefunden, der ohne Zuwanderung kaum möglich gewesen wäre, teilte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Mittwoch mit. Nun komme es darauf an, die Attraktivität für international mobile Fachkräfte zu erhalten und zu steigern sowie mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Land zu gewinnen, so dass sie dann auch in Deutschland bleiben.

ROUNDUP/Merkel und Scholz optimistisch: Koalition nach Klausur zielorientiert

MESEBERG - Die Spitzen der neuen großen Koalition starten nach dem Gerangel der vergangenen Wochen optimistisch und zielorientiert in die konkrete Regierungsarbeit. Der Wille zur Einigung sei da, sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch zum Ende der ersten Klausur ihres vierten Kabinetts in Meseberg nördlich von Berlin. "Der Geist war insgesamt gut. Sehr kooperativ." Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) sagte in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Merkel: "Teambuilding gelungen. Der Rest kommt jetzt." Scharfe Kritik an den Ergebnissen des Treffens kam von der Linksfraktion.

Forscher: Deutsche wollen nicht weniger arbeiten - auch Junge nicht

NÜRNBERG - Die Deutschen wollen nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern heute genauso viel arbeiten wie früher. Einen großen Trend zur Freizeit könnten sie anhand von Befragungsdaten nicht erkennen, schreiben Enzo Weber und Franziska Zimmert vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie - auch bei jüngeren Menschen nicht. Frauen mit einem Teilzeitjob wollten heute sogar etwas mehr arbeiten - 26 statt 22 Stunden pro Woche.

Wieland soll 'Wirtschaftsweiser' bleiben

WIESBADEN - Der Frankfurter Ökonom Volker Wieland soll für weitere fünf Jahre "Wirtschaftsweiser" bleiben und damit Mitglied im Top-Beratergremium der Bundesregierung. Das Bundeskabinett segnete am Mittwoch die Personalie ab, wie der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Der 52-jährige Professor für Monetäre Ökonomie an der Goethe-Universität Frankfurt ist seit März 2013 Mitglied des Gremiums. Die "Wirtschaftsweisen" werden für jeweils fünf Jahren vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung berufen.

Russischer Botschafter: US-Raketen über Syrien werden abgeschossen

BEIRUT/MOSKAU - Russland wird nach Angaben seines Botschafters im Libanon jegliche US-amerikanische Rakete auf syrischen Hoheitsgebiet abfangen. "Sollte es einen Angriff von Seiten Amerikas geben (...), werden die Raketen abgeschossen und die Objekte angegriffen, von denen sie abgefeuert wurden", sagte Alexander Sassypkin im libanesischen Fernsehen, wie die Agentur Interfax am Mittwoch meldete.

ROUNDUP: China sendet neue Entspannungssignale im Handelsstreit

PEKING/HONGKONG/WASHINGTON- Im Handelsstreit mit den USA verzichtet China abermals auf Schritte der Eskalation. Man werde die Landeswährung Yuan nicht abwerten, um auf die Spannungen zu reagieren, sagte der chinesische Zentralbankchef Yi Gang am Mittwoch auf dem asiatischen Wirtschaftsforum in Bo'ao in Südchina. Damit reagierte er auf Medienberichte, wonach Chinas Zentralbank dies prüfe. Zudem kündigte das Land eine weitere Öffnung der Kapitalmärkte an. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, zeigte sich dennoch besorgt. Sie warnte eindringlich vor einem Aufkündigen des internationalen Handelssystems.

IWF-Chefin Lagarde: Verlust des Handelssystems wäre Politikversagen

HONGKONG/WASHINGTON - Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat eindringlich vor einem Aufkündigen des internationalen Handelssystems gewarnt. "Das regelbasierte System der gemeinsamen Verantwortung läuft Gefahr, jetzt auseinandergerissen zu werden", sagte Lagarde am Mittwoch in Hongkong, wenige Tage vor dem Beginn der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington. "Das wäre ein unentschuldbares, kollektives Politikversagen", betonte die Französin.

Großbritannien: Industrieproduktion steigt kaum

LONDON - Die britische Industrie hat ihre Gesamtproduktion im Februar kaum ausgeweitet. Nach Angaben des Statistikamts ONS vom Mittwoch lag die Gesamtherstellung 0,1 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Analysten hatten im Mittel einen Anstieg um 0,4 Prozent erwartet. Die faktische Stagnation folgt auf einen deutlichen Zuwachs um 1,3 Prozent im Januar.

IWF-Chefin Lagarde: Verlust des Handelssystems wäre Politikversagen

HONGKONG/WASHINGTON - Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, hat eindringlich vor einem Aufkündigen des internationalen Handelssystems gewarnt. "Das regelbasierte System der gemeinsamen Verantwortung läuft Gefahr, jetzt auseinandergerissen zu werden", sagte Lagarde am Donnerstag in Hongkong, wenige Tage vor dem Beginn der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington. "Das wäre ein unentschuldbares, kollektives Politikversagen", betonte die Französin.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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