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OVID, Verband der ?lsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e.V.

Berlin - Bundeskabinett hat Carbon-Leakage-Verordnung beschlossen.

31.03.2021 - 18:02:27

CO2-Abgabe: Entlastungen f?r Lebensmittelproduktion sind zu gering. Deutsche Hersteller von Malz, Hefe, ?len, Fetten, Getreideprodukten und St?rke bef?rchten Verlagerung der Produktion ins Ausland. Heute hat das Bundeskabinett die Carbon-Leakage-Verordnung beschlossen.

Berlin - Bundeskabinett hat Carbon-Leakage-Verordnung beschlossen. Deutsche Hersteller von Malz, Hefe, ?len, Fetten, Getreideprodukten und St?rke bef?rchten Verlagerung der Produktion ins Ausland.

Heute hat das Bundeskabinett die Carbon-Leakage-Verordnung beschlossen. Diese soll energieintensive und im internationalen Wettbewerb stehende Unternehmen vor zu hohen CO2-Kosten sch?tzen und so ihre Abwanderung vermeiden.

Dazu Dr. Gerhard Brankatschk, Gesch?ftsf?hrer von OVID Verband der ?lsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland: "Die neue Verordnung soll eigentlich Unternehmen mit hohem Carbon-Leakage-Risiko vor Abwanderung ins Ausland sch?tzen. Mit vorliegendem Entwurf wird dieses Ziel jedoch verfehlt. Wir erwarten vom Deutschen Bundestag, dass er die Abwanderung der systemrelevanten Herstellung von Lebensmitteln aus Deutschland verhindert, indem er eine ausreichende Kompensation sicherstellt."

Laut der aktuellen Studie "M?gliche Auswirkungen des nationalen Brennstoffemissionshandels auf Carbon Leakage und Wettbewerbsf?higkeit" des Bundesfinanzministeriums unterliegen die Branchen durch den nationalen Brennstoffemissionhandel (BEHG) der konkreten Gefahr ins Ausland verlagert zu werden. "Das hat die Bundesregierung heute nicht angemessen ber?cksichtigt", so Dr. Brankatschk.

Dr. Markus Weck, Gesch?ftsf?hrer Deutscher Verband der Hefeindustrie, weist zus?tzlich auf die Unausgewogenheit der Ausgleichsregelung hin: "Unsere Mitgliedsunternehmen investieren seit Jahren in energieeffiziente Systeme und Verfahren und produzieren auf h?chstem Niveau. Die bereits get?tigten Investitionen werden v?llig ignoriert, wenn man nun weitere Klimaschutzma?nahmen zur Bedingung f?r die Zahlung der Beihilfe macht. Die letzten Prozente an Optimierung sind am schwersten zu erreichen - und am kostenintensivsten."

Michael Lerch, Gesch?ftsf?hrer des Deutschen M?lzerbundes, erg?nzt: "Durch diese Regelung profitieren nun Unternehmen, die bislang in geringerem Umfang in Energieeffizienzma?nahmen investiert haben."

Der Bundestag muss der vorliegenden Verordnung noch zustimmen.

Pressekontakt:

Maik Heunsch Am Weidendamm 1A, 10117 Berlin Tel: 030- 72625957 mailto:presse@ovid-verband.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/77329/4879108 OVID, Verband der ?lsaatenverarbeitenden Industrie in Deutsch land e.V.

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