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bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Berlin - "Die Digitalisierung ist eine Chance, Pflegeeinrichtungen zu entlasten.

14.04.2021 - 12:32:31

Digitalisierung der Pflege braucht Unterst?tzung / bpa fordert Gesetzgeber zu Nachbesserungen beim DVPMG auf. Auch deshalb teilen wir die Zielsetzung des Gesetzentwurfs. Allerdings ist die Umsetzung durch die aktuell vorgesehenen Regelungen unzureichend.

Berlin - "Die Digitalisierung ist eine Chance, Pflegeeinrichtungen zu entlasten. Auch deshalb teilen wir die Zielsetzung des Gesetzentwurfs. Allerdings ist die Umsetzung durch die aktuell vorgesehenen Regelungen unzureichend. Der Gesetzgeber ist gefordert, den Gesetzentwurf nachzubessern." Das sagt Bernd Meurer, Pr?sident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa), anl?sslich der heutigen Anh?rung des Gesetzentwurfs zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG).

Mit der verpflichtenden Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) von Pflegeeinrichtungen wird aus Sicht des bpa der zweite Schritt vor dem ersten gemacht. Meurer: "Die aktuell freiwillige M?glichkeit des Anschlusses ab 2024 in eine verpflichtende umzuwandeln, kann erst dann erfolgen, wenn alle Voraussetzungen zur erfolgreichen Umsetzung geschaffen sind. Akzeptanz entsteht nicht, wenn die Voraussetzungen zur Nutzung nicht vorhanden sind." Derzeit fehlen mobile Kartenleseger?te und Softwarezug?nge. Insbesondere fehlt der elektronische Heilberufsausweis f?r Pflegekr?fte, er ist der Schl?ssel zur Telematikinfrastruktur. "Der bpa unterst?tzt die weitere Anbindung der Pflegedienste an die Telematikinfrastruktur. F?r die Nutzung elektronischer Verordnungen und Rezepte oder die Dokumentation in der Patientenakte brauchen wir die Hard- und Software, die Zugangsberechtigungen und Schulungen sowie die Ber?cksichtigung der Leistungen", so der bpa-Pr?sident.

Um digitale Prozesse in allen Pflegeeinrichtungen zu etablieren, sind umfangreiche Investitionen und Schulungen notwendig. Meurer: "Der Digitalisierungszuschuss muss entb?rokratisiert, der Eigenanteil verringert und die Laufzeit entfristet werden. Nur durch eine verl?ssliche Finanzierung kann es gelingen, schnell die notwendigen Investitionen anzusto?en. Wenn die Pflege durch digitale Mittel erleichtert und verbessert werden soll, braucht es umfangreiche Investitionen."

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 12.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die gr??te Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)station?ren Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Tr?gerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge. Als gutes Beispiel f?r Public-private-Partnership tragen die Mitglieder des bpa die Verantwortung f?r rund 365.000 Arbeitspl?tze und circa 27.000 Ausbildungspl?tze (siehe http://www.youngpropflege.de/ oder auch http://www.facebook.com/Youngpropflege ). Die Investitionen in die soziale Infrastruktur liegen bei etwa 29 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Uwe Dolderer, Leiter bpa-Verbandskommunikation, Tel.: 030/30 87 88 60, www.bpa.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/17920/4888487 bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

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