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Brände, Notfälle

Canberra - Im Kampf gegen die verheerenden Buschfeuer in Australien ist ein weiterer Feuerwehrmann ums Leben gekommen.

12.01.2020 - 09:18:05

Bundesstaat Victoria - Feuerwehrmann stirbt im Kampf gegen Buschfeuer in Australien

  • Erschöpfte Feuerwehrleute - Foto: David Mariuz/AAP/dpa

    Erschöpfte Feuerwehrleute ruhen sich während eines Einsatzes gegen Buschbrände bei Adelaide aus. Foto: David Mariuz/AAP/dpa

  • Buschbrände in Australien - Foto: Rick Rycroft/AP/dpa

    Seit Beginn der großen Buschfeuer im Oktober verbrannten in Australien mehr als zehn Millionen Hektar Land. Foto: Rick Rycroft/AP/dpa

  • Buschfeuer bei Penrose - Foto: Dan Himbrechts/AAP/dpa

    Feuerwehrmänner beobachten aufsteigende Rauchwolken eines Buschfeuers bei Penrose südlich von Sydney. Foto: Dan Himbrechts/AAP/dpa

  • Rauch über Sydney - Foto: Bianca De Marchi/AAP/dpa

    Durch Buschbrände verursachter Rauch liegt über der berühmten Oper in Sydney. Foto: Bianca De Marchi/AAP/dpa

  • Buschbränden auf Känguru-Insel - Foto: Nasa Earth/ZUMA Wire/dpa

    Durch verschiedene Buschbränden verursachte Qualmwolken wehen von der südaustralischen Känguru-Insel aufs Meer. Foto: Nasa Earth/ZUMA Wire/dpa

Erschöpfte Feuerwehrleute - Foto: David Mariuz/AAP/dpaBuschbrände in Australien - Foto: Rick Rycroft/AP/dpaBuschfeuer bei Penrose - Foto: Dan Himbrechts/AAP/dpaRauch über Sydney - Foto: Bianca De Marchi/AAP/dpaBuschbränden auf Känguru-Insel - Foto: Nasa Earth/ZUMA Wire/dpa

Der Mann, der eine Berufserfahrung von 40 Jahren hatte, starb am Samstag bei einem Einsatz nahe der Kleinstadt Omeo im südöstlich gelegenen Bundesstaat Victoria, wie Feuerwehrchef Chris Hardman am Sonntag sagte. Damit stieg die Zahl der durch die Buschfeuer seit Oktober ums Leben gekommenen Menschen auf mindestens 27.

Auch wenn die Feuer vielerorts weiter loderten - immerhin erlaubte das Wetter den erschöpften Feuerwehrleute eine gewisse Atempause: In Victoria und dem ebenfalls stark von den Feuern betroffenen benachbarten Staat New South Wales war es seit Samstag kühler, es regnete und der Wind ließ nach. Symbolischen Dank an die Einsatzkräfte gab es in Sydney: Auf die großen Segel des Opernhauses der Stadt wurden am Samstagabend als Zeichen der Solidarität Bilder von Feuerwehrleuten projiziert.

Premier Scott Morrison sagte am Sonntag, er sehe nun ein, dass der Klimawandel Auswirkungen habe und für längere, heißere und trockenere Sommer verantwortlich sei. Er deutete eine Änderung der Politik an, um Emissionen zu reduzieren. Morrison war für seinen Umgang mit der Krise scharf kritisiert worden. Ihm war auch Verharmlosung des Klimawandels und von dessen Auswirkungen auf die derzeitigen Buschfeuer vorgeworfen worden. Darüber hinaus hatte er kürzlich einen äußerst umstrittenen Familienurlaub auf Hawaii gemacht.

Nun sagte er dem Sender ABC, im Nachhinein wäre er nicht in diesen Urlaub gegangen. Vor Ort hätte er besser mit der Krise umgehen können. Das Ausmaß der Brände sei «beispiellos». Die Menschen hätten eine «neue Erwartungshaltung», wie die Regierung mit einer solchen Situation umgehen sollte. Am Freitag waren in größeren Städten Australiens Zehntausende auf die Straßen gegangen und hatten unter anderem Morrisons Rücktritt wegen seines Umgangs mit der Buschfeuer-Krise gefordert.

Seit Beginn der Buschfeuer im Oktober verbrannten in ganz Australien mehr als zehn Millionen Hektar Land, das entspricht ungefähr der Größe von Bayern und Baden-Württemberg zusammen. Tausende Häuser wurden zerstört. Um die 200 000 ehrenamtliche Feuerwehrmänner und -frauen kämpfen gegen die Brände auf dem Kontinent.

@ dpa.de

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