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Bundesministerium f?r Bildung und Forschung

Berlin - Gemeinsam mit der Bill & Melinda Gates Stiftung f?rdert das BMBF die Gesundheitsforschung zur Mutter- und Kindgesundheit in Subshara-Afrika Mit der Grand Challenges Afrika Initiative f?rdert die Bill & Melinda Gates Stiftung Forschungsprojekte zur Verbesserung der Gesundheit in den L?ndern Afrikas.

30.03.2021 - 11:52:41

Karliczek: Mit Forschung die Gesundheitsversorgung in Subsahara-Afrika verbessern

Berlin - Gemeinsam mit der Bill & Melinda Gates Stiftung f?rdert das BMBF die Gesundheitsforschung zur Mutter- und Kindgesundheit in Subshara-Afrika

Mit der Grand Challenges Afrika Initiative f?rdert die Bill & Melinda Gates Stiftung Forschungsprojekte zur Verbesserung der Gesundheit in den L?ndern Afrikas. In diesem Rahmen beteiligt sich nun das Bundesministerium f?r Bildung und Forschung (BMBF) an einer gemeinsamen F?rderma?nahme zur Verbesserung der Mutter-Kind-Gesundheit in Subsahara-Afrika. In einer ersten Pilotphase in 2021 und 2022 stellt das BMBF insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verf?gung. Unter der Leitung der Afrikanischen Akademie der Wissenschaften als Projektmanagerin vor Ort gehen zehn Forschungsprojekte an den Start. Dazu erkl?rt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek:

"Deutschland ?bernimmt Verantwortung f?r dringende Fragen der globalen Gesundheit. Deshalb wollen wir die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dem afrikanischen Kontinent intensivieren. Die aktuelle Kooperation mit der Bill & Melinda Gates Stiftung in Subsahara-Afrika zur Mutter- und Kind-Gesundheit ist daf?r ein wichtiges Beispiel. Nach wie vor ist die hohe Sterblichkeit von M?ttern und Neugeborenen in Subsahara-Afrika ersch?tternd. Laut Weltgesundheitsorganisation sterben j?hrlich immer noch 300.000 Frauen w?hrend der Schwangerschaft oder der Geburt. Auch 2,5 Millionen Neugeborene kommen in den ersten Monaten ums Leben. Dabei lie?en sich die meisten dieser Todesf?lle vermeiden, wenn qualifizierte medizinische Fachkr?fte die M?tter und ihre Babys rechtzeitig behandeln k?nnten. Alle Frauen und Kinder sollten Zugang zu einer gleicherma?en respektvollen und qualitativ hochwertigen Betreuung und medizinischen Behandlung haben.

Die Projekte, die wir deshalb gemeinsam mit der Bill & Melinda Gates Stiftung f?rdern, werden in sechs verschiedenen afrikanischen L?ndern - Uganda, Kenia, Mosambik, S?dafrika, Burkina Faso, Ruanda - ihre Arbeit aufnehmen. Durch innovative Forschungs- und Entwicklungsans?tze sollen Wege aufgezeigt werden, wie sich die Pr?vention st?rken und die diagnostische und therapeutische Versorgung von M?ttern, Neugeborenen und Kindern verbessern lassen.

Ich finde es sehr wichtig, dass die Projekte ?ber die Afrikanischen Akademie der Wissenschaften durch vor Ort ans?ssige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler koordiniert werden. Denn die Projekte k?nnen langfristig nur erfolgreich sein, wenn sie die lokalen Gegebenheiten ber?cksichtigen. Ich danke allen Beteiligten vor Ort und der Bill & Melinda Gates Stiftung f?r die gute und engagierte Zusammenarbeit."

Hintergrund:

Die M?ngel in der Mutter- und Kind-Gesundheit in Subsahara Afrika zeigen sich in vielen Bereichen. Sepsis ist eine der Hauptursachen f?r Sterblichkeit und Morbidit?t unter den Geb?renden. Trotz der katastrophalen Folgen f?r M?tter und Neugeborene, fehlt h?ufig eine klare kausale Diagnose. Eine im Rahmen der F?rderung unterst?tzte Wissenschaftlerin aus Uganda forscht daher daran, mittels neuer genomischer Ans?tze die Ursachen m?tterlicher Sepsis bei Geb?renden in Subsahara-Afrika zu finden. Ein anderes gef?rdertes Projekt in Burkina Faso verfolgt das Ziel, eine afrikanische Plattform f?r angeborene Anomalien und Geburtsfehler aufzubauen. Angeborene Anomalien k?nnen viele Gr?nde haben, Infektionskrankheiten sind nur eine m?gliche Ursache. Oft fehlen das Wissen oder die Kapazit?ten, Anomalien richtig zu diagnostizieren und entsprechend zu behandeln. Die afrikanische Plattform soll die infekti?sen, genetischen und umweltbedingten Ursachen f?r Anomalien in L?ndern Subsahara-Afrikas kategorisieren und dieses Wissen zur Verf?gung stellen.

Im Rahmen seiner Afrika-Strategie f?rdert das BMBF seit Langem deutsch-afrikanische Kooperationen in Bildung, Wissenschaft und Forschung. Mit dem Ziel, Perspektiven zu schaffen, werden gro?e gesellschaftliche Herausforderungen in verschiedenen Themenfeldern angegangen. Im Bereich Gesundheit ist die Forschungsinitiative "Forschungsnetzwerke f?r Gesundheitsinnovationen in Subsahara-Afrika" daf?r ein erfolgreiches Beispiel. Die Strategie stellt afrikanische Priorit?ten ins Zentrum und tr?gt damit zur Umsetzung der Ziele f?r nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bei.

Weitere Informationen:

http://www.bmbf.de/de/innovationen-fuer-globale-gesundheit-7137.html

http://www.bmbf.de/de/globale-gesundheit-deutschland-uebernimmt-verantwortung-11 195.html

Pressekontakt:

Pressestelle BMBF Postanschrift 11055 Berlin Tel.+49 30 1857-5050 Fax+49 30 1857-5551 mailto:presse@bmbf.bund.de

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Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/67245/4877181 Bundesministerium f?r Bildung und Forschung

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