Prozesse, Kriminalität

Brüssel - Wegen Menschenhandels und erniedrigender Behandlung ihrer Angestellten sind acht arabische Prinzessinnen zu jeweils 15 Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt worden.

23.06.2017 - 11:46:06

Verhandlung in Brüssel - Arabische Prinzessinnen des Menschenhandels schuldig. Zudem legten die Richter in Brüssel eine Geldstrafe von jeweils 165.000 Euro für die Frauen fest.

Angeklagt waren die Witwe eines Scheichs aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und sieben ihrer Töchter, weil sie ihre mehr als 20 Angestellten während eines Aufenthalts in einem Brüsseler Luxushotel 2007 und 2008 fast wie Sklaven behandelt hatten.

Den Vorwurf der unmenschlichen Behandlung sahen die Richter allerdings nicht erwiesen. Auch stellte das Gericht stellte keine Verstöße gegen das belgische Arbeitsrecht fest: Nicht die Prinzessinnen, sondern ein Unternehmen sei Arbeitgeber der Köche, Dienstboten und Kindermädchen gewesen. Ein mitangeklagter Verwalter der Scheich-Familie wurde freigesprochen.

Sowohl die Ankläger als auch die Verteidiger signalisierten die Absicht, das Urteil anzufechten. Bei der Verkündung waren weder die Opfer noch die Angeklagten anwesend.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Prozess in Aschaffenburg - Frau vergewaltigt und lebendig begraben - lebenslange Haft. Nun hat ein Gericht einen Mann zu langer Haft verurteilt. Das damalige Opfer ist bei der Urteilsverkündung dabei. Erst nach Jahrzehnten gelingt es Ermittlern, eine grausame Tat aufzuklären. (Politik, 25.05.2018 - 14:14) weiterlesen...

Frau vergewaltigt und verscharrt - Urteil nach 30 Jahren. Das Landgericht Aschaffenburg sah die Mordabsicht des inzwischen 56-jährigen als erwiesen an. Eine Verurteilung nur wegen der Vergewaltigung wäre nicht möglich gewesen, da dieser Vorwurf strafrechtlich bereits verjährt ist. Das heute 52 Jahre alter Opfer überlebte die Tat nur knapp. Aschaffenburg - Er hat nach Überzeugung der Richter eine junge Frau brutal vergewaltigt, fast erstochen und dann im Wald verscharrt: Rund 30 Jahre nach der Tat ist der Peiniger der damals 22 Jahre alten Frau aus dem Raum Offenbach wegen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. (Politik, 25.05.2018 - 13:56) weiterlesen...

«Er sollte Angst fühlen» - Angriff auf Bürgermeister: Angeklagter bittet um Verzeihung. Er habe niemanden töten oder verletzen wollen. Auch habe er nicht aus ausländerfeindlichen Motiven gehandelt. Zu Beginn des Prozesses um den Messerangriff auf den Bürgermeister von Altena bittet der Angeklagte um Verzeihung. (Politik, 22.05.2018 - 16:02) weiterlesen...

Angeklagte nach Tod von Flüchtling verurteilt. Ein zur Tatzeit 19-Jähriger bekam eine Jugendstrafe von siebeneinhalb Jahren, ein zur Tatzeit 26-Jähriger eine lebenslange Strafe. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Deutschen den Flüchtling aus dem Irak im April 2017 mit Tötungsabsicht unter einem Vorwand in die Dünen der Nordseeinsel lockten und dort töteten. Anschließend vergruben sie die Leiche im Sand. Sie wurde erst Monate später gefunden. Flensburg - Wegen Mordes an einem Flüchtling auf der Insel Amrum hat das Landgericht Flensburg die beiden Angeklagten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. (Politik, 22.05.2018 - 15:50) weiterlesen...

Prozess zur Messerattacke auf Bürgermeister von Altena. Hagen - Mit einem Geständnis und einer Entschuldigung des Angeklagten hat in Hagen der Prozess um die Messerattacke auf den Bürgermeister von Altena im Sauerland begonnen. Der CDU-Politiker war am 27. November 2017 angegriffen und am Hals verletzt worden. Der Angeklagte räumte ein, die Tat begangen zu haben. Allerdings habe er den Bürgermeister weder töten noch verletzen wollen. «Er sollte wie ich Angst und Ausweglosigkeit fühlen», hieß es in einer vom Verteidiger vor Gericht verlesenen Erklärung. Der Angeklagte befand sich nach eigenen Angaben in einer desaströsen persönlichen Lage. Prozess zur Messerattacke auf Bürgermeister von Altena (Politik, 22.05.2018 - 14:14) weiterlesen...