G20, Konflikte

Buenos Aires - Kanzlerin Angela Merkel hat nach dem verspäteten Eintreffen beim G20-Gipfel die Taktung ihrer hochrangigen bilateralen Treffen am Abschlusstag erhöht.

01.12.2018 - 14:33:39

G20-Gipfel in Buenos Aires - Merkel trifft Trump, Putin, Xi, Macri und wohl auch Morrison

  • Zwischenfall mit Regierungsflieger - Foto: TeleNewsNetwork

    Nach einem technischen Defekt ihres Regierungsflugzeugs auf dem Weg zum G20-Gipfel in Argentinien sitzt Kanzlerin Merkel in Köln fest. Foto: TeleNewsNetwork

  • Merkel verlässt Flugzeug - Foto: Jörg Blank

    Kanzlerin Merkel verlässt den Kanzler-Airbus «Konrad Adenauer» auf dem Rollfeld des Kölner Flughafens. Foto: Jörg Blank

  • Proteste vor G20-Gipfel - Foto: Carlos Brigo

    Junge Menschen protestieren vor dem argentinischen Kongress in Buenos Aires gegen den G20-Gipfel. Foto: Carlos Brigo

  • «Hamburg grüßt Buenos Aires» - Foto: Claudio Santisteban

    «Zusammenschluss von Widerständen. Hamburg lässt Buenos Aires grüssen. Block G20» steht auf einem Plakat vor dem argentinischen Kongress in Buenos Aires. Foto: Claudio Santisteban

  • G20-Gipfel - Foto: Ralf Hirschberger

    Heikle Begegnung: Donald Trump läuft beim G20-Gipfel am lächelnden saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman vorbei. Foto: Ralf Hirschberger

  • G20-Gipfel - Foto: Pablo Martinez Monsivais/AP

    US-Präsident Donald Trump, Kanadas Premierminister Justin Trudeau und der mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto (l.) präsentieren das neue Freihandelsabkommen. Foto: Pablo Martinez Monsivais/AP

  • G20-Gipfel in Argentinien - Foto: Ralf Hirschberger

    Teilnehmer des Gipfels haben sich im Tagungszentrum des G20 Gipfeltreffens in Buenos Aires zu einem Familienfoto aufgestellt. Foto: Ralf Hirschberger

  • Merkel in Buenos Aires - Foto: G20 Press Office

    Argentiniens First Lady Juliana Awada (l-r), Argentiniens Präsident Mauricio Macri, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Indiens Premierministerin Narendra Modi applaudieren im im Colon Theater in Buenos Aires. Foto: G20 Press Office

  • Mohammed bin Salman und Wladimir Putin in Buenos Aires - Foto: kyodo

    Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman (l) und Kremlchef Wladimir Putin unterhalten sich während des G20-Gipfels in Buenos Aires. Foto: kyodo

  • Xi und Putin in Buenos Aires - Foto: Xie Huanchi/XinHua

    Chinas Präsident Xi Jinping (l) und Kremlchef Wladimir Putin begrüßen sich beim G20-Gipfel in Buenos Aires. Foto: Xie Huanchi/XinHua

Zwischenfall mit Regierungsflieger - Foto: TeleNewsNetworkMerkel verlässt Flugzeug - Foto: Jörg BlankProteste vor G20-Gipfel - Foto: Carlos Brigo«Hamburg grüßt Buenos Aires» - Foto: Claudio SantistebanG20-Gipfel - Foto: Ralf HirschbergerG20-Gipfel - Foto: Pablo Martinez Monsivais/APG20-Gipfel in Argentinien - Foto: Ralf HirschbergerMerkel in Buenos Aires - Foto: G20 Press OfficeMohammed bin Salman und Wladimir Putin in Buenos Aires - Foto: kyodoXi und Putin in Buenos Aires - Foto: Xie Huanchi/XinHua

Bei der Unterredung mit Putin wollte Merkel erneut die Kritik an den Bemühungen Moskaus klar machen, die völlige Kontrolle über den Zugang zu ukrainischen Häfen im Asowschen Meer zu erreichen. Trump setzt nach der von Russland eskalierten Situation in der Straße von Kertsch und der eigenen Absage eines Gesprächs mit Putin auf das Verhandlungsgeschick Merkels. Russland hatte ukrainische Schiffe daran gehindert, die von beiden Ländern beanspruchte Meerenge zu durchfahren und setzte 24 Matrosen fest.

Ein Treffen der Kanzlerin mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman war nicht geplant. Merkel habe auch am Freitagabend nach ihrem wegen eines Technikschadens am Regierungsflugzeug stark verspäteten Eintreffens beim Abendessen der Gipfelteilnehmer keinen besonderen Kontakt mit Salman gehabt, hieß es in Regierungskreisen. Der Kronprinz wird verdächtigt, in den Mord an dem regierungskritischen Journalisten Jamal Khashoggi verwickelt zu sein. Putin hatte Salman ausgesprochen freundschaftlich bei dem Gipfeltreffen begrüßt.

Merkel habe beim Abendessen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und mit Macri zusammengesessen, direkt gegenüber von Trump. Dabei habe es Gelegenheit zu etwas ausführlicheren Gesprächen gegeben. In den Regierungskreisen hieß es weiter, beim Galadinner hätten sich viele Gäste erfreut gezeigt, dass die Kanzlerin endlich eingetroffen sei. Merkel sei vermisst worden, Häme wegen der Technikpanne sei nicht wahrzunehmen gewesen.

@ dpa.de