Konflikte, Justiz

Bogotá - Zum Auftakt der Prozesse gegen die frühere Führungsriege der Farc in Kolumbien hat der ehemalige Kommandeur der linken Rebellen deren Opfer um Verzeihung gebeten.

14.07.2018 - 04:48:06

Früherer Farc-Chef bittet Opfer in Kolumbien um Verzeihung. «Viele Familien haben Schmerz, Angst und nicht wiedergutzumachende Verluste erlitten», sagte Rodrigo Londoño. «Wir bitten um Vergebung, werden alles tun, damit sie die Wahrheit erfahren.» Ende 2016 legten die kolumbianische Regierung und die Farc den jahrzehntelangen Bürgerkrieg mit 220 000 Toten und Millionen Vertriebenen mit einem Friedensvertrag bei.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Großdemo der Separatisten in Katalonien. Nach Schätzung der städtischen Polizei nahmen in der katalanischen Hauptstadt Barcelona rund 110 000 Menschen an der Kundgebung teil. Wenige Stunden vor der Demonstration hatte Separatistenführer Carles Puigdemont seine Anhänger zur Mobilisierung aufgerufen. «Die Straßen Barcelonas müssen heute mit Freiheit gefüllt werden», forderte er in einer auf Twitter geposteten Videobotschaft. Barcelona - Zehntausende Separatisten der spanischen Konfliktregion Katalonien sind zur Unterstützung ihrer politischen Führer erneut auf die Straßen gegangen. (Politik, 14.07.2018 - 23:44) weiterlesen...

Prozesse in Kolumbien - Früherer Farc-Chef bittet Rebellen-Opfer um Verzeihung Bogotá - Zum Auftakt der Prozesses gegen die frühere Führungsriege der Guerillaorganisation Farc in Kolumbien hat der ehemalige Kommandeur der linken Rebellen deren Opfer um Verzeihung gebeten. (Politik, 14.07.2018 - 08:32) weiterlesen...

Auslieferung nach Spanien - Puigdemonts Anwälte wollen Beschwerde einlegen. Das gilt als Formsache, nachdem das Oberlandesgericht den Weg geebnet hat. Doch jetzt könnte es ganz anders weitergehen. Nächster Schritt im Fall Puigdemont: Der Generalstaatsanwalt in Schleswig muss die Auslieferung des katalanischen Politikers noch billigen. (Politik, 13.07.2018 - 13:26) weiterlesen...

Puigdemonts Anwälte: Beschwerde gegen Entscheidung einlegen. Puigdemonts Anwalt sagte dem katalanischen Fernsehsender TV3, das letzte Wort sei noch nicht gesprochen. Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht hatte zuvor eine Auslieferung Puigdemonts wegen des Vorwurfs der Veruntreuung für zulässig erklärt, nicht jedoch wegen Rebellion - dem Hauptvorwurf der spanischen Justiz. Schleswig - Nach der Entscheidung der deutschen Justiz zur Auslieferung des katalanischen Separatistenführers Carles Puigdemont an Spanien wollen dessen Anwälte nach Karlsruhe ziehen. (Politik, 13.07.2018 - 09:48) weiterlesen...

Auslieferung - Puigdemonts Anwälte wollen Beschwerde einlegen. Das gilt als Formsache, nachdem das Oberlandesgericht den Weg geebnet hat. Doch jetzt könnte es ganz anders weitergehen. Nächster Schritt im Fall Puigdemont: Der Generalstaatsanwalt in Schleswig muss die Auslieferung des katalanischen Politikers noch billigen. (Politik, 13.07.2018 - 07:32) weiterlesen...

Medien: Justiz wird auf Auslieferung Puigdemonts verzichten. Der zuständige Richter Pablo Llarena habe sich bereits für eine Rücknahme des europäischen Haftbefehls gegen Puigdemont entschieden, berichtet «El Mundo». Das Oberlandesgericht Schleswig hatte eine Auslieferung des Politikers nach Spanien wegen des Verdachts der Veruntreuung für zulässig erklärt, nicht jedoch wegen Rebellion, dem Hauptvorwurf der spanischen Justiz. Madrid - Das Oberste Gericht Spaniens wird eine Auslieferung des Separatisten-Führers Carles Puigdemont durch Deutschland, die ein Prozess gegen den 55-Jährigen nur wegen Untreue gestattet, nach spanischen Medienberichten nicht akzeptieren. (Politik, 12.07.2018 - 18:52) weiterlesen...