Arbeitsmarkt, Wahlen

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat die Kritik am SPD-Wahlprogramm wegen fehlender Aussagen zur Rente zurückgewiesen.

27.05.2017 - 08:02:31

Nahles weist Kritik am SPD-Wahlprogramm zurück

"Es ist doch nicht die SPD, die vage bleibt. Ich frage mich vielmehr: Wo sind eigentlich die Antworten der CDU/CSU?", sagte Nahles der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag).

Das Wahlprogramm der Sozialdemokraten werde Ende Juni beim Parteitag in Dortmund beschlossen. Bis dahin werde sie gemeinsam mit SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ein "konkretes Konzept" zur Rente vorstellen. Nahles unterstrich ihre Forderung nach einer "doppelte Haltelinie". Zum einen sei eine gesetzliche Festlegung nötig, um das sinkende Rentenniveau aufzufangen. "Und zum anderen müssen wir dafür sorgen, dass die Beiträge nicht in den Himmel wachsen. Das ist eine Frage der Generationengerechtigkeit", erklärte die Arbeitsministerin. Das bedeute auch, dass zusätzliche Steuermittel erforderlich seien, um die Beitragszahler nicht über Gebühr zu belasten. Die Bundesarbeitsministerin verteidigte außerdem das SPD-Wahlkampfmotto "Zeit für mehr Gerechtigkeit" gegen Kritik. "Es geht darum, dass nur reiche Menschen sich einen schwachen Staat leisten können", sagte sie. Und es gehe "auch um gerechte Steuern und Finanzen, weil starke Schultern mehr tragen sollten als schwache". Sie halte das für absolut wichtig. "Und ob das irgendein Umfrageheini unwichtig findet, ist mir dann ehrlich gesagt herzlich egal", hob Nahles hervor.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Freie Stellen deutschlandweit erst nach 121 Tagen neu besetzt Unternehmen müssen immer länger warten, bis sie geeignete Mitarbeiter finden. (Politik, 19.02.2018 - 13:04) weiterlesen...

Verbände halten GroKo-Personalversprechen für schwer umsetzbar Die Polizeigewerkschaften, der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe und der Deutsche Richterbund halten die Personalversprechen aus dem Koalitionsvertrag von Union und SPD für schwer umsetzbar. (Politik, 17.02.2018 - 17:44) weiterlesen...

IWF-Chefin: Deutschland muss mehr tun für Frauen und Jüngere IWF-Direktorin Christine Lagarde fordert eine neue Bundesregierung auf, die Chancen von Frauen und jüngeren Menschen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. (Politik, 16.02.2018 - 20:38) weiterlesen...

DGB-Chef fordert 100-Tage-Programm von nächster Regierung Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, hat von der nächsten Bundesregierung ein 100-Tage-Programm gefordert, in dem so schnell wie möglich die aus Arbeitnehmersicht wichtigsten Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt werden. (Politik, 16.02.2018 - 01:02) weiterlesen...

Linken-Chef verlangt Obergrenze für Überstunden Linken-Chef Bernd Riexinger wertet eine aktuelle Erhebung im Auftrag des DGB, wonach 67 Prozent der Arbeitnehmer trotz Krankheit zur Arbeit gehen, als Alarmzeichen. (Politik, 15.02.2018 - 15:16) weiterlesen...

Zwei Drittel der Arbeitnehmer gehen krank zur Arbeit Gut zwei Drittel der Arbeitnehmer gehen trotz Krankheit zur Arbeit. (Politik, 15.02.2018 - 00:02) weiterlesen...