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Notfälle, Unwetter

Das Risiko von Gewittern und Starkregen bleibt hoch: Schon am Sonntagnachmittag könnten stellenweise wieder 50 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen.

06.06.2021 - 13:14:07

Gewitter über Deutschland - Weiter Unwettergefahr - betroffene Orte schwer vorherzusagen. Die nächste Woche sieht kaum besser aus.

  • Unwetter in Stuttgart - Foto: Andreas Rosar/dpa

    Autos fahren ?ber die ?berflutete Schillerstrasse am Stuttgarter Hauptbahnhof. Die Abfl?sse der Stra?e konnten die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Foto: Andreas Rosar/dpa

  • Unwetter im Taunus - Foto: Jan Eifert/dpa

    Heftige Regenf?lle haben Stra?en im Taunus ?berflutet. Foto: Jan Eifert/dpa

Unwetter in Stuttgart - Foto: Andreas Rosar/dpaUnwetter im Taunus - Foto: Jan Eifert/dpa

Offenbach - Die Gewittergefahr ist noch nicht gebannt. «Die feuchte, schwüle und gewittrige Luftmasse hält uns auch in den nächsten Tagen weiter in Atem», berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Schon am Sonntag muss wieder mit Unwettern durch Gewitter mit teils heftigem Starkregen gerechnet werden. Dabei verlagert sich der Schwerpunkt aber südwärts. Besonders betroffen sind laut DWD Teile von Thüringen, Westsachsen und Bayern.

Am Nachmittag könnten erneut «enorme Mengen» von etwa 50 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit fallen. «Das alles spielt sich aber auch wie schon in den letzten Tagen auf örtlich sehr kleinem Raum ab. Dabei lässt sich im Vorfeld kaum eingrenzen, welche Orte konkret betroffen sein werden.» Auch in anderen Gebieten könne es Gewitter geben, die fielen aber nicht ganz so kräftig aus.

Auch die kommende Woche bleibt gewittrig

In den nächsten Tagen geht es laut DWD so weiter: Immer wieder muss mit Schauern, Gewittern und Unwetter gerechnet werden, am Montag wohl vor allem in einem Gebiet von Franken über Schwaben bis zum Alpenrand. Auch der Trend für die folgenden Tage zeigt kaum eine Veränderung. Ein Problem: Je länger diese Wetterperiode andauert, desto weniger lässt sich die Gewitteraktivität räumlich eingrenzen.

«Grund für dieses "Dilemma" ist die großräumige Druckverteilung, die sich zurzeit sehr homogen darstellt und sich kaum verändert», erklärte Felix Dietzsch aus der Wettervorhersagezentrale. «Dementsprechend ist kaum Bewegung in der Atmosphäre vorhanden, und die schwüle Luftmasse kann mehr oder weniger vor sich hin brodeln. Ähnlich den Blasen in einem Kochtopf mit Wasser bleibt es damit dem Zufall überlassen, an welchen Orten sich die Gewitter dann bilden.»

© dpa-infocom, dpa:210605-99-873234/4

@ dpa.de