Steuern, Finanzen

Berlin - Die Finanzminister von Bund und Ländern kommen heute in Berlin erneut zu Beratungen über eine Reform der Grundsteuer zusammen.

14.03.2019 - 04:44:06

Erneut Spitzentreffen zur Reform der Grundsteuer. Vor allem Bayern ist gegen das von Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgeschlagene Modell. Die Grundsteuer soll auch Thema sein im Koalitionsausschuss - die Spitzen der Koalition beraten am Nachmittag. Scholz strebt einen Konsens mit allen Ländern an. Er will ein sogenanntes wertabhängiges Modell, bei dem die Grundstückswerte, das Alter von Gebäuden und die Mietkosten herangezogen werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Klimakabinett eingesetzt - Erster Jahrestag von Schwarz-Rot. Problemfelder werden dafür ausgeklammert, konkrete Ergebnisse gibt es nicht. Dafür ein ungewöhnliches Gruppenfoto. Zum ersten Jahrestag bemühen sich die Spitzen der großen Koalition ums Klima - auch um das in der Regierung. (Politik, 14.03.2019 - 21:42) weiterlesen...

Koalitionsspitze muss beraten - Schwarz-Rot streitet um Grundsteuer und Haushalt 2020. Die Union dürfte inzwischen bedauern, dass sie das Finanzressort an die SPD abgab. Die Eckdaten für den Haushalt 2020 von Finanzminister Scholz waren noch gar nicht richtig bekannt, da wurde schon gestritten. (Politik, 14.03.2019 - 17:42) weiterlesen...

Koalitionsspitze muss beraten - Bayern blockiert die Reform der Grundsteuer. Es geht um eine Steuer mit einem Volumen von 14 Milliarden Euro. Der Bundesfinanzminister spricht von einem «Meilenstein» - aber die CSU stellt sich bei der Reform der Grundsteuer quer. (Politik, 14.03.2019 - 13:28) weiterlesen...

Mehr Steueroasen am Pranger - Einführung von Digitalsteuer in Europa gescheitert. Vielen EU-Staaten ist dies ein Dorn im Auge. Doch ein entsprechender Gesetzesvorschlag bleibt wegen des Widerstands einiger auf der Strecke. Digitalkonzerne wie Google oder Amazon zahlen in Europa deutlich weniger Steuern als klassische Industriebetriebe. (Wirtschaft, 12.03.2019 - 17:21) weiterlesen...

EU prangert zehn neue Gebiete als Steueroasen an. Darauf einigten sich die 28 EU-Finanzminister in Brüssel. 15 Staaten und Gebiete stehen nun auf der Liste der Regionen mit zweifelhaften Steuerpraktiken. Mit dem öffentlichen Pranger möchte die EU die Länder zu Gesetzesänderungen und mehr Steuertransparenz bewegen. Die Liste war im Dezember 2017 nach Enthüllungen in den sogenannten Panama Papers und den «Paradise Papers» über Firmengeflechte und Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen erstellt worden. Brüssel - Die EU hat ihre schwarze Liste der intransparenten Steueroasen um zehn Länder und Gebiete erweitert. (Politik, 12.03.2019 - 14:54) weiterlesen...

Facebook, Google und Co. - Einführung von Digitalsteuer in Europa gescheitert. Vielen EU-Staaten ist dies ein Dorn im Auge. Doch ein entsprechender Gesetzesvorschlag bleibt wegen des Widerstands einiger auf der Strecke. Digitalkonzerne wie Google oder Amazon zahlen in Europa deutlich weniger Steuern als klassische Industriebetriebe. (Wirtschaft, 12.03.2019 - 14:13) weiterlesen...