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Deutsche Umwelthilfe e.V.

Berlin - - Vom Smartphone bis zum E-Auto: Umweltministerinnen und Umweltminister er?rtern am 18.

17.03.2021 - 10:12:46

EU-Staaten beraten ?ber nachhaltige Batterien: Umweltministerin Schulze muss sich f?r langlebige, reparierbare und klimafreundliche Batterien einsetzen

Berlin -

- Vom Smartphone bis zum E-Auto: Umweltministerinnen und Umweltminister er?rtern am 18. M?rz erstmals die EU-Batterieverordnung, mit der die Umweltauswirkungen durch Batterien reduziert werden sollen - Deutsche Umwelthilfe und europ?ische Umweltdachverb?nde ver?ffentlichen gemeinsame Stellungnahme und Forderungen zur EU-Batterieverordnung - DUH fordert: Svenja Schulze muss sich f?r ein Pfandsystem f?r Lithium-Ionen-Ger?tebatterien und Anreize f?r die Sammlung von Batterien aus E-Autos und E-Bikes einsetzen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu auf, sich beim am 18. M?rz stattfindenden EU-Ministertreffen f?r ambitionierte Vorgaben zur Verringerung der Umweltauswirkungen von Batterien einzusetzen. Derzeit werden auf europ?ischer Ebene rechtliche Vorgaben zu Batterien grundlegend ?berarbeitet. Hierzu hatte die EU-Kommission einen Entwurf f?r eine EU-Batterieverordnung vorgelegt. Diese ist ein Eckpfeiler des europ?ischen Green Deal. Morgen beraten die Umweltministerinnen und Umweltminister der EU-Mitgliedsstaaten zu dem Thema. Mit der EU-Batterieverordnung sollen die ?kologischen und sozialen Auswirkungen von Batterien in allen Phasen des Batterielebenszyklus verringert werden - von der Ressourcengewinnung bis zur Herstellung, Nutzung und Entsorgung.

" Batterien sind eine Schl?sseltechnologie, um fossile Brennstoffe durch erneuerbare Energie zu ersetzen und den Verkehrs- und Energiesektor klimaneutral zu gestalten. Die Gewinnung der Rohstoffe f?r Batterien ist jedoch noch oft mit der Zerst?rung von ?kosystemen und sozialer Ausbeutung verbunden. Damit dies nicht so bleibt, muss sich Bundesumweltministerin Schulze in den Verhandlungen der EU-Staaten f?r ambitionierte Vorgaben f?r Batterien einsetzen. Batterien m?ssen verantwortungsvoll hergestellt, einfach austauschbar und reparierbar werden sowie m?glichst aus Recyclingmaterial bestehen. Zudem sollten ausgediente E-Autobatterien m?glichst als station?re Stromspeicher, etwa f?r die Photovoltaikanlage auf dem Dach, weiterverwendet werden ", sagt Barbara Metz, Stellvertretende DUH-Bundesgesch?ftsf?hrerin.

Nach Einsch?tzung der DUH weist die von der EU-Kommission vorgelegte EU-Batterieverordnung trotz wegweisender Neuerungen noch gro?e Schwachstellen in Bezug auf die Herstellung, das ?kodesign sowie die Sammlung und Wiederverwendung von Batterien auf. In einer gemeinsamen Stellungnahme haben die DUH und die europ?ischen Dachverb?nde European Environmental Bureau (EEB), Environmental Coalition on Standards (ECOS) und Transport & Environment (T&E) daher eine tiefgehende Analyse sowie Forderungen zur Verbesserung des Legislativvorschlags vorgelegt.

Um die Sammlung von Altbatterien europaweit zu verbessern, fordert die DUH unter anderem ein Pfandsystem f?r Lithium-Ionen-Ger?tebatterien. Auch m?ssen starke Anreize f?r die Sammlung von Batterien aus E-Autos und leichten Transportmitteln gesetzt werden, wie etwa eine verbindliche Sammelquote oder ein Pfandsystem.

" Falsch entsorgte Batterien gef?hrden aufgrund enthaltener Schadstoffe unsere Gesundheit und die Umwelt. Dazu kommt, dass nur korrekt gesammelte Batterien f?r eine Wiederverwendung aufbereitet oder umweltgerecht recycelt werden k?nnen. Gerade hier weist die Batterieverordnung jedoch eine ihrer gr??ten Schwachstellen auf. Es fehlen neben einem Pfand auf Lithium-Ionen-Akkus auch Sammelquoten f?r ausgediente Batterien von E-Autos, E-Scootern und E-Bikes ", kritisiert Philipp Sommer, Stellvertretender Leiter des DUH-Bereichs Kreislaufwirtschaft.

Zudem muss die EU daf?r sorgen, dass die in der EU verwendeten Batterien nicht in L?ndern mit schwachen Umwelt- und Sozialstandards hergestellt oder entsorgt werden. Die DUH fordert daher, dass Batterien nur in die EU importiert und Altbatterien nur exportiert werden d?rfen, wenn die entsprechenden Produktions- und Entsorgungsanlagen nachweislich vergleichbare Umwelt- und Arbeitsschutzvorgaben wie in der EU einhalten.

Links:

- Die gemeinsame Stellungnahme von DUH, EEB, ECOS und T&E finden Sie hier: http://l.duh.de/p210317 - Mehr zum Thema Batterien: https://www.duh.de/projekte/batterien/ - Video-Stream des Umweltministertreffens zur EU-Batterieverordnung: https://www.consilium.europa.eu/en/meetings/env/2021/03/18/

Pressekontakt:

Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgesch?ftsf?hrerin 0170 7686923, metz@duh.de

Philipp Sommer, Stellvertretender Leiter Kreislaufwirtschaft 0151 74463368, sommer@duh.de

DUH-Pressestelle:

Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe 030 2400867-20, presse@duh.de www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe, www.instagram.com/umwelthilfe

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/22521/4865804 Deutsche Umwelthilfe e.V.

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