Tiere, Agrar

Bonn - Untersuchungen in einigen Regionen Deutschlands belegen einen starken Insektenschwund in den vergangenen Jahrzehnten.

07.11.2018 - 13:50:06

Rückgang von Schmetterlingen, Bienen und Ameisen. Detailanalysen zeigen nun, welche Arten besonders betroffen sind. Starke Rückgänge sind demnach unter anderem bei Wildbienen, Ameisen, Wespen, Fliegen, Käfern und Schmetterlingen zu verzeichnen. Das teilten das Bundesamt für Naturschutz und der Entomologische Verein Krefeld in Bonn mit. Insekten sind für eine intakte Natur von großer Bedeutung. Sie bestäuben Obstbäume und Gemüsepflanzen, zersetzen Aas, Totholz und Kot. Außerdem sind sie eine Nahrungsquelle vieler anderer Tiere, etwa von Vögeln.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Internationale Rote Liste - Fast 27 000 Pflanzen- oder Tierarten bedroht - Zahl steigt. Naturschützer warnen vor neuen Problemen durch Überfischung. Doch einige Schritte führen auch zu Erfolgen. Fast 27 000 Tier- und Pflanzenarten gelten laut Roter Liste als bedroht. (Politik, 14.11.2018 - 14:34) weiterlesen...

Schutzgebiete wirken - Schildkröten-Population am Amazonas erholt sich. Lokale Wildhüter sorgen nun dafür, dass die Tiere ungestört brüten können. Doch der Erfolg steht auf der Kippe: Viele Dorfbewohner sehen ihre Arbeit nicht ausreichend honoriert. Wegen ihres Fleisches und ihrer Eier wurde die Arrauschildkröte erbarmungslos gejagt. (Wissenschaft, 13.11.2018 - 17:30) weiterlesen...

Greenpeace kritisiert Mondelez - Lebensraum für Orang-Utans auf Borneo verschwindet Jakarta - Auf der weltweit drittgrößten Insel Borneo wird der Lebensraum für Orang-Utans durch die Palmölindustrie immer kleiner. (Wirtschaft, 13.11.2018 - 14:50) weiterlesen...

Erfolg für den Artenschutz - Handel mit Tiger- und Nashornteilen: China stoppt Lockerung Peking - China will den Handel und die Nutzung von Tigerknochen und Nashornhorn vorerst nun doch nicht erleichtern. (Politik, 13.11.2018 - 09:14) weiterlesen...

Japanische Walfänger starten erneut Richtung Antarktis. Bis Ende März sollen «für wissenschaftliche Forschung» im Südpolarmeer bis zu 333 Zwergwale gefangen werden, wie das Ministerium für Fischerei mitteilte. Damit brach die Flotte seit dem Verbot des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag 2014 zum vierten Mal in dieses Gebiet auf. Nachdem die Richter damals geurteilt hatten, der Walfang sei nicht wissenschaftlich, hatte Tokio diesen für ein Jahr ausgesetzt. Japan lässt jedes Jahr hunderte Wale töten, offiziell für die Wissenschaft. Tokio ? Ungeachtet aller internationalen Kritik sind wieder japanische Walfangboote in Richtung Antarktis gestartet. (Politik, 12.11.2018 - 04:46) weiterlesen...