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AfD - Alternative f?r Deutschland

Berlin - "Amazon" geh?rt zu den gr??ten Gewinnern der Lockdown-Politik.

19.05.2021 - 14:32:38

Joachim Paul: Amazon missbraucht seine Marktmacht und zahlt kaum Steuern - AfD-Forderung nach Digitalsteuer gerechtfertigt. Sie hat sich als Konjunkturprogramm f?r den Online-Riesen erwiesen. Allein im Jahr 2020 konnte der Konzern seinen Gewinn um ?ber 80 Prozent steigern.

Berlin - "Amazon" geh?rt zu den gr??ten Gewinnern der Lockdown-Politik. Sie hat sich als Konjunkturprogramm f?r den Online-Riesen erwiesen. Allein im Jahr 2020 konnte der Konzern seinen Gewinn um ?ber 80 Prozent steigern. Insbesondere ?ber den sogenannten "Marketplace", auf dem Einzelh?ndler, Firmen und Privatpersonen eigene Produkte anbieten k?nnen, erwirtschaftet der Tech-Gigant einen signifikanten gro?en Gewinn. F?r jeden Einkauf bei einem Marketplace-Anbieter kassiert "Amazon" eine Provision. Dabei h?ufen sich die Beschwerden der H?ndler seit Jahren. So deaktiviert oder l?scht "Amazon" Angebote, wenn sie den Preisvorstellungen des Konzerns widersprechen, oder sperrt gleich ganze H?ndlerkonten. Aus Chancen werden so oft genug Abh?ngigkeiten. Hinzu kommt, dass "Amazon" in Europa kaum Steuern zahlt. 75 Prozent aller Gesch?fte au?erhalb der USA l?sst der Konzern ?ber Luxemburg laufen. Und dort meldet das Unternehmen st?ndig Verluste. Folge: "Amazon" hat entsprechend noch nie einen nennenswerten Betrag an die deutsche Staatskasse abgef?hrt.

Dazu Joachim Paul, Mitglied des AfD-Bundesvorstandes: "Amazon erwirtschaftet stetig steigende Gewinne, schafft ?ber seinen Marketplace Abh?ngigkeiten, die kartellrechtlich problematisch sind und zahlt vor allem l?cherlich geringe Steuern. Der Gesetzgeber lie? den Konzern und andere Tech-Riesen bislang gew?hren. W?hrend selbst kleine Familienunternehmen mit - im internationalen Vergleich - exorbitanten Steuern belastet werden, zahlt der Online-Riese 'Amazon' so gut wie nichts. Steuergerechtigkeit kann insbesondere durch eine Digitalsteuer hergestellt werden. Sie hat die AfD j?ngst in ihr Bundeswahlprogramm beschlossen. Als Partei, die sich insbesondere f?r die St?rkung des station?ren Einzelhandels in unseren Innenst?dten einsetzt, ist eine gerechte, dem Digitalzeitalter angepasste Besteuerung ein besonders Anliegen. Immerhin konkurriert der gro?e Online-Handel mit unserem Einzelhandel - deshalb muss auch die Steuerbelastung vergleichbar sein".

Paul weiter: "Die Digitalsteuer zielt darauf ab, dass nicht die Gewinne, sondern die Ums?tze der Konzerne besteuert werden. Darunter fallen unter anderem Ertr?ge aus dem Platzieren von personalisierter Werbung, Ertr?ge aus Vermittlungsdiensten zwischen Nutzern, die gegebenenfalls Lieferung von Waren oder Dienstleistungen zwischen Nutzern erm?glichen und Ertr?ge aus dem Verkauf von Nutzerdaten - damit w?rde der Datenhandel im gro?en Stil und das Gesch?ftsmodell 'Marketplace' steuerrechtlich endlich zeitgem?? gew?rdigt. Eine solche Steuer wurde bereits auf EU-Ebene diskutiert, scheiterte aber. Andere Staaten, unter anderem Frankreich setzten auf nationalstaatliche L?sungen."

Pressekontakt:

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