Auto, Verkehr

Berlin - Neuwagen in Europa verbrauchen einer Analyse zufolge immer noch viel mehr Sprit als von den Herstellern angegeben - es könnte aber eine Trendwende geben.

11.01.2019 - 01:04:05

Bericht: Neuwagen verbrauchen weiter viel mehr als angegeben. Experten stellten erstmals seit Jahren fest, dass die Kluft zwischen offiziellem Wert und tatsächlichem Alltagsverbrauch auf der Straße leicht zurückgegangen ist. Das geht aus einem Bericht der Organisation ICCT hervor, die bei der Aufdeckung des Diesel-Skandals eine Schlüsselrolle gespielt hat. Die Mehrausgaben für den zusätzlichen Sprit betragen demzufolge für einen durchschnittlichen Autofahrer rund 400 Euro pro Jahr.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Scheuer gegen Tempolimit und höhere Dieselsteuer. Sie seien «gegen jeden Menschenverstand», sagte Scheuer der dpa. In der Kommission sitzen Vertreter von IG Metall, ADAC, Industrieverbänden, VW, Bahn, Städtetag und Umweltverbänden. Die Bundesregierung hatte das Gremium vor dem Hintergrund eingesetzt, dass der Verkehrssektor festgelegte Ziele für das Einsparen von CO2 zu verfehlen droht. München - Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat Überlegungen einer Regierungskommission zu einem Tempolimit auf Autobahnen und zu höheren Dieselsteuern zurückgewiesen. (Politik, 19.01.2019 - 14:44) weiterlesen...

Regierungskommission spricht über Tempolimit. Es handelt sich allerdings um einen ersten Vorschlag, mit dem in keiner Weise Vorfestlegungen verbunden seien, wie es in dem Papier von Anfang Dezember heißt. Der Katalog mit Ideen diene als «erste Orientierung», wie der Verkehr sein Ziel für das Einsparen von Kohlendioxid bis 2030 schaffen könnte. Berlin - Für mehr Klimaschutz im Verkehr spricht eine Regierungskommission über Vorschläge wie Tempolimits auf Autobahnen, höhere Dieselsteuern und eine Quote für Elektroautos. (Politik, 19.01.2019 - 02:22) weiterlesen...

Datenschutz-Bedenken gegen geplanten Kennzeichen-Scan. Trotz Nachbesserungen am ursprünglichen Gesetzentwurf äußerten sämtliche Oppositionsfraktionen datenschutzschutzrechtliche Bedenken. Die massenhafte Überwachung von Autofahrern wegen einer Ordnungswidrigkeit sei völlig unverhältnismäßig, kritisiert zum Beispiel die FDP. Verkehrsminister Andreas Scheuer will in Fahrverbots-Zonen Nummernschilder automatisch erfassen. Auch Bilder des Fahrzeugs und des Fahrers sind vorgesehen. Berlin - Die von der Bundesregierung geplanten Maßnahmen zur Überwachung von Diesel-Fahrverboten stoßen im Bundestag auf massive Ablehnung. (Politik, 18.01.2019 - 01:02) weiterlesen...

Kritik an geplanten Regelungen zum Diesel-Fahrverbot. Linke und Grüne halten den Gesetzentwurf der großen Koalition für rechtlich nicht haltbar. AfD und FDP äußerten Zweifel an den angepeilten Schadstoff-Grenzwerten. Nach den Plänen von Union und SPD soll es Fahrverbote nur noch bei einer deutlichen Überschreitung des Stickoxid-Grenzwerts geben. Dieser liegt bei 40 Milligramm pro Kubikmeter Luft. In Städten, wo der Höchstwert zwischen 40 und 50 Milligramm liegt, seien Fahrverbote in der Regel nicht verhältnismäßig, heißt es in dem Gesetzentwurf. Berlin - Die Opposition im Bundestag lehnt die Regierungspläne zur Eindämmung von Diesel-Fahrverboten ab. (Politik, 18.01.2019 - 00:04) weiterlesen...