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BERLINER MORGENPOST

Berlin - Kurzform: Klar ist, gegen unachtsam weggeworfenen M?ll helfen die besten Reinigungskr?fte nichts.

01.05.2021 - 23:07:13

Mehr politische Vorgaben n?tig / Kommentar von Dominik Bath zur Parkreinigung durch die BSR. Um das Problem an der Wurzel zu packen, sind Konzepte und Alternativen notwendig, mit denen sich M?ll vermeiden l?sst.

Berlin - Kurzform: Klar ist, gegen unachtsam weggeworfenen M?ll helfen die besten Reinigungskr?fte nichts. Um das Problem an der Wurzel zu packen, sind Konzepte und Alternativen notwendig, mit denen sich M?ll vermeiden l?sst. In einer Stadt wie Berlin mit zahlreichen Gastronomieangeboten m?ssen sich noch st?rker als bislang Pfandsysteme durchsetzen. Auch viele Alternativ-Produkte zu Plastikverpackungen liegen auf dem Tisch, werden aber nicht genutzt. Die Wirtschaft ist gefragt, das zu ?ndern. Passiert das nicht, sind Vorgaben durch die Politik n?tig.

Der vollst?ndige Kommentar: Hinterlassenschaften in Parks und Gr?nanlagen, illegal abgestellter Sperrm?ll, ?berf?llte Glascontainer, Schrottautos - die Millionenmetropole Berlin hat seit Jahren mit zur?ckgelassenem M?ll im Stadtgebiet zu k?mpfen. Ohne Frage ist jeder Berliner daf?r verantwortlich, etwas f?r seine Umgebung und Mitmenschen in dieser Sache zu unternehmen und den selbst hinterlassenen Unrat wegzur?umen. Denn wer kann sich schon an einem Spaziergang im Park erfreuen, wenn gleichzeitig M?llberge vom letzten Grillabend den Blick ins Gr?ne st?ren?

Doch in einer Gro?stadt wie Berlin regiert mitunter auch die R?cksichtslosigkeit. Und weil die Bezirke mit der Reinigung vieler, stark frequentierter Parks nicht mehr hinterherkamen, hatte die Berliner Stadtreinigung (BSR) bereits 2016 einige Gr?nfl?chen ?bernommen. Seit dem 1. Mai wird der Auftrag der BSR nun ausgeweitet. 33 neue Parks, Gr?nanlagen und Forstgebiete kommen f?r die M?nner und Frauen in Orange hinzu. Insgesamt steigt die Zahl der durch die BSR ges?uberten Areale auf 79. Das ist eine gute Nachricht - auch wenn die Ausweitung der BSR-Reinigung viel Geld verschlingt. 14 Millionen Euro im Jahr stellt das Land daf?r zur Verf?gung. Den B?rgern der Stadt sollte es das wert sein.

Klar ist aber auch, gegen unachtsam weggeworfenen M?ll helfen die besten Reinigungskr?fte nichts. Um das Problem an der Wurzel zu packen, sind Konzepte und Alternativen notwendig, mit denen sich M?ll vermeiden l?sst. In einer Stadt wie Berlin mit zahlreichen Gastronomieangeboten m?ssen sich noch st?rker als bislang Pfandsysteme durchsetzen. Auch viele Alternativ-Produkte zu Plastikverpackungen liegen auf dem Tisch, werden aber nicht genutzt. Die Wirtschaft ist gefragt, das zu ?ndern. Passiert das nicht, sind Vorgaben durch die Politik n?tig.

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