Energie, Deutschland

Berlin - Die Bundesregierung sollte aus Sicht einer großen Mehrheit der Bürger mehr für den Klimaschutz tun.

06.10.2018 - 06:48:05

Umfrage: Regierung sollte mehr für Klimaschutz tun. Laut einer Umfrage sagen 73 Prozent, die Koalition mache zu wenig für einen sauberen und klimafreundlichen Verkehr. Mit Blick auf saubere und klimafreundliche Stromversorgung sagen dies 61 Prozent. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien. Die Umfrage ergab außerdem, dass die Zustimmung zur Energiewende nach wie vor hoch ist. Demnach sagen 72 Prozent der Befragten, ein Ausbau erneuerbarer Energien wie Windkraft sei sehr oder außerordentlich wichtig.

@ dpa.de

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Umweltverband BUND: Hambacher Forst muss nicht zwangsläufig weg. "Es gibt im Grunde genommen kein Klimaschutz-Szenario, in dem der Wald fallen muss", sagte Thomas Krämerkämper aus dem Landesvorstand der Umweltorganisation am Dienstag in Köln. Den BUND-Analysen zufolge ließen sich noch mehr als 490 Millionen Tonnen Braunkohle abbauen, ohne dass der Wald angetastet werden müsste. Der Verband stützte sich auch auf eine von ihm in Auftrag gegebene Studie des Freiburger Öku-Instituts. KÖLN - Nach Einschätzung des Umweltverbandes BUND muss der Hambacher Forst im Zuge des Braunkohleabbaus keineswegs unweigerlich gerodet werden. (Boerse, 23.10.2018 - 20:20) weiterlesen...

Arbeitsplätze contra Klimaschutz im Rheinischen Braunkohle-Revier. Die Gewerkschaft IG BCE und der Braunkohleverband Debriv warnten im Fall eines vorzeitigen Ausstiegs vor dem Wegfall von Arbeitsplätzen. Das Aktionsbündnis Ende Gelände begann am Dienstag mit dem Bau seines Protestcamps für einen sofortigen Kohleausstieg und gegen Rodungen im Hambacher Forst. Auch der Umweltverband BUND sieht keinen zwingenden Grund, den Wald zu roden. BERGHEIM - Einen Tag vor dem Treffen der Kohlekommission im Rheinischen Revier haben sich Befürworter und Gegner eines schnellen Kohleausstiegs positioniert. (Boerse, 23.10.2018 - 18:08) weiterlesen...

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Braunkohleverband: Vorzeitiger Ausstieg kostet 100 Milliarden Euro. Das erklärte der Verbandsvorsitzende Helmar Rendez am Dienstag. Am Mittwoch besucht die Kohlekommission zur Zukunft des Energieträgers das Rheinische Revier. Der Debriv beruft sich auf eine aktuelle Studie des Instituts für deutsche Wirtschaft (IW). Schon jetzt seien die Klimaschutzvorgaben extrem fordernd. "Wer jetzt noch national draufsatteln und das Aus für die Kohle schneller will, nimmt verheerende Strukturbrüche billigend in Kauf", sagte Rendez. KÖLN/BERLIN - Ein vorzeitiger Ausstieg aus der Braunkohleverstromung aus Klimaschutzgründen würde nach Auffassung des Braunkohleverbandes Debriv fast 100 Milliarden Euro kosten und Zehntausende Jobs vernichten. (Boerse, 23.10.2018 - 13:33) weiterlesen...

Grüne fordern Gutachten zum Kohleausstieg und 'Digitales Revier'. Der Dürener Bundestagsabgeordnete und Energie-Experte Oliver Krischer warf der schwarz-gelben Landesregierung vor, das Problem der sogenannten Ewigkeitslasten bei der Braunkohle vollkommen auszublenden. "Das ist fahrlässig", sagte der Bundestagsfraktionsvize der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. DÜSSELDORF - Ein unabhängiger Gutachter muss aus Sicht der Grünen zügig die Kosten des Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung und die Verantwortung des Energiekonzerns RWE klären. (Boerse, 23.10.2018 - 06:17) weiterlesen...