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Rheinische Post

D?sseldorf - Die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 war von Anfang an ein h?chst umstrittenes Projekt.

03.09.2020 - 22:02:14

Kommentar: Nord Stream 2 durchziehen. Viele osteurop?ische Staaten f?hlten sich ausgebootet, allen voran Polen. Die deutsch-polnischen Beziehungen sind dadurch belastet.

D?sseldorf - Die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 war von Anfang an ein h?chst umstrittenes Projekt. Viele osteurop?ische Staaten f?hlten sich ausgebootet, allen voran Polen. Die deutsch-polnischen Beziehungen sind dadurch belastet. Die Abh?ngigkeit von russischem Gas wird zudem graduell gr??er, allerdings sollen die aus Russland importierten Gasmengen durch die Pipeline nicht deutlich steigen. Dennoch hatte sich die Bundesregierung vor Jahren f?r das Projekt entschieden. Jetzt muss sie es auch bis zum Ende durchziehen. Denn w?rde sie jetzt wegen des Mordanschlags auf Alexej Nawalny einen R?ckzieher machen, w?rden nicht nur Investitionen in H?he von zehn Milliarden Euro in den Wind geschrieben. Vor allem die Versorgungssicherheit Deutschlands und Europas w?rde geschw?cht. Denn mit der Energiewende wird vor allem Deutschland vor?bergehend noch einmal st?rker auf Erdgas angewiesen sein, bevor die erneuerbaren Energien so ausgebaut sind, dass sie Atom- und Kohlestrom ersetzen k?nnen. F?r die Pipeline spricht zudem, dass sie hilft, die Wirtschaftsbeziehungen zu Russland zu stabilisieren. Eine R?ckkehr zum Kalten Krieg k?nnen sich beide Seiten nicht leisten. Wichtig ist seit der Trump-?ra ein weiteres Argument: Europa sollte sich auch nicht zu abh?ngig von amerikanischem Fl?ssiggas machen. US-Pr?sident Trump versucht mit allen Mitteln, die Ostsee-Pipeline zu torpedieren. Er erreichte mit Sanktionsdrohungen gegen?ber den beteiligten Baufirmen bereits einen hoffentlich nur vor?bergehenden Baustopp bei Nord Stream 2. J?ngst setzten US-Senatoren die Gemeinde Sassnitz in Mecklenburg-Vorpommern direkt unter Druck. W?rde Nord Stream 2 aufgegeben, wirkte das wie ein sp?tes Einknicken Deutschlands. Das kann nicht im Interesse Berlins sein.

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