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BERLINER MORGENPOST

Berliner Morgenpost: Virologe Christian Drosten erwartet komplizierte erste Jahresh?lfte / frei zur Ver?ffentlichung bei Quellenangabe +++ Sperrfrist: 3. Januar 2021, 5 Uhr

02.01.2021 - 23:47:25

Berliner Morgenpost: Virologe Christian Drosten erwartet komplizierte erste Jahresh?lfte / frei zur Ver?ffentlichung bei Quellenangabe +++ Sperrfrist: 3. Januar 2021, 5 Uhr. Berlin - Der Berliner Virologe Christian Drosten erwartet f?r 2021 herausfordernde erste sechs Monate. "Ich schaue schon optimistisch auf das neue Jahr, aber ich glaube, dass die erste Jahresh?lfte sehr kompliziert werden wird", sagte Drosten der "Berliner Morgenpost " (Sonntags-Ausgabe 3. Januar). ...

Berlin - Der Berliner Virologe Christian Drosten erwartet f?r 2021 herausfordernde erste sechs Monate. "Ich schaue schon optimistisch auf das neue Jahr, aber ich glaube, dass die erste Jahresh?lfte sehr kompliziert werden wird", sagte Drosten der "Berliner Morgenpost " (Sonntags-Ausgabe 3. Januar). Es werde sehr viele Diskussionen beispielsweise um Lockerungen oder die Impfung geben. "Ich glaube, dass ab der zweiten Jahresh?lfte eine Entspannung eintreten k?nnte, aber nur, wenn man es schafft, ganz viele Personen in den ersten sechs Monaten zu impfen", so der 48-J?hrige, der von den Lesern und einer Jury der "Berliner Morgenpost" zum Berliner des Jahres gek?rt worden ist.

Die Herausforderung sei jetzt, zwei Dinge, die eigentlich gegeneinander liefen, zu steuern. "Wir m?ssen die Inzidenz nach unten bekommen - und gleichzeitig impfen. Wir werden in eine Situation kommen, wo wir gro?e Teile der Risikogruppen geimpft haben und es dann Kr?fte geben wird, die sagen, dass es jetzt keinen Grund mehr gibt f?r Einschr?nkungen. Letzteres wird allerdings eine Fehleinsch?tzung sein, denn wir d?rfen grunds?tzlich keine sehr hohe Inzidenzen zulassen. Auch nicht bei den J?ngeren", sagte der Wissenschaftler der Berliner Morgenpost.

Auf die Frage, ob die Regierungen zu wenig Impfstoff bestellt haben, sagte Drosten: "Das ist eine Frage, die ich so gar nicht beantworten kann und auch nicht will. Das ist so eine komplexe Angelegenheit. Man musste den Impfstoff mit Monaten Vorlauf bestellen - und wusste zu dem Zeitpunkt gar nicht, ob der betreffende Impfstoff auch funktionieren w?rde. Es ist jetzt praktisch unm?glich, das im Nachhinein zu bewerten." Der Wissenschaftler verwies darauf, dass nach dem Biontech-Impfstoff nun in Gro?britannien der AstraZeneca-Impfstoff bereits zugelassen sei. "Da sollte man in der EU ganz schnell hinterherkommen, denn dieser Impfstoff kann auch in normalen Arztpraxen geimpft werden. Bei diesem Impfstoff hat man nicht die besondere K?hlpflicht."

Eine Prognose, ob der Lockdown in Deutschland ab 10. Januar aufgehoben werden k?nne, wollte Drosten nicht stellen. "Wir haben zurzeit keine validen Zahlen, weil die Labore ?ber die Feiertage weniger getestet haben, aber auch weil viele Menschen, die krank geworden sind, nicht zum Arzt gegangen sind. Wir sehen aber am Anteil der positiven Tests, dass die Zahlen derzeit nicht nach unten gehen. Das ist nicht gut", so der Virologe. "Ob der Lockdown bis in den Februar verl?ngert werden muss, das kann man heute nicht vorhersagen. Vielleicht erleben wir ja eine positive ?berraschung. Wir m?ssen bis Mitte Januar warten, erst dann kann man die Zahlen bewerten."

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