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WELT

Berlin - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) ?u?ert sich am Montag im Interview mit dem Nachrichtensender WELT zu den weiteren Schritten der L?nder in der Pandemie sowie zur Aussage von Bundestagsvizepr?sident Wolfgang Kubicki (FDP) zu m?glichen gewaltt?tigen Reaktionen auf die anhaltenden Ma?nahmen.

15.02.2021 - 19:27:48

Finanzminister Scholz im Interview mit WELT Nachrichtensender: Die Lage in unserem Land wird nicht besser, wenn jeden Tag irgendwer weitere nerv?se Vorschl?ge vorbringt.

Berlin - Finanzminister Olaf Scholz (SPD) ?u?ert sich am Montag im Interview mit dem Nachrichtensender WELT zu den weiteren Schritten der L?nder in der Pandemie sowie zur Aussage von Bundestagsvizepr?sident Wolfgang Kubicki (FDP) zu m?glichen gewaltt?tigen Reaktionen auf die anhaltenden Ma?nahmen.

WELT Nachrichtensender (Tatjana Ohm):

Sie sprechen bereits von einem klaren Plan. Wenn man sich aber so umschaut, ja, einige Ministerpr?sidenten haben da was vorgelegt, Malu Dreyer zum Beispiel, auch oben aus dem hohen Norden von Herrn G?nther ist was gekommen. Aber von Seiten der Bundesregierung in Zusammenarbeit ist eben noch ?berhaupt nichts klar. Aus Ihrer Sicht: Was kommt denn da als N?chstes? In welcher Reihenfolge wird wann was ge?ffnet werden? Was wollen Sie?

Olaf Scholz:

Ich finde es richtig, dass alle sich verabredet haben, dass das bei dem n?chsten Treffen weiter konkretisiert werden wird und der n?chste Schritt ist ja schon auch gezeichnet, n?mlich wenn sich die Infektionswerte weiter verbessern, soll es ?ffnungen geben im kulturellen Bereich zum Beispiel, Museen oder bei den Gesch?ften. Und es ist auch gesagt, dass die n?chsten Schritte dann beschrieben werden sollen. Ich glaube, wenn man ein solches Vorgehen verabredet hat, sollte man sich auch dranhalten. Die Lage in unserem Land wird nicht besser, wenn jeden Tag irgendwer weitere nerv?se Vorschl?ge vorbringt. Ich glaube, dass wir gute Vorarbeiten haben von den Ministerpr?sidenten und diese flie?en dann ja ein in die gemeinsame Diskussion und das Ergebnis, dass wir dann ja bald haben werden.

WELT Nachrichtensender (Tatjana Ohm):

Herr Scholz, ich wei? nicht wie viel Sie mitbekommen von der Stimmung drau?en im Land, wie es bei Ihnen im Familien-, Bekanntenkreis aussieht, aber die Nerven liegen bei wirklich vielen blank. Herr Kubicki von der FDP warnt sogar, dass diese Teil-Depression, so nennt er es, dann in Wut umschlagen k?nnte und diese Wut dann in Gewaltt?tigkeiten. F?rchten Sie das auch?

Olaf Scholz:

Wei? nicht, ob das ein verantwortungsvoller Beitrag ist, sich so zu ?u?ern, aber viel wichtiger ist, dass wir uns immer im Klaren sind ?ber die Situation. Klar ist, dass die Pandemie jetzt schon sehr sehr lange dauert und dass das nat?rlich f?r uns alle zu einer Situation f?hrt, in der wir gerne h?tten, dass das lieber fr?her als sp?ter zu Ende ist und wir morgen wieder unser gewohntes Leben f?hren k?nnen. Wir m?ssen aber noch vorsichtig bleiben und deshalb ist es wichtig, dass wir Entscheidungen treffen, dass wir uns vor denen nicht dr?cken, dass wir auch entsprechend die n?chsten Schritte beschreiben, so wie wir das eben miteinander diskutiert haben und dass wir immer transparent, offen und ehrlich sprechen - denn das ist, glaube ich, das Schlimmste, was man in dieser Situation machen kann, wenn man Dinge sagt, die dann hinterher nicht stimmen. Und ich bin deshalb f?r eine solche offene, transparente Diskussion. Dann werden wir als B?rgerinnen und B?rger gemeinsam, trotz all der Herausforderungen, die damit verbunden sind, das auch weiter schaffen, unseren Beitrag f?r das Zusammenleben zu gew?hrleisten und sicher zu stellen, dass m?glichst wenige angesteckt werden und wir die Gesundheit vieler B?rgerinnen und B?rger und auch viele Leben sch?tzen k?nnen. Vergessen wir nicht, es sind ?ber 60.000 Menschen mittlerweile gestorben an Corona und, das glaube ich, ist etwas, was niemand au?er Acht lassen sollte, wenn er ?ber die Fragen diskutiert, die uns jetzt so umtreiben.

Frei zur Verwendung bei Quellenangabe WELT Nachrichtensender.

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