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Rheinische Post

D?sseldorf - Von Martin Kessler Die Firma Haenel aus Suhl hat eine lange Unternehmensgeschichte vorzuweisen.

11.10.2020 - 21:47:29

Immer ?rger mit dem Sturmgewehr. Unter anderem stattete sie die Wehrmacht mit dem Sturmgewehr 44 aus, worauf die Th?ringer merkw?rdigerweise noch heute stolz sind.

D?sseldorf - Von Martin Kessler

Die Firma Haenel aus Suhl hat eine lange Unternehmensgeschichte vorzuweisen. Unter anderem stattete sie die Wehrmacht mit dem Sturmgewehr 44 aus, worauf die Th?ringer merkw?rdigerweise noch heute stolz sind. Trotzdem war der Waffenhersteller aus Ostdeutschland im Auftragsgesch?ft der Bundeswehr eher ein Unbekannter. Da der R?stungsproduzent inzwischen einem Staatskonzern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten geh?rt, warf der Zuschlag einige Fragen auf.

Doch das war es nicht, was zum Stopp der Vergabe f?hrte. Das Verteidigungsministerium konnte nicht ausschlie?en, dass der ausgew?hlte Sturmgewehr-Produzent wom?glich bei einem Lizenzvertrag das Patentrecht verletzt hat. Aus Vorsicht, wie es im Verteidigungsministerium hie?, hat das Wehrressort erst einmal das gesamte Projekt auf Eis gelegt und nimmt nun eine Neubewertung aller Angebote vor.

Damit kommt auch der baden-w?rttembergische Hersteller Heckler & Koch wieder ins Spiel, der bei der Lieferung des bisherigen Sturmgewehrs G36 keine allzu gl?ckliche Figur gemacht hatte. Es gab Beschwerden, dass diese Waffe nicht gen?gend zielgenau ist. F?r Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer ist der Vergabestopp ein herber R?ckschlag. Sie hatte zwar das Projekt von ihrer Vorg?ngerin Ursula von der Leyen geerbt. Sie ist aber inzwischen lang genug im Amt, um ?ber m?gliche Fallstricke informiert zu sein. Insbesondere die Tatsache, dass die Bundeswehr keinerlei Erfahrung im Umgang mit diesem Hersteller hatte und obendrein die Beteiligungsverh?ltnisse kritische Fragen aufwarfen, h?tte die Ministerin wachr?tteln m?ssen. Immerhin hat die Amtschefin jetzt die Notbremse gezogen. Besser ein Ende mit Schrecken als eine weitere Pannenserie und m?gliche ung?nstige Entscheidungen vor Gericht.

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