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Verkehr, Unfälle

Bozen / Luttach - Der Südtiroler Unfallfahrer, der am Sonntag in eine Gruppe deutscher Skiurlauber gerast war, bereut nach Angaben seines Anwalts das tödliche Unglück.

06.01.2020 - 16:06:05

Sechs tote Touristen - Anwalt: Unfallfahrer aus Südtirol spricht über Reue. Alessandro Tonon sagte der Deutschen Presse-Agentur am Montag, der 27-Jährige sei sich bewusst, dass er vor der Fahrt getrunken habe.

  • Südtirol: Sechs Tote bei Unfall - Foto: Freiwillige Feuerwehr Luttach/dpa

    Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Luttach sichern eine Unfallstelle in Luttach. Foto: Freiwillige Feuerwehr Luttach/dpa

  • Unfall in Luttach - Foto: Lino Mirgeler/dpa

    Einsatzkräfte der Carabinieri rekonstruieren in Luttach den Unfallhergang, während Teilnehmer einer Reisegruppe zusehen. Foto: Lino Mirgeler/dpa

  • Polizeieinsatz - Foto: Lino Mirgeler/dpa

    Einsatzkräfte der Carabinieri rekonstruieren am Unfallort den Hergang des Verkehrsunfalls. Foto: Lino Mirgeler/dpa

  • Trauer am Unfallort - Foto: Lino Mirgeler/dpa

    Trauernde stehen am Ort des Unfalls in Luttach. Foto: Lino Mirgeler/dpa

  • Bar «Hexenkessel» - Foto: Lino Mirgeler/dpa

    Die Bar «Hexenkessel» ist nach dem Tag des Unfalls geschlossen, mit einer Notiz an der Eingangstür. Foto: Lino Mirgeler/dpa

Südtirol: Sechs Tote bei Unfall - Foto: Freiwillige Feuerwehr Luttach/dpaUnfall in Luttach - Foto: Lino Mirgeler/dpaPolizeieinsatz - Foto: Lino Mirgeler/dpaTrauer am Unfallort - Foto: Lino Mirgeler/dpaBar «Hexenkessel» - Foto: Lino Mirgeler/dpa

Aber als er den Wert von fast 2 Promille erfahren habe, sei er verwundert gewesen: Er habe sich nicht für so stark alkoholisiert gehalten. Alessandro Tonon ist nach eigenen Angaben Pflichtverteidiger des Mannes. Er hatte zuvor schon mit anderen Medien gesprochen.

Sein Mandant habe ihm gesagt, er sei alleine im Unfallwagen gewesen. Er und seine Freundin hätten sich getrennt. Das habe aber mit dem Unfall im Wintersportort Luttach nichts zu tun, betonte der Jurist. Der Unfallfahrer sitzt seit Montag im Gefängnis in Bozen. Er habe ihm ungefähr gesagt: «Es wäre besser gewesen, ich wäre gestorben anstelle der anderen Menschen.»

Polizei und Staatsanwaltschaft in Südtirol ermitteln weiter zu den Umständen der Alkoholfahrt. Der Mann war in die Gruppe junger Skitouristen gerast. Dabei starben sechs Menschen im Alter um die 20 Jahre, weitere elf wurden verletzt. Eine Person kämpfte im Krankenhaus in Innsbruck in Österreich ums Überleben. Alessandro Tonon sagte, er rechne mit einer Vernehmung durch einen Untersuchungsrichter Mitte der Woche.

@ dpa.de

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