Extremismus, Kriminalität

Berlin - Bundesweit sind Hunderte Rechtsextremisten laut einem Zeitungsbericht auf freiem Fuß, obwohl gegen sie Haftbefehle vorliegen.

04.12.2018 - 07:22:06

Beschuldigte untergetaucht - Hunderte Rechtsextremisten trotz Haftbefehlen auf freiem Fuß

467 Rechtsextremisten würden per Haftbefehl gesucht, der von den Behörden aber nicht vollstreckt werden könne, weil die Beschuldigten nicht aufzufinden seien, berichtete die «Neue Osnabrücker Zeitung». Dies gehe aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor.

Die Zahl sei im halben Jahr bis Ende September wieder leicht gestiegen. Stand Ende März hätten sich noch 457 gesuchte Rechtsextremisten dem Zugriff der Behörden entzogen. Ende September 2017 waren aber noch 501 per Haftbefehl gesuchte Rechtsextremisten auf freiem Fuß, wie aus einer früheren Antwort der Bundesregierung hervorgeht.

«Die Sicherheitsbehörden müssen sich endlich einmal etwas einfallen lassen, um der flüchtigen Nazis schneller habhaft zu werden», kritisierte die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke in der Zeitung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Rechtes Netzwerk in Frankfurter Polizei - LKA ermittelt. Das Landeskriminalamt hat sich eingeschaltet, die Politik ist alarmiert, auch Kollegen der beschuldigten Beamten sind besorgt. Das Ausmaß der Vorwürfe ist nicht klar. Schon vor einer Woche war bekannt geworden, dass fünf Beamte aus dem Frankfurter 1. Revier suspendiert wurden. Sie sollen sich über einen Messenger-Dienst beleidigende und fremdenfeindliche Bilder, Videos und Texte zugeschickt haben. Frankfurt/Main - Die Ermittlungen gegen ein rechtsextremes Netzwerk in der Frankfurter Polizei ziehen weitere Kreise. (Politik, 17.12.2018 - 15:58) weiterlesen...

Landeskriminalamt ermittelt - Rechtsextremes Netzwerk in der Frankfurter Polizei entdeckt. Wie weit die Vorwürfe gehen, ist unklar. Die Behörden geben sich schweigsam, aber die Empörung ist laut. Polizisten in Frankfurt sollen rechtem Gedankengut nahe stehen. (Politik, 17.12.2018 - 15:28) weiterlesen...

Vorwürfe gegen Polizisten: Gewerkschaft «erschüttert». Der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow sprach von «skandalösen Taten» und forderte «das kompromisslose Entfernen aus dem Polizeidienst», falls sich die Vorwürfe bestätigen. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt Hessen ermitteln gegen fünf Beamte, die sich über einen Messenger-Dienst beleidigende und fremdenfeindliche Bilder, Videos und Texte zugeschickt haben sollen. Berlin - Die Gewerkschaft der Polizei ist erschüttert und erbost über ein mutmaßliches rechtsextremes Netzwerk in der Frankfurter Polizei. (Politik, 17.12.2018 - 13:50) weiterlesen...

Ermittlungen in Frankfurt - Vorwürfe gegen Polizisten: GdP «erschüttert und erbost» Berlin/Frankfurt/Main - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist erschüttert und erbost über ein mutmaßliches rechtsextremes Netzwerk in der Frankfurter Polizei. (Politik, 17.12.2018 - 13:24) weiterlesen...

Spurensicherung. Der Anschlag war zuvor telefonisch bei einem anderen Sender angekündigt worden. Eine starke Explosion hat bei Athen das Gebäude des privaten griechischen Fernseh- und Nachrichtensenders Skai in Piräus erschüttert. (Media, 17.12.2018 - 12:32) weiterlesen...

Polizeiaktion gegen verbotene rechtsextreme Organisation. Das teilten die Generalstaatsanwaltschaft München und das Polizeipräsidium Niederbayern mit. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, durch den Aufbau einer Verwaltungsstruktur der «Blood & Honour Division Deutschland» in Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen und Mitteldeutschland das Ziel verfolgt zu haben, die verbotene Organisation hierzulande wieder zum Leben zu erwecken. München - Bei einer Razzia gegen Mitglieder der verbotenen rechtsextremistischen Vereinigung «Blood & Honour» haben Ermittler in fünf Bundesländern Wohnungen und Häuser durchsucht und vier Menschen festgenommen. (Politik, 12.12.2018 - 14:00) weiterlesen...