Konjunktur, Deutschland

Berlin - Der Chef der «Wirtschaftsweisen» sieht Deutschland auch angesichts einer eingetrübten Konjunktur vor wichtigen Weichenstellungen.

07.11.2018 - 11:14:06

Sachverständigenrat - Wirtschaftsweiser: Deutschland vor großen Weichenstellungen

«Ich wünsche mir vor allem eine klare Linie für die Zukunft, die der Frage, wie künftig Wohlstand geschaffen werden kann, mehr Raum gibt», sagte der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Christoph M. Schmidt, der Deutschen Presse-Agentur.

Schmidt sieht Herausforderungen vor allem in der Arbeitsmarkt, Renten- und Steuerpolitik. Er forderte die Bundesregierung auf, den Solidaritätszuschlag ganz abzuschaffen.

Angesichts der vor allem in Großstädten angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt sagte er, Grund für die Preissteigerung sei die Nachfrage, die gegenüber dem Angebot sehr stark gestiegen sei.

«Statt wie mit der Mietpreisbremse in das Preisgefüge einzugreifen, sollten das Wohngeld angepasst, der soziale Wohnungsbau besser ausgestaltet, mehr Bauland ausgewiesen und die Grundsteuer sowie die Grunderwerbssteuer reformiert werden.»

Der Sachverständigenrat legt am Mittwochmittag (12.00 Uhr) in Berlin sein Jahresgutachten vor. Erwartet wird, dass die Ökonomen ihre Wachstumsprognose wie zuvor die Bundesregierung senken.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

May präsentiert am Nachmittag Plan B für Brexit-Deal. Das bestätigte ein Regierungssprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur in London. LONDON/BERLIN - Die britische Premierministerin Theresa May will ihre Erklärung zum Plan B für ihr gescheitertes Abkommen über den EU-Austritt an diesem Montag frühestens um 16.30 Uhr (MEZ) präsentieren. (Wirtschaft, 21.01.2019 - 12:24) weiterlesen...

Bundesbank - Verhaltenes Wachstum der deutschen Wirtschaft Ende 2018 Frankfurt/Main - Nach der Delle im Sommer hat die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung der Bundesbank zum Jahresende vor allem dank eines starken Konsums die Trendwende geschafft. (Wirtschaft, 21.01.2019 - 12:10) weiterlesen...

IG Metall: 260 000 Beschäftigte wollen kürzer arbeiten. Rund 260 000 Schichtarbeiter, Eltern kleiner Kinder oder pflegende Familienangehörige haben die entsprechenden Möglichkeiten zur Arbeitszeitverkürzung genutzt, wie der Erste Vorsitzende Jörg Hofmann am Montag berichtete. Sie erhalten nach dem jüngsten Tarifvertrag auf Antrag acht zusätzliche freie Tage statt eines in diesem Jahr erstmals fälligen tariflichen Zusatzgeldes. Laut IG Metall waren 93 Prozent der Anträge auf mehr Freizeit in den Betrieben erfolgreich. FRANKFURT - In der deutschen Metall- und Elektroindustrie wollen viele Beschäftigte kürzer treten. (Wirtschaft, 21.01.2019 - 12:09) weiterlesen...

Bundesbank: Verhaltenes Wachstum der deutschen Wirtschaft Ende 2018. "Die deutsche Wirtschaft dürfte im Jahresschlussquartal 2018 wieder gewachsen sein, wenn auch nur verhalten", schreiben die Volkswirte der Bundesbank im Monatsbericht Januar, der am Montag veröffentlicht wurde. FRANKFURT - Nach der Delle im Sommer hat sich die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung der Bundesbank zum Jahresende vor allem dank eines starken Konsums wieder stärker entwickelt. (Wirtschaft, 21.01.2019 - 12:01) weiterlesen...

Volkswirte: Gewaltige staatliche Schuldenberge bleiben ein Problem. Zwar sei eine Neuauflage der internationalen Staatsschuldenkrise derzeit wenig wahrscheinlich, heißt es in einer gemeinsamen Studie der Berenberg Bank und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), die am Montag in Frankfurt vorgestellt wurde. FRANKFURT - Die in vielen Ländern noch gewaltigen staatlichen Schuldenberge sollten nach Auffassung von Volkswirten nicht unterschätzt werden. (Wirtschaft, 21.01.2019 - 11:39) weiterlesen...

Premierministerin May präsentiert am Nachmittag Brexit-Vorstellungen. Das bestätigte ein Regierungssprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur in London. LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May will ihre Erklärung zum Plan B für den EU-Austritt an diesem Montag frühestens um 16.30 Uhr (MEZ) präsentieren. (Wirtschaft, 21.01.2019 - 09:58) weiterlesen...