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ULA - United Leaders Association

Berlin - Anl?sslich der 1.

26.03.2021 - 14:02:36

Fondsstandortgesetz: Regelungen f?r Mitarbeiterbeteiligungen nachbessern. Lesung zum sogenannten Fondsstandortgesetz im Deutschen Bundestag, das auch Regelungen f?r Mitarbeiterbeteiligungen enth?lt, fordern der Bundesverband Deutsche Startups, der Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung AGP und die Vereinigung der deutschen F?hrungskr?fteverb?nde ULA Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren.

Berlin - Anl?sslich der 1. Lesung zum sogenannten Fondsstandortgesetz im Deutschen Bundestag, das auch Regelungen f?r Mitarbeiterbeteiligungen enth?lt, fordern der Bundesverband Deutsche Startups, der Bundesverband Mitarbeiterbeteiligung AGP und die Vereinigung der deutschen F?hrungskr?fteverb?nde ULA Nachbesserungen im parlamentarischen Verfahren. Die vom Bundesfinanzministerium erkl?rte Zielsetzung, Deutschland zu einer internationalen Spitzenposition im Bereich der Mitarbeiterbeteiligungen f?hren zu wollen, unterst?tzen die Verb?nde nachdr?cklich. Ohne wesentliche Anpassungen werde dieses Ziel aber erkennbar verfehlt, warnen die Verb?nde. Auch die in Aussicht gestellte, grunds?tzlich zu begr??ende weitere Anhebung des Freibetrages von aktuell 360 Euro auf 1.440 Euro, ?ndere daran nichts. F?r Startups habe diese angek?ndigte Nachbesserung keine Relevanz. Die Verb?nde erkl?ren:

"Mitarbeiterkapitalbeteiligung ist ein unternehmerisches und gesellschaftspolitisches Thema ersten Ranges. Wenn es gut gemacht ist, bietet das Instrument Unternehmen und Mitarbeitern weitreichende Vorteile und ist geeignet, breiten Schichten der Bev?lkerung die Teilhabe am Erfolg der Wirtschaft zu er?ffnen und dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Verm?gensbildung und Altersvorsorge zu leisten. Eine m?gliche Vervierfachung des steuerlichen Freibetrags f?r Mitarbeiterbeteiligungen pro Jahr von derzeit 360 auf 1.440 Euro begr??en wir", erkl?rt AGP-Gesch?ftsf?hrer Dr. Heinrich Beyer. Urspr?nglich war lediglich eine Verdopplung des Freibetrags auf 720 Euro vorgesehen. "Um von einem wirklichen Durchbruch zu sprechen, w?re aber ein in Europa ?blicher Freibetrag von 3.600 Euro n?tig", so Beyer, nachdem die letzte Anpassung vor rund zehn Jahren erfolgt sei.

"Trotz guter Ans?tze trifft der Regierungsentwurf nicht die Bed?rfnisse der Startups", erkl?rt Christian Miele, Pr?sident des Bundesverbandes Deutsche Startups. Die vorgelegten Regelungen seien aufgrund der Einbeziehung von lediglich "echten" Anteilen nicht praxistauglich. In jedem Fall sollten daher s?mtliche Formen der mittelbaren Beteiligungen mit einbezogen werden. "Zudem muss die Besteuerung des sog. Dry Income komplett vermieden werden. Mitarbeitende d?rfen nicht dem Risiko ausgesetzt sein, Steuern zu zahlen, ohne einen tats?chlichen Kapitalzufluss zu erhalten. Ohne Nachbesserungen ist der Entwurf eine vertane Chance", so Miele weiter.

"Was die Wirtschaft jetzt f?r einen Erfolg des Instruments Mitarbeiterbeteiligungen dringend braucht, ist Planungsm?glichkeit und Perspektive. Der jetzige Vorschlag kommt daher f?r das laufende Jahr leider viel zu sp?t und greift insgesamt trotz der Nachbesserungen immer noch zu kurz", so ULA-Vizepr?sident Dr. Thomas Sauer. Auch nach dieser Erh?hung liegt Deutschland dann noch immer im unteren Bereich der F?rderung in unseren Nachbarl?ndern. Angesichts der demografischen Entwicklung sowie der Niedrigzinspolitik sei eine Diversifizierung in den Anlageformen zur Alterssicherung insbesondere f?r junge Arbeitnehmer mehr denn je erforderlich. Politik muss daf?r die richtigen Anreize und Rahmenbedingungen setzen. "F?r die n?chste Legislaturperiode liegen bereits viele gute Konzepte auf dem Tisch. Die Parteien sind nun am Zug, sich in ihren Programmen zu einem wirklichen kraftvollen Schritt durchzuringen und im Wettbewerb um die Stimmen der W?hler im September zur Abstimmung zu stellen", so Sauer.

Hintergrund der Verb?nde-Statements ist ein gemeinsam durchgef?hrter, digitaler Politik-Dialog, der die verschiedenen Perspektiven von Startups, Aktiengesellschaften, Mittelstand sowie von F?hrungskr?ften der Wirtschaft aufgezeigt hat. Im Dialog mit den zust?ndigen Berichterstattern Fritz G?ntzler MdB (CDU) und Dr. Wiebke Esdar MdB (SPD) sowie der Vorsitzenden des Finanzausschusses, Katja Hessel MdB (FDP), wurde dabei diskutiert, wie Mitarbeiterbeteiligungen in Deutschland sp?rbar gest?rkt werden k?nnen und wie das sog. Fondsstandortst?rkungsgesetz dazu beitragen kann.

Pressekontakt:

Dr. Heinrich Beyer, E-Mail: mailto:heinrich.beyer@agpev.de, Tel.: 0561-932425-1 Michael Schweizer, E-Mail: mailto:michael.schweizer@ula.de, Tel.: 030-30 69 63 2 2 Christoph J. Stresing, E-Mail: mailto:cjs@deutschestartups.org, Tel.: 0163-25219 38

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/132390/4874540 ULA - United Leaders Association

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