Tarife, Öffentlicher Dienst

Busse und Bahnen bleiben in den Depots.

12.04.2018 - 07:52:06

Berufsverkehr stark betroffen - Warnstreiks gehen weiter: Nahverkehr vielerorts lahmgelegt. Kitas, Hallenbäder und Theater sind geschlossen. Die Warnstreiks im Öffentlichen Dienst erschweren auch am Donnerstag in vielen Städten den Alltag.

Berlin - Die folgenreichen Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben erneut den Nahverkehr in mehreren deutschen Großstädten lahmgelegt. Besonders stark betroffen waren am Morgen Niedersachsen und der Großraum Stuttgart.

Am dritten Warnstreiktag in Folge bleiben zudem in vielen Kommunen Kitas und Stadtverwaltungen geschlossen. Mancherorts arbeiten Müllentsorger und Stadtreiniger nicht. Auch in Krankenhäusern waren Einschränkungen des Betriebs angekündigt. Bundesweit legen Zehntausende Beschäftigte des Bundes und der Kommunen ihre Arbeit nieder.

In Stuttgart stehen seit Betriebsbeginn die Bahnen und Busse der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) still. Nur die S-Bahn fährt. Auch die meisten Kitas, mehrere Hallenbäder und städtische Behörden sollten am Donnerstag geschlossen bleiben. In den Krankenhäusern waren Einschränkungen des Betriebs angekündigt.

In Hannover, Braunschweig und Wolfsburg bleiben Busse und Bahnen den ganzen Tag lang stehen - obwohl Schüler gerade Abiturprüfungen schreiben müssen. In diesen drei Städten sowie in Peine, Salzgitter und Einbeck sind auch die meisten Kitas geschlossen. Am Mittag (11.30 Uhr) erwartet Verdi rund 8000 streikende Angestellte zu einer Kundgebung in Hannover - Hauptredner soll dort Verdi-Chef Frank Bsirske sein.

In Hamburg bildete am Morgen die Stadtreinigung den Warnstreik-Auftakt, wie deren Sprecher bestätigte. Ebenfalls zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind die Mitarbeiter in den städtischen Kitas, bei der Hafenaufsicht, in den Theatern, den Bücherhallen sowie bei den Bundesbehörden wie Zoll oder Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Verdi-Chef Bsirske wird auch in der Hansestadt bei einer Kundgebung erwartet.

Am Nord-Ostsee-Kanal ist seit dem Morgen die Schleuse in Brunsbüttel geschlossen. Das bestätigte die Verkehrszentrale der Deutschen Presse-Agentur. Der Kanal ist eine Wasserstraße des Bundes. Im Laufe des Tages wollten in Schleswig-Holstein auch Beschäftigte von Kitas, Stadtverwaltungen, Bauhöfen, Stadtwerken und anderen Einrichtungen dem Aufruf der Gewerkschaften zum Warnstreik folgen.

Die anhaltenden Warnstreiks zielen auf die voraussichtlich abschließende Tarifrunde für die 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen. Sie beginnt an diesem Sonntag in Potsdam und soll bis voraussichtlich Dienstag dauern. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn. Aus Sicht der Arbeitgeber sind die Forderungen zu hoch.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Bsirske und Seehofer zufrieden - 7,5 Prozent mehr Geld für den öffentlichen Dienst. Am frühen Morgen kam dann doch der Durchbruch bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Zuletzt hakte es nochmals bei den Kommunen. (Politik, 18.04.2018 - 16:24) weiterlesen...

Analyse - Seehofer, Bsirske und der Tarifdurchbruch. gelang ein komplizierter Tarifabschluss, der allen etwas bringen soll. Es waren viele zähe Stunden, aber plötzlich zeigten die Verhandler beste Laune: Bsirske, Seehofer und Co. (Politik, 18.04.2018 - 08:14) weiterlesen...

Bsirske und Seehofer zufrieden - Mehr Geld für öffentlichen Dienst. Am frühen Morgen kam dann doch der Durchbruch bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen. Zuletzt hakte es nochmals bei den Kommunen. (Politik, 18.04.2018 - 06:58) weiterlesen...

Mehr Geld für öffentlichen Dienst - Beide Seiten zufrieden. Potsdam - Die 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen sollen bis März 2020 im Schnitt insgesamt 7,5 Prozent mehr Geld bekommen. Der neue Tarifvertrag soll rückwirkend zum 1. März beginnen und eine Laufzeit von 30 Monaten haben. Dies teilten die Verhandlungsführer nach dreitägigem Ringen in Potsdam mit. Für die unteren Einkommen gibt es eine Einmalzahlung von 250 Euro. Verdi-Chef Frank Bsirske und der Verhandlungsführer des Bundes, Innenminister Horst Seehofer, zeigten sich nachher sehr zufrieden mit dem Abschluss. Mehr Geld für öffentlichen Dienst - Beide Seiten zufrieden (Politik, 18.04.2018 - 04:52) weiterlesen...

Abschluss im öffentlichen Dienst: 7,5 Prozent mehr. Die Erhöhung solle in drei Stufen erfolgen, teilte der Verhandlungsführer des Bundes, Innenminister Horst Seehofer in Potsdam mit. Der öffentliche Dienst sei in Zukunft wettbewerbsfähig. Seehofer zeigte sich ebenso zufrieden wie Verdi-Chef Frank Bsirske. «Es ist das beste Ergebnis seit vielen Jahren», sagte der Gewerkschaftsvorsitzende. Potsdam - Die 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen bekommen eine Lohnerhöhung von 7,5 Prozent bei 30 Monaten Laufzeit. (Politik, 18.04.2018 - 01:20) weiterlesen...

Durchbruch im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes. Beide Seiten nahmen einen Kompromiss an, wie die Deutsche Presse-Agentur am frühen Mittwochmorgen in Potsdam erfuhr. Potsdam - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Durchbruch erzielt. (Politik, 18.04.2018 - 00:46) weiterlesen...