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Sozialverband Deutschland (SoVD)

Berlin - In einem aktuellen Bericht empfiehlt der unabh?ngige Rat der Arbeitswelt die stufenweise Abschaffung der geringf?gigen Besch?ftigung.

19.05.2021 - 14:32:38

SoVD-Pr?sident Adolf Bauer: Die Corona-Pandemie hat sehr deutlich gemacht, wie wichtig Jobs mit einer sozialversicherungspflichtigen Absicherung sind.. Die erhoffte Br?cke in sozialversicherungspflichtige Jobs sei nicht gegl?ckt. Dieser Empfehlung schlie?t sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) an.

Berlin - In einem aktuellen Bericht empfiehlt der unabh?ngige Rat der Arbeitswelt die stufenweise Abschaffung der geringf?gigen Besch?ftigung. Die erhoffte Br?cke in sozialversicherungspflichtige Jobs sei nicht gegl?ckt. Dieser Empfehlung schlie?t sich der Sozialverband Deutschland (SoVD) an. "Die Corona-Pandemie hat sehr deutlich gemacht, wie wichtig Jobs mit einer sozialversicherungspflichtigen Absicherung sind. Menschen, die einem Minijob nachgehen, haben beispielsweise weder vom Kurzarbeitergeld profitiert, noch von staatlichen ?berbr?ckungshilfen", sagt SoVD-Pr?sident Adolf Bauer.

Besonders alarmierend empfindet Bauer, dass der Bericht ein hohes Missbrauchspotenzial von Minijobs bescheinigt. "Wenn wir einmal schauen, was in der Praxis passiert, dann sehen wir, dass der Mindestlohn umgangen wird, Arbeitszeiten werden nicht vertraglich geregelt und h?ufig gibt es keine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Grund genug, unsere Forderung zur Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro zu erneuern. Da es sich bei der ?berwiegenden Zahl der aktuell etwa 6 Millionen Minijobbenden um Frauen handelt, w?rden insbesondere sie davon profitieren." Aus Sicht des SoVD hilft das den Minijobbenden, aber auch all den Arbeitgeber*innen, die in erster Linie auf sozialversicherungspflichtige Jobs setzen. Geringf?gige Besch?ftigung verzerrt den Wettbewerb zwischen den Unternehmen zu Ungunsten derjenigen, die auf SV-pflichtige Jobs und die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Vorgaben setzen. Das bescheinigt auch der Bericht des Rates der Arbeitswelt.

Pressekontakt:

SoVD-Bundesverband Christian Draheim V. i. S. d. P. Pressereferent Stralauer Str. 63 10179 Berlin Tel.: 030/72 62 22 334/ Sekretariat -263 Fax: 030/72 62 22 328 E-Mail: pressestelle@sovd.de Twitter: @sovd_bund

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/43645/4919047 Sozialverband Deutschland (SoVD)

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