Jahreswechsel, Kindergärten

Berlin - Je nach Wohnort müssen Eltern jeden Monat mehrere hundert Euro mehr für die Kita-Betreuung ihrer Kinder zahlen.

31.12.2018 - 09:30:05

Berlin ist am billigsten - Von null bis 630 Euro: Große Spannbreite bei Kita-Gebühren. Die Spannbreite der Gebühren in den großen deutschen Städten liegt einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln zufolge zwischen null und 630 Euro.

Am wenigsten zahlen Eltern in Berlin: Hier ist die Kita-Betreuung seit diesem Sommer generell kostenlos - unabhängig davon, wie viel die Eltern verdienen und wie lange das Kind betreut wird. In anderen Städten sind die Gebühren nach Alter des Kindes, Betreuungszeit und Jahreseinkommen der Eltern gestaffelt.

Am tiefsten müssen Duisburger Eltern in die Tasche greifen, wenn sie im Jahr mehr als 90.000 Euro verdienen und ihr 18 Monate altes Kind jeden Tag 9 Stunden betreuen lassen.

Für die Studie hat das IW Köln die Gebührenordnungen der städtischen Kitas in allen Orten mit mehr als 250,000 Einwohnern und den kleineren Landeshauptstädten ausgewertet. Dabei wurden Familien mit unterschiedlichen Einkommen, Kinder unterschiedlichen Alters und unterschiedliche Betreuungsumfänge betrachtet. Nicht berücksichtigt ist die Qualität der Kita-Betreuung, also zum Beispiel um wie viele Kinder sich eine einzelne Erzieherin kümmern muss.

@ dpa.de