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AfD - Alternative f?r Deutschland

Berlin - Seit Dienstag, dem 13.10 wird an verschiedenen Standorten des Onlineh?ndlers Amazon in Deutschland gestreikt.

14.10.2020 - 13:27:22

Joachim Paul: Amazons Gesch?ftspraxis muss kritisch beleuchtet werden - Entlohnung der Mitarbeiter fragw?rdig - Diskussion um Digitalsteuer geboten. Die Gewerkschaft Verdi fordert den Abschluss eines Tarifvertrags, um den Gesundheitsschutz und die Sicherheit der Besch?ftigten abzusichern.

Berlin - Seit Dienstag, dem 13.10 wird an verschiedenen Standorten des Onlineh?ndlers Amazon in Deutschland gestreikt. Die Gewerkschaft Verdi fordert den Abschluss eines Tarifvertrags, um den Gesundheitsschutz und die Sicherheit der Besch?ftigten abzusichern. Dar?ber hinaus verlangt die Gewerkschaft Bezahlung der Belegschaft nach den Fl?chentarifvertr?gen des Einzel- und Versandhandels.

Dazu Joachim Paul, Mitglied des Bundesvorstandes: "Wir stehen an der Seite der Streikenden. Aufgrund des Lockdowns und dem zeitweiligen Wegfall lokaler Einkaufsm?glichkeiten, wurde Amazon zum gro?en Gewinner der Corona-Pandemie. Zahlreiche Regionen in Rheinland-Pfalz liegen im bundesweiten Vergleich der Onlinebestellungen pro Haushalt vorne. Den L?wenanteil dieser Bestellungen kann Amazon f?r sich verbuchen. Es ist angesichts der schlechten Lage des regionalen und lokalen Handels endlich an der Zeit, den Konzern und seine Arbeitspraxis kritisch zu beleuchten."

Joachim Paul weiter: "Amazon steht nicht zum ersten Mal in der Kritik. Der Konzern weigert sich bereits seit Jahren, einen Tarifvertag abzuschlie?en und seine Mitarbeiter nach den Tarifen des Einzelhandels zu bezahlen. Dabei steht der Weltkonzern in direkter Konkurrenz zu unseren Einzelh?ndlern vor Ort. Auch wegen des oft genug fragw?rdigen Umgangs mit Verk?ufern auf dem 'Marketplace', stand Amazon immer wieder in der Kritik - die Haftungsregeln und die rechtlichen Rahmenbedingungen bewirken eine gro?e Abh?ngigkeit von Betrieben, die ihre Waren bei Amazon anbieten. Auch seine Steuerunterlagen ver?ffentlicht der Konzern weitgehend intransparent. Diese Gesch?ftspraxis ist fragw?rdig und gibt Anlass zur Kritik. Die Diskussion um die Einf?hrung einer Digitalsteuer, die zum Beispiel auf Werbeeinnahmen gro?er Onlinekonzerne wie Google, Facebook oder eben Amazon erhoben werden k?nnte, sollte angesichts dieser Entwicklungen wieder auf die politische Agenda."

Pressekontakt:

Alternative f?r Deutschland Bundesgesch?ftsstelle

Schillstra?e 9 / 10785 Berlin Telefon: 030 220 5696 50 E-Mail: mailto:presse@afd.de

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