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Deutscher Raiffeisenverband

Berlin - "Die Agrarwirtschaft braucht dringend eine Einigung des Bundes mit den L?ndern zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik", erkl?rt der Pr?sident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp.

25.03.2021 - 11:52:50

Zur Sonder-Agrarministerkonferenz: DRV fordert Kompromisse von Bund und L?ndern bei der Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik

Berlin - "Die Agrarwirtschaft braucht dringend eine Einigung des Bundes mit den L?ndern zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik", erkl?rt der Pr?sident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp. Der Verband fordert alle Beteiligten zu mehr Kompromissbereitschaft auf, denn der Zeitplan f?r die Umsetzung der europ?ischen Vorgaben ist eng bemessen. Bis zum Sommer m?ssen die nationalen Umsetzungsvorschriften beschlossen werden, damit die Regierung den erforderlichen GAP-Strategieplan bis sp?testens zum Jahresende in Br?ssel vorlegen kann. Kommt jetzt keine Entscheidung zustande bef?rchtet der DRV, dass der Zeitplan nicht mehr eingehalten werden kann.

Nach Ansicht des DRV muss die nationale Umsetzung der EU-Agrarpolitik so ausgestaltet werden, dass die wirtschaftliche Existenz der landwirtschaftlichen Betriebe gesichert und die als Mehrfamilienbetriebe gef?hrten Agrargenossenschaften nicht benachteiligt werden. Vor diesem Hintergrund lehnt der DRV eine vom Bundeslandwirtschaftsministerium geforderte st?rkere Umschichtung von der ersten in die zweite S?ule sowie die Einf?hrung einer Degression bei den Direktzahlungen ab 60.000 Euro pro Jahr und Empf?nger ab. Auch spricht sich der Verband gegen den Vorschlag aus, gr??ere Betriebe von der Gew?hrung der Umverteilungspr?mie auszuschlie?en.

Solche Regelungen w?rden die wirtschaftliche Leistungsf?higkeit der Agrargenossenschaften weiter schw?chen. "Ob diese Unternehmen dann noch ihre wichtige Funktion als Arbeitgeber und Dienstleister in strukturschwachen l?ndlichen R?umen aufrechterhalten k?nnen, ist f?r mich fraglich", warnt der DRV-Pr?sident.

Sollten dennoch gr??enbezogene K?rzungen eingef?hrt werden, m?ssen die besonderen Strukturen der Agrargenossenschaften anerkannt werden. Holzenkamp: "Deshalb m?sste dann die sich europarechtlich abzeichnende M?glichkeit einer Ber?cksichtigung des Einzelmitglieds bei kooperativen Betriebsformen umgesetzt werden. Alternativ w?re eine Anrechnung der Lohnkosten ein m?glicher Weg, die besondere Struktur der Mehrfamilienbetriebe anzuerkennen."

?ber den DRV

Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ern?hrungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertsch?pfungskette Lebensmittel erzielen die 1.984 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 92.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 64,9 Mrd. Euro. Landwirte, G?rtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigent?mer der Genossenschaften.

Pressekontakt:

Wiebke Schwarze Pressesprecherin Tel.: +49 30 856214-430 E-Mail: mailto:schwarze@drv.raiffeisen.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/6949/4873134 Deutscher Raiffeisenverband

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