Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Grain Club

Berlin - Die Verb?nde der deutschen Agrar-, Gartenbau- und Ern?hrungsbranche begr??en die heutige Ver?ffentlichung der Europ?ischen Kommission zu Neuen Z?chtungsmethoden.

29.04.2021 - 19:02:24

Verb?ndeallianz begr??t den Vorschlag, das EU-Gentechnikrecht an den Stand der Wissenschaft anzupassen

Berlin - Die Verb?nde der deutschen Agrar-, Gartenbau- und Ern?hrungsbranche begr??en die heutige Ver?ffentlichung der Europ?ischen Kommission zu Neuen Z?chtungsmethoden. Die breit angelegte Befragung von Mitgliedstaaten, Stakeholdern und Wissenschaft zur Bedeutung von Innovationen in der Pflanzenz?chtung und wie diese k?nftig reguliert werden sollten, ist ein wichtiger Schritt. Ziel ist es, die Diskussion zur Zukunft der Landwirtschaft gesamtgesellschaftlich zu gestalten.

"Ver?nderte klimatische Bedingungen, neue Sch?dlingsresistenzen und eine kontroverse politische Diskussion ?ber den Einsatz von Betriebsmitteln stellen die Landwirtschaft vor gro?e Herausforderungen. Neue Z?chtungstechniken wie etwa Genome Editing / CRISPR/Cas9 k?nnen einen Beitrag f?r eine gezielte und pr?zise z?chterische Bearbeitung von Kulturpflanzen leisten. Wir d?rfen diese Chance in Deutschland und Europa nicht verspielen und brauchen mehr Wissenschaftsorientierung in der politischen Debatte", so Dr. Henning Ehlers , Hauptgesch?ftsf?hrer des Deutschen Raiffeisenverbandes e. V. (DRV).

Bertram Fleischer , Generalsekret?r des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) unterstreicht: "Der Gartenbau mit seiner Vielzahl an Kulturen ist auf angepasste L?sungen angewiesen. Neue Z?chtungsmethoden erm?glichen Gartenbauunternehmen schneller Pflanzensorten mit verbesserten Eigenschaften zu entwickeln. Das hilft Pflanzenschutzmittel einzusparen und ressourceneffizienter zu wirtschaften. Gerade f?r kleine und mittelst?ndische Z?chtungsunternehmen in Deutschland kommt es durch den EU-Rechtsrahmen bisher zu kostspieligen Zulassungsverfahren und weiteren Wettbewerbsverzerrungen".

Dr. Carl-Stephan Sch?fer , Gesch?ftsf?hrer des Bundesverbandes Deutscher Pflanzenz?chter e. V. (BDP) betont: "Pflanzenz?chter stellen Sorten bereit, die die Grundlage f?r eine nachhaltige und ressourcenschonende Landwirtschaft sind. Neue Methoden der Pflanzenz?chtung erg?nzen die bisherigen Verfahren und k?nnen den Z?chtungsprozess entscheidend verbessern. Das Urteil des Europ?ischen Gerichtshofs (EuGH) vom Juli 2018 ist folgenschwer, da es sinnvolle Anwendungen unwahrscheinlich macht. Eine differenzierte Bewertung der Methoden ist der Schl?ssel f?r einen verantwortungsvollen Einsatz zum Nutzen von Landwirtschaft und Gesellschaft."

Eine verl?ssliche Versorgung der Menschen mit sicheren, hochwertigen Nahrungsmitteln unter Ber?cksichtigung ?konomischer und ?kologischer Nachhaltigkeitsziele ist nach Einsch?tzung der Verb?nde eine der gr??ten Herausforderungen unserer Zeit. Dies hat die COVID-19-Pandemie aktuell vor Augen gef?hrt. Innovationen wie Genome Editing k?nnen die Erwartungen der Verbraucher an eine nachhaltigere Landbewirtschaftung und Lebensmittelproduktion sowie Versorgungssicherheit besser erf?llen.

Das EuGH-Urteil hat zu praktischen Problemen f?r die nationalen Beh?rden und Wirtschaft gef?hrt, weil eine rechtssichere Identifizierung der Ver?nderung nicht m?glich ist und der Handel mit Massensch?ttg?tern eine R?ckverfolgbarkeit und Kennzeichnung ausschlie?t. "Es muss verhindert werden, dass sich der europ?ische Wirtschaftsraum von den internationalen Handelsstr?men abschottet und die Lebens- und Futtermittelversorgung in Deutschland gef?hrdet wird", betont Dr. Momme Matthiesen , Gesch?ftsf?hrer von OVID Verband der ?lsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e. V. f?r die Verb?ndeallianz Grain Club. "Wir unterst?tzen ausdr?cklich das Ziel der Kommission, das geltende Gentechnikrecht an den Stand der Wissenschaft anzupassen und fordern die deutsche Bundesregierung auf, sich daf?r einzusetzen", so Dr. Matthiesen abschlie?end.

Pressekontakt:

Dr. Illya Kolba Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin Tel: +49 30 726 259-31 Mail: mailto:info@grain-club.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/105718/4902975 Grain Club

@ presseportal.de